Im Hamburger Elbbrückenquartier nimmt der Rohbau des Cradle-to-Cradle-Wohnprojekts „Moringa“ immer klarere Formen an: Betonstrukturen schieben sich sichtbar in die Höhe, Kräne und Baumaschinen prägen weiterhin das Stadtbild. 

Baugerüste und Kräne an Hochhäusern

Im Hamburger Baakenhafen wächst das Wohnprojekt „Moringa“. Die geplante Fertigstellung ist für das Jahr 2026 angesetzt. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

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Kräne schwenken, schwere Maschinen arbeiten an verschiedenen Ecken des Areals: Am Baufeld 105 im Hamburger Baakenhafen, einem Teil des Elbbrückenquartiers, lässt sich mittlerweile deutlich ablesen, wie weit das Wohnprojekt „Moringa“ fortgeschritten ist.

Wo im vergangenen Jahr noch vorbereitende Maßnahmen wie das Freilegen von Bohrpfählen dominierten, ragen inzwischen mehrere Geschosse aus Beton in die Höhe. Die Rohbauarbeiten lassen bereits klare strukturelle Konturen der späteren Gebäude erkennen.

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C2C im Baakenhafen: Ambitioniertes Konzept im Baualltag

Das „Moringa“-Ensemble versteht sich als ein innovatives Wohnprojekt, das nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip („C2C“) realisiert werden soll. Dieses Konzept zielt darauf ab, Materialien so zu nutzen, dass sie am Ende ihres Lebenszyklus schadstofffrei wiederverwendet oder recycelt werden können. Damit verfolgt es einen Anspruch, der über konventionelle Nachhaltigkeitsansätze hinausgeht.

Im geplanten Hochhaus sollen rund 190 Mietwohnungen entstehen, darunter ein Anteil an öffentlich gefördertem Wohnraum. Neben Wohnflächen sind gemeinschaftlich nutzbare Bereiche und flexible Co-Living-Räume vorgesehen, die soziale Vielfalt fördern sollen. Diese programmatische Mischung spiegelt den Anspruch wider, nicht nur baulich, sondern auch funktional einen Beitrag zu einem lebendigen Quartier zu leisten.

Vom Rohbau zur Fassade: Geplante Fertigstellung des „Moringa“-Ensembles im Baakenhafen bis 2026

Was derzeit vor allem sichtbar ist, sind die Konturen des Rohbaus und die Schichten aus Beton. Von der später geplanten begrünten Fassade ist bislang kaum etwas zu erahnen. Geplant ist jedoch, dass Grünflächen sowohl an Fassaden als auch auf Dächern und Innenhöfen eine zentrale Rolle spielen und zur stadträumlichen Umwelt beitragen sollen. Dieser Teil des Konzepts dürfte erst in späteren Bauphasen sichtbar werden.

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Bis zur Fertigstellung im Jahr 2026 liegt damit noch ein anspruchsvoller Bauabschnitt vor den Beteiligten: Innenausbau, technische Installationen, Fassadenbegrünung und die Integration der umweltbezogenen Elemente müssen umgesetzt werden. Die aktuelle Bautätigkeit macht jedoch deutlich, dass die strukturellen Voraussetzungen hierfür gelegt werden.

Baustelle: "Moringa" im Rohbau, Hamburg

© Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Baustelle: "Moringa" im Rohbau, Hamburg

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Quellen: Moringa, kadawittfeldarchitektur, Guiding Architects, Landmarken AG, Hamburger Morgenpost, Hamburg.de

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