In Berlin-Mariendorf entsteht mit dem Quartier HUGOS ein neues Stück Stadt: Ein Wohngebiet mit rund 450 Einheiten, das auf Nachhaltigkeit, Familienfreundlichkeit und moderne Infrastruktur setzen will. Ein Besuch vor Ort verrät, wie die Arbeiten voranschreiten.

Während ein Teil der Bewohnerinnen und Bewohner bereits eingezogen ist, laufen die Arbeiten im hinteren Bereich des Areals weiter. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT
Auf dem Gelände einer ehemaligen Gärtnerei im Süden Berlins wächst seit einigen Jahren ein neues Wohnquartier heran. In Mariendorf, einem Ortsteil im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, errichtet der Projektentwickler Bonava ein Wohngebiet mit etwa 450 Wohneinheiten. Ein Teil der ringförmig angelegten Gebäude ist bereits bezogen, während andere noch in Bau sind.
Das Konzept zielt auf eine Mischung verschiedener Wohnformen ab. Neben Eigentumswohnungen entstehen auch Mietwohnungen und Reihenhäuser mit bis zu sieben Zimmern. Etwa ein Viertel der Mietwohnungen ist sozial gefördert. Damit will der Entwickler unterschiedliche Bedürfnisse abdecken und eine soziale Durchmischung im Quartier ermöglichen.
Historische Bezüge und neue Strukturen: So sieht das Quartier HUGOS in Mariendorf aus
Der Name des Projekts erinnert an die Gärtnerei „Hugo Schlösser“, die bis vor wenigen Jahren auf dem Areal betrieben wurde. Einige Elemente der ehemaligen Nutzung wurden bewusst in die Gestaltung aufgenommen. So blieb der alte Heizschlot als markantes Bauwerk erhalten. Auch die durchgrünte Gestaltung soll an die frühere Nutzung anknüpfen.
Städtebaulich folgt das Quartier einer klaren Struktur: Die Gebäude sind konzentrisch um die Mitte mit dem historischen Schornstein angeordnet. Der zentrale Bereich dient nicht nur als identitätsstiftendes Element, sondern soll auch Gemeinschaft fördern. Der dort angelegte Spielplatz wird bereits ausgiebig genutzt.
Nachhaltigkeit im Quartier: Begrünte Dächer und moderne Standards in Tempelhof
Ein Schwerpunkt des Projekts liegt auf ökologischer Bauweise. Extensiv begrünte Dächer sollen künftig zur Rückhaltung von Regenwasser und zur Verbesserung des Mikroklimas dienen. Eine Bodenfilteranlage reinigt anfallendes Regenwasser und leitet es in einen benachbarten Teich. So wird die Kanalisation entlastet, und das Wasser bleibt im Gebiet.
Auch im Inneren der Gebäude will Bonava auf moderne Standards setzen. Fußbodenheizungen, barrierearme Grundrisse und große Fensterflächen gehören zur Grundausstattung. Die Reihenhäuser verfügen über Terrassen, Keller, Garage sowie einen Wäscheschacht. Angeboten werden drei verschiedene Grundrissvarianten.
Infrastruktur und Lage: Supermarkt, Kita und Café befinden sich auf dem Areal An der alten Gärtnerei
Die Lage zwischen Britzer Garten und Volkspark Mariendorf ist ein Pluspunkt des Quartiers. Grünflächen und Freizeitmöglichkeiten sind fußläufig erreichbar. Direkt im Viertel befinden sich eine Kita, ein Supermarkt und ein Café. Die nächste Grundschule ist fünf Gehminuten entfernt.
Ein Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr ist ebenfalls gegeben: Ein Bus hält vor dem Quartier, die nächste U-Bahn-Station ist rund 1,6 Kilometer entfernt. Geplant sind zudem rund 300 Tiefgaragenstellplätze sowie 85 Parkmöglichkeiten im Außenbereich. Auch an Fahrradstellplätze wurde gedacht.
Zwischen Fertigstellung und Feinschliff: Letzte Arbeiten im Quartier HUGOS noch bis 2026
Bei einem Besuch vor Ort zeigt sich ein gemischtes Bild: Während ein Großteil des Quartiers bereits belebt wirkt, sind an den Rändern noch Bauarbeiten im Gange. Ein großer Baukran ragt über einige Rohbauten sowie Gebäude, deren Innenausbau noch nicht abgeschlossen ist.
Auch Gärten werden stellenweise noch angelegt. Der Supermarkt ist bereits in Betrieb, ebenso wie ein Teil der Erholungsflächen. Laut Projektwebsite wird das gesamte Quartier voraussichtlich im Herbst 2026 vollständig bezugsfertig sein.
Quelle: Bonava Deutschland GmbH
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