In der Archenholdstraße in Friedrichsfelde schreitet ein Wohnungsneubau mit 37 Einheiten nach anfänglichen Verzögerungen sichtbar voran. Nun wurde im Beisein der Bezirksstadträtin Camilla Schuler das Richtfest gefeiert.

Die Arbeiten am Wohnprojekt in der Archenholdstraße im Ortsteil Friedrichsfelde schreiten voran. Kürzlich konnte das Richtfest gefeiert werden. / © Visualisierung: ECM Spectrum GmbH
© Visualisierungen: ECM Spectrum GmbH
Am Mittwoch, den 27. August 2025, wurde in der Archenholdstraße 19/21 in Berlin-Friedrichsfelde Richtfest gefeiert. Die Otto Wulff Bauunternehmung realisiert dort ein sechsgeschossiges Wohngebäude, das mit einer Tiefgarage ausgestattet wird. Mit dem Neubau wird eine seit Jahrzehnten bestehende Baulücke geschlossen, die bislang das Bild des Quartiers unterbrochen hatte.
Auf einer Grundstücksfläche von 1.390 Quadratmetern entstehen 37 Wohnungen, die sich in Größe und Zuschnitt unterscheiden. Die gesamte Wohnfläche beträgt rund 3.000 Quadratmeter. Nach Angaben des Bauherrn wird das Gebäude über zwei Treppenhäuser und jeweils einen Aufzug verfügen, die vom Untergeschoss bis ins oberste Geschoss reichen.
Wohnungen mit Balkonen und barrierefreien Zugängen: Das entsteht an der Archenholdstraße in Lichterfelde
Alle Wohneinheiten sind mit Balkonen oder Terrassen geplant, die Hälfte der Wohnungen soll barrierefrei zugänglich sein. Das Angebot umfasst Zwei- bis Vier-Zimmer-Grundrisse. Die Tiefgarage im Untergeschoss bietet Platz für 21 Pkw sowie zusätzliche Stellflächen für Fahrräder, die über den Pkw-Aufzug erreichbar sind.
Gestalterisch soll sich das Gebäude in die umgebende Bebauung einfügen. Die Fassade ist in neutralen Farbtönen geplant, die das neue Haus in die bestehende Quartiersstruktur integrieren sollen. Für die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner wird ein gemeinsamer Gartenbereich auf der Rückseite des Gebäudes angelegt.
Verzögerungen im Bauablauf in Lichtenberg: Geplantes Fertigstellungsdatum der 37 Wohnungen noch offen
Ursprünglich war eine Fertigstellung bereits bis zum Sommer 2025 vorgesehen. Auch wenn dieser Termin offensichtlich nicht mehr einzuhalten ist, schreiten die Arbeiten nun sichtbar voran. Wann das Projekt dann tatsächlich abgeschlossen werden soll, ist derzeit jedoch noch offen.
Die Lichtenberger Bezirksstadträtin für Bauen und Stadtentwicklung, Camilla Schuler (Die Linke), betonte beim Richtfest, dass mit dem Projekt dringend benötigter Wohnraum geschaffen werde. Sie verwies außerdem auf die Bedeutung von Grün- und Freiflächen, die nach ihrer Einschätzung die Lebensqualität steigern und stabile Quartiersstrukturen fördern können.
Quellen: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, ECM Spectrum GmbH, OTTO WULFF
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