Ab September 2025 können Mieter der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften in Berlin leichter in eine kleinere Wohnung umziehen. Das neue Programm soll sowohl Platz für Familien schaffen, die mehr Raum benötigen, als auch den Wohnungsbestand effizienter nutzen.
Über das vielfältige Engagement der „Landeseigenen“ für Berlin informierten die sieben Unternehmen Berlins Regierenden Bürgermeister Kai Wegner, Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler und Mobilitäts- und Umweltsenatorin Ute Bonde auf einer Neubautour im Juli 2025

Die „Landeseigenen“ planen 2025 Rekordinvestitionen, um Neubau, Modernisierung und soziale Infrastruktur voranzutreiben. Gleichzeitig wollen sie mit Programmen wie dem Wohnungswechsel gezielt Mieter dabei unterstützen, in kleinere, besser passende Wohnungen umzuziehen und so den Wohnungsmarkt zu entlasten. / © Foto: BBU / Tina Merkau

 

© Titelbild: depositphotos.com / ZigicDrazen

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Seit dem 1. September 2025 sollen Mieterinnen und Mieter der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften Berlinovo, degewo, GESOBAU, Gewobag, HOWOGE, STADT UND LAND sowie WBM einfacher in eine kleinere Wohnung umziehen können. Das Programm will sich an Hauptmieter richten, die ihre Wohnung um mindestens ein Zimmer und zehn Quadratmeter verkleinern möchten.

Das Ziel des Programms ist doppelt: Zum einen profitieren die Mieter von einer Wohnung, die besser zu ihrer Lebenssituation passt. Zum anderen werden freiwerdende größere Wohnungen an Haushalte vermittelt, die dringend mehr Platz benötigen. Damit will Berlin auf die nach wie vor hohe Nachfrage nach größeren Wohnungen reagieren.

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Als Ergänzung zum bestehenden Wohnungstausch: Berlin fördert Umzug in kleinere Wohnungen

Das neue Angebot ergänzt das bereits bestehende Wohnungstausch-Portal der landeseigenen Gesellschaften. Während der Wohnungswechsel vor allem die Verkleinerung von Wohnungen innerhalb eines Unternehmens unterstützt, können Mieter über das Tauschportal eigenständig Tauschpartner suchen, unabhängig von Wohnungsgröße oder Gesellschaft.

Die Vorteile für die Mieter sind klar definiert: Die neue Wohnung wird zur ortsüblichen Vergleichsmiete angeboten, ohne Neuvermietungszuschlag. Eine Doppelbelastung durch zwei Mieten wird vermieden, und Haushalte mit geringem Einkommen können einmalig bis zu zwei Nettokaltmieten erlassen bekommen.

Für mehr soziale Verantwortung: Landeseigene Wohnungsbaugesellschaften starten Programm

Senator Christian Gaebler sieht in dem Programm eine Möglichkeit, mehr Flexibilität und Sicherheit für Berliner Haushalte zu schaffen. Es ermögliche Wohnungen, die besser zu unterschiedlichen Lebenssituationen passen, etwa bei Familienzuwachs oder im Alter. Gleichzeitig zeige das Programm, dass die landeseigenen Wohnungsbauunternehmen Verantwortung für ein sicheres und bezahlbares Zuhause übernehmen.

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Auch Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU AG, betont den sozialen Nutzen: Wer in eine kleinere Wohnung zieht, erleichtert anderen den Zugang zu dringend benötigtem Wohnraum. Gleichzeitig werde der vorhandene Wohnraum effizienter genutzt. Das Angebot sei ein Beispiel dafür, wie die Wohnungsbaugesellschaften auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Mieter eingehen und zugleich einen Beitrag zum sozialen Ausgleich leisten.

 

Quellen: WBM, GESOBAU

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