Im Potsdamer Holländischen Viertel nimmt ein außergewöhnliches Hotelprojekt weiter Gestalt an. Nun wurde erstmals ein Musterzimmer des künftigen „Le DOUX Souvenir“ vorgestellt. Es gibt einen konkreten Einblick in Gestaltung und Positionierung des Hauses, das im Sommer 2026 eröffnen soll.

Die Gestaltung soll historische Bezüge aufgreifen und sie in eine zeitgenössische Formensprache übersetzen. Über das Vorderhaus erschließt sich ein Ensemble mit 145 Zimmern sowie Gastronomie- und Wellnessbereichen, ergänzt durch ein einheitliches Gestaltungskonzept. / © COTP
© Fotos: COTP
Noch ist es eine Baustelle – doch im Inneren lässt sich nun erstmals erahnen, wie das künftige Boutiquehotel im historischen Zentrum Potsdams wirken soll. Mit der Präsentation eines Musterzimmers geben die Projektbeteiligten einen Einblick in die gestalterische Richtung des „Le DOUX Souvenir“, das als Tribute-Portfolio-Hotel von Marriott realisiert wird.
Das Projekt entsteht im denkmalgeschützten Gebäudeensemble des ehemaligen NH Hotel Voltaire an der Potsdamer Friedrich-Ebert-Straße, das schrittweise weiterentwickelt wird. Ziel ist es, die historische Bausubstanz mit einem zeitgemäßen Hotelkonzept zu verbinden.
Gestaltung zwischen Historie und Gegenwart: Ehemaliges Voltaire Hotel wird TRIBUTE-Portfolio-Hotel von Marriott
Das nun vorgestellte Zimmer will den gestalterischen Anspruch verdeutlichen: Materialien, Formen und Details sind aufeinander abgestimmt und sollen eine Balance zwischen klassischer Anmutung und moderner Interpretation schaffen. Dabei setzen die Innenräume auf eine ruhige, zugleich aber inszenierte Gestaltung, die sich laut Projektverantwortlichen an der Geschichte des Ortes orientiert.
Der Entwurf soll die architektonischen Besonderheiten des Bestands aufgreifen und sie in ein zeitgemäßes Interieur übersetzen. Runde Formen, reflektierende Oberflächen und gezielt eingesetzte Akzente prägen die Atmosphäre. Das Musterzimmer dient dabei als Referenz für die weitere Umsetzung im gesamten Haus.
Boutiquehotel im Holländischen Viertel: Umfangreiches Nutzungskonzept geplant
Insgesamt sind rund 145 Zimmer vorgesehen, ein Teil davon im historischen Gebäudebestand. Ergänzt wird das Angebot durch öffentliche Bereiche wie Gastronomie, Veranstaltungsräume sowie Wellness- und Fitnessflächen. Auch die Freiräume spielen eine Rolle im Konzept: Geplant ist unter anderem eine Terrasse im Rosengarten, die das Hotel stärker mit seiner Umgebung verzahnen soll. Die offene Lobby ist als Treffpunkt für Gäste und Stadtgesellschaft gedacht.
Während die äußere Transformation des denkmalgeschützten Ensembles weiterhin im Gange ist, zeigt sich nun erstmals konkret, wie die zukünftige Nutzung im Inneren aussehen könnte.
Quellen: The Chocolate on the Pillow Group (COTP)
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