An der Wuhlheide-Brücke in Oberschöneweide stehen die Absperrungen. Im Berufsverkehr staut es sich bereits, doch die Rampen stehen immer noch.

Auf dem Bild ist die ehemalige Brücke An der Wuhlheide mit ihrer langen Rampe zu sehen. Die Betonkonstruktion bleibt vor dem geplanten Abriss noch vollständig erhalten.

Die Brücke An der Wuhlheide vor dem Abriss der verbliebenen Rampen. Die letzten Bauwerksteile prägen noch das Straßenbild. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

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Einen Monat nach der angekündigten nächsten Abrissphase hat sich das Bild an der Wuhlheide-Brücke verändert. Absperrgitter und Warnbaken verengen inzwischen die Fahrbahn An der Wuhlheide. Die eigentliche Rampe steht jedoch weiterhin. Vor allem am Morgen zeigen sich bereits die Folgen der neuen Verkehrsführung.

  • Bezirk: Treptow-Köpenick
  • Adresse: Kreuzung Rummelsburger Straße / An der Wuhlheide / Treskowallee / Edisonstraße, 12459 Berlin
  • Projektstatus: Verkehrsflächen sind abgesperrt
  • Baubeginn laut Senatsverwaltung: Juli 2026
  • Bauzeit: voraussichtlich vier Monate

An der ehemaligen Wuhlheide-Brücke in Oberschöneweide ist die angekündigte Baustellen-Verkehrsführung inzwischen deutlich sichtbar. Entlang der früheren Brückenrampe stehen lange Reihen aus Absperrgittern und Warnbaken. Der Autoverkehr wurde an dieser Stelle auf einen schmaleren Fahrbahnbereich geführt. Es bleibt nur noch eine Spur. Im Berufsverkehr bildete sich dadurch bereits ein deutlicher Rückstau.

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Warum die Rampen der Wuhlheide-Brücke beim Abriss 2025 stehen blieben

Einen Monat nach dem offiziell angekündigten Baubeginn fällt vor Ort allerdings vor allem eines auf: Der eigentliche Abriss der Rampen ist noch nicht erkennbar. Die Senatsverwaltung hatte am 24. Juli mitgeteilt, dass die Arbeiten zum Abbruch am 27. Juli 2026 beginnen sollen. Ende August stehen die beiden Rampen jedoch weiterhin. Von offensichtlichen Bauarbeiten fehlt jede Spur.

Dass die Rampen überhaupt noch vorhanden sind, hat einen klaren Grund: Beim Abriss der Wuhlheide-Brücke im Frühjahr 2025 handelte es sich um eine kurzfristige Notmaßnahme. Nachdem sich der Zustand der Brücke stark verschlechtert hatte, ließ das Land im Mai und Juni 2025 den Überbau und die Pfeiler entfernen. Die Rampen waren nach Angaben der Senatsverwaltung dagegen nicht einsturzgefährdet. Deshalb gehörten sie ausdrücklich nicht zu dieser Notmaßnahme.

Die noch vorhandene Betonrampe der Wuhlheide-Brücke in Oberschöneweide steht hinter Baustellenabsperrungen, während der Autoverkehr auf einer verengten Fahrspur vorbeigeführt wird.

Die verbliebene Rampe der Wuhlheide-Brücke steht Ende August 2026 weiterhin. Die Fahrbahn daneben ist bereits für den angekündigten Abriss abgesperrt.

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Nach Rampen-Abriss: Kreuzung in Oberschöneweide wird neu geordnet

Hinzu kam die noch offene Planung für die Kreuzung. Nach Abschluss des damaligen Notabrisses erklärte die Senatsverwaltung im Juni 2025, dass Widerlager und Rampen erst entfernt werden sollten, wenn Ergebnisse zur künftigen Gestaltung der Verkehrsflächen und des Kreuzungsbereichs vorliegen. Damit trennte das Land den akuten Abriss der gefährdeten Brückenteile vom späteren Rückbau der standsicheren Rampen.

Inzwischen steht fest, wie die Flächen nach dem Abriss genutzt werden sollen. Geplant sind unter anderem ein durchgängiger Mittelstreifen, eine Zufahrt zum Einzelhandel aus der stadteinwärts führenden Fahrbahn und regelgerechte Querungen für Fußgänger. Zudem soll die Linksabbiegespur von der Rummelsburger Straße in die Treskowallee verlängert werden.

Das Bild zeigt die verbliebene Rampe der ehemaligen Brücke An der Wuhlheide in Berlin. Die Betonrampe wird im Zuge der laufenden Abrissarbeiten entfernt.

Blick auf die Rampe der Brücke An der Wuhlheide. Der Rückbau der letzten Brückenteile schließt den Abriss des Bauwerks ab. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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Wuhlheide-Brücke soll Ende des Jahres Geschichte sein

Mit den beiden Rampen der Wuhlheide-Brücke verschwindet dann auch die letzte sichtbare Infrastruktur der früheren Hochstraße. Die ursprüngliche Brücke stammte aus dem Jahr 1989. Wegen irreparabler Schäden ließ das Land Überbau und Pfeiler im Mai und Juni 2025 kurzfristig abbrechen. Zuvor hatte sich der Zustand des Bauwerks deutlich verschlechtert. Seit 2017 galt bereits eine Lastbeschränkung für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen.

Für die jetzige Baumaßnahme nennt die Senatsverwaltung eine voraussichtliche Dauer von vier Monaten. Einen konkreten Endtermin veröffentlicht sie bislang nicht. Bis dahin müssen Autofahrende vor allem im Berufsverkehr mit Staus an der ehemaligen Wuhlheide-Brücke rechnen.

Wuhlheide-Brücke: Abriss der verbliebenen Rampen
An der ehemaligen Wuhlheide-Brücke werden die verbliebenen Rampen zurückgebaut und die angrenzenden Verkehrsflächen neu geordnet.

 

Quellen: Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt

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One Comment

  1. Norbert 25. August 2026 at 21:45 - Reply

    Wunschdenken der Behörden ohne Wissen was Realität ist. Ich denke durch unvorhersehbare Umstände wird diese Baustelle noch in einem Jahr da sein. Und Staus gibt es nicht bei den wenigen Autos die in der Wuhlheide unterwegs sind.

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