In der Eschersheimer Straße zwischen Tempelhof und Neukölln beginnt Mitte August der Umbau zu einer neuen Fahrradstraße. Für die Markierungen und die neue Beschilderung ist etwa eine Woche eingeplant.

Symbolbild Fahrradweg

Ab August 2026 sollen Radfahrende auf dem Abschnitt zwischen Oberlandstraße und Gottlieb-Dunkel-Straße Vorrang erhalten. / © Foto: Pixabay

© Titelbild: depositphotos.com

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Während Berlin weiterhin über die künftige Aufteilung des Straßenraums streitet, entsteht in Neukölln ein neuer Abschnitt für den Radverkehr. Ab dem 10. August 2026 beginnt der Umbau der Eschersheimer Straße zwischen Oberlandstraße und Gottlieb-Dunkel-Straße zur Fahrradstraße. Der Abschnitt soll vor allem die Verbindung zwischen Neukölln und Tempelhof verbessern.

Radfahrende sollen auf der Strecke künftig Vorrang erhalten. Für Autos bleibt die Straße grundsätzlich befahrbar, allerdings nur noch für Anliegerinnen und Anlieger. Zur besseren Orientierung und zur Erhöhung der Sicherheit werden verschiedene Markierungen aufgebracht: Eine grüne Fahrbahngasse, regelmäßige Fahrradpiktogramme sowie eine Kennzeichnung des Dooringbereichs sollen die neue Verkehrsführung sichtbar machen.

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Eschersheimer Straße gehört zum Vorrangnetz des Radverkehrs

Die Einrichtung der Fahrradstraße ist Teil des geplanten Ausbaus des Berliner Radverkehrsnetzes. Die Eschersheimer Straße gehört zum Vorrangnetz und hat damit eine besondere Bedeutung für die Verbindung zwischen den beiden Stadtteilen. Gleichzeitig bleibt die Maßnahme ein einzelner Abschnitt in einem weit größeren Netz, dessen Ausbau in Berlin nur schrittweise vorankommt.

Begleitend werden auch Änderungen für den Schwerverkehr umgesetzt. Für den parallel verlaufenden Nackenheimer Weg und die Holzmannstraße wurde ein Lkw-Fahrverbot angeordnet, um dort die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die entsprechende Beschilderung soll in den kommenden Wochen folgen. In der Oberlandstraße und der Silbersteinstraße ist Lkw-Verkehr künftig nur noch für Anlieger zulässig.

Bodenmarkierung Fahrradstraße in Berlin.

Fahrradpiktogramme auf der Fahrbahn sollen künftig in der Eschersheimer Straße auf die neue Verkehrsführung hinweisen und die Fahrradstraße sichtbar machen. / © Foto: depositphotos.com

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Neue Fahrradstellplätze und schnelle Umsetzung: Das ist geplant

Im Zuge der Maßnahme entstehen außerdem 16 neue Fahrradbügel mit Platz für insgesamt 32 Fahrräder. Die Entsiegelung des bisherigen Hochbordradwegs ist vorgesehen, soll jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Die Arbeiten selbst sollen innerhalb kurzer Zeit abgeschlossen werden. Für die Markierungen und die neue Beschilderung ist etwa eine Woche eingeplant. Während dieser Zeit wird auf der Westseite der Straße ein Halteverbot eingerichtet, damit die Parkstände markiert werden können. Nach Abschluss der Arbeiten soll dort wieder geparkt werden dürfen.

Neue Fahrradstraße trifft auf Streit um Berliner Radverkehrspolitik

Der Umbau der Eschersheimer Straße fällt in eine Phase, in der die Berliner Verkehrspolitik widersprüchliche Signale sendet. Während hier neue Infrastruktur für Radfahrende entsteht, plant der Senat an anderen Stellen Veränderungen an bestehenden Radverkehrsanlagen.

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Besonders die geplanten Rückbauten an der Straße Unter den Eichen in Steglitz-Zehlendorf sowie in der Kantstraße in Charlottenburg haben eine Debatte über die Prioritäten der Verkehrspolitik ausgelöst.

Eschersheimer Straße

Quellen: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg

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One Comment

  1. Sabrina 6. August 2026 at 13:45 - Reply

    Wegen Baustellen in der Rohrbeckstraße und Bacharcher Str. muss man bis zum 15.08. über die Eschersheimer noch immer fahen um nachhause in den Oberlandgarten zu kommen. Man sollte bei Planung andere Baustellen berücksichtigen und somit erst dann beginnen, wenn die anderen Zufahrtswege wieder nutzbar sind!

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