21.400 Wohnungen am Rand des Tempelhofer Feldes: Ein neuer Vorschlag sorgt in Berlin für große Aufmerksamkeit. Doch hinter den spektakulären Visualisierungen bleiben viele Fragen offen; von der politischen Umsetzbarkeit bis zur Finanzierung des Projekts. Und wie steht eigentlich die Berliner Bevölkerung dazu?

Wohnen am Tempelhofer Feld: So stellt sich die Initiative „Zuhause am Tempelhofer Feld“ die Schaffung von attraktivem Wohnraum unmittelbar am ehemaligen Flugfeld in Tempelhof vor. / © Visualisierung: Kollhoff/Nöfer/Astigmatic
© Modell Titelbild: Kollhoff/Nöfer/Astigmatic, Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Kaum ein Ort in Berlin steht so sehr für die Konflikte der wachsenden Stadt wie das Tempelhofer Feld. Seit Jahren prallen dort Vorstellungen von Freiraum, Wohnungsbau, Klimaanpassung und Stadtentwicklung aufeinander. Nun sorgt ein neuer Vorschlag für Aufsehen: Rund 21.400 Wohnungen sollen entlang des Feldrands entstehen, eingebettet in eine vergleichsweise flache, architektonisch anspruchsvolle Bebauung.
Die mediale Resonanz auf den Vorstoß fiel erwartungsgemäß groß aus. Schließlich berührt kaum ein anderes Berliner Stadtentwicklungsprojekt derart grundlegende Fragen nach Wohnraummangel, Freiraumschutz und urbaner Zukunft. Die FAZ titelte“ Tempelhofer Feld könnte doch bebaut werden“, die BILD schrieb gar: „Jetzt doch! Tempelhofer Feld soll bebaut werden.“
Doch bei genauerer Betrachtung zeigt sich schnell: Zwischen öffentlicher Aufmerksamkeit und tatsächlicher Umsetzbarkeit klafft weiterhin eine erhebliche Lücke, trotz all der schönen Schlagzeilen.
Tempelhofer Feld: Große Vision trifft auf fehlende politische Mehrheiten
Denn obwohl die Initiative ihre Pläne mit eindrucksvollen Visualisierungen und ambitionierten Leitbildern präsentierte, bleibt unklar, wer dieses Konzept eigentlich politisch tragen soll. Aktuell gibt es in Berlin keine relevante Partei, die eine Bebauung des Tempelhofer Feldes in dieser Größenordnung offensiv verfolgt.
Hinzu kommt die bekannte rechtliche Ausgangslage. Das Tempelhofer Feld ist durch das Tempelhofer-Feld-Gesetz geschützt, das eine Bebauung weitgehend ausschließt. Eine grundlegende Änderung dieser Situation wäre politisch hochsensibel, und dürfte ohne erneute gesellschaftliche Debatte kaum denkbar sein.
Gerade dieser Punkt macht den Vorstoß bemerkenswert widersprüchlich. Einerseits wird eine städtebauliche Vision von erheblicher Tragweite präsentiert, andererseits fehlt bislang jede erkennbare politische Strategie, wie ein solcher Prozess überhaupt angestoßen werden könnte. Im Rahmen der Veranstaltung wurde eine solche Strategie jedenfalls nicht erläutert.

Das Tempelhofer Feld bleibt Projektionsfläche für die Zukunft Berlins. Der aktuelle Bebauungsvorschlag zeigt ambitionierte städtebauliche Ideen, wirft aber zugleich grundlegende Fragen nach Akzeptanz, Finanzierung und Realisierbarkeit auf. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Fehlendes Finanzierungskonzept wirft Fragen zur Realisierbarkeit auf
Auch wirtschaftlich blieb die Veranstaltung erstaunlich vage. Zwar wurde betont, dass ein erheblicher Teil der Wohnungen bezahlbar sein solle, konkrete Finanzierungsmodelle oder belastbare Kalkulationen wurden jedoch nicht vorgestellt.
Dabei ist gerade dieser Aspekt entscheidend. Anspruchsvolle Architektur, extensive Freiräume, flache Bauweisen und gleichzeitig dauerhaft günstige Mieten gehören zu den schwierigsten Herausforderungen im heutigen Wohnungsbau. Selbst klassische Neubauprojekte geraten inzwischen durch Baukosten, Zinsen und ESG-Anforderungen massiv unter Druck.
Die Initiative formuliert damit zweifellos ein attraktives Idealbild urbanen Bauens. Wie sich dieses jedoch unter realen Marktbedingungen umsetzen ließe, bleibt bislang jedenfalls offen. Gerade in Berlin, wo selbst deutlich konventionellere Wohnungsbauprojekte regelmäßig an Kostensteigerungen oder langwierigen Verfahren scheitern, wirkt diese Leerstelle problematisch.
Randbebauung am Tempelhofer Feld bleibt städtebaulich kein neuer Gedanke
Inhaltlich unterscheidet sich das Konzept zudem weniger stark von bisherigen Debatten, als es die öffentliche Aufmerksamkeit zunächst vermuten lässt. Im Kern handelt es sich weiterhin um eine Variante der Randbebauung – also um eine Idee, die seit Jahren immer wieder diskutiert wird.
Neu ist vor allem die Dimension des Vorschlags. Während frühere Konzepte meist deutlich geringere Wohnungszahlen vorsahen oder stärker auf Hochhäuser setzten, verfolgt die Initiative eine vergleichsweise niedrige und flächige Bebauung. Diese soll sich harmonischer in die umliegenden Stadträume einfügen und den offenen Charakter des Feldes teilweise erhalten.
Eine Wohnbebauung würde das Tempelhofer Feld als Eventfläche enorm einschränken
Gerade dieser Ansatz besitzt durchaus städtebaulichen Reiz. Die Visualisierungen zeigen bewusst keine spektakulären Hochhaus-Silhouetten, sondern eher europäisch geprägte Blockrandstrukturen mit großzügigen Grün- und Freiräumen. Das wirkt deutlich zurückhaltender als viele frühere Entwürfe.
Gleichzeitig würde eine Wohnbebauung, die so dicht an das Feld heranreicht, den Standort Tempelhofer Feld als zunehmend attraktive Konzert- und Veranstaltungsfläche enorm einschränken, denn die neuen Anwohner hätten wohl wenig Lust auf eine Vielzahl von Lärmbelästigungen während der Sommermonate. Konflikte wären vorprogrammiert.
Die Debatte um das Tempelhofer Feld erhält eine weitere Variante, aber keine neue Richtung
Trotzdem bleibt der Eindruck, dass die Diskussion um das Tempelhofer Feld durch diesen Vorstoß nicht grundsätzlich neu gedacht wird. Vielmehr erweitert die Initiative das bestehende Spektrum bekannter Positionen um eine weitere architektonische Interpretation.
Der eigentliche Konflikt – wie Berlin zwischen Wohnraumbedarf und Freiraumschutz vermitteln will – bleibt weiterhin ungelöst. Auch die Frage, welche gesellschaftliche Mehrheit eine Bebauung des Feldes überhaupt tragen könnte, wurde durch die Präsentation nicht beantwortet.
Die Distanz zwischen städtebaulicher Vision und gesellschaftlicher Akzeptanz ist und bleibt groß
So entsteht ein ambivalentes Bild. Einerseits zeigt der Vorschlag, wie intensiv weiterhin über die Zukunft des Tempelhofer Feldes nachgedacht wird. Andererseits offenbart sich erneut, wie groß die Distanz zwischen visionären Stadtbildern und den politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Realitäten Berlins inzwischen geworden ist.
Die Initiative hat damit zweifellos Aufmerksamkeit erzeugt. Ob daraus jedoch mehr entsteht als eine weitere theoretische Variante der Randbebauung, erscheint derzeit mehr als fraglich.

„Paradies auf Erden“: So betitelten die Initiatoren des Wohnprojekts am Tempelhofer Feld ihre Präsentation. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Tempelhofer Feld
Quelle: Initiative „Zuhause am Tempelhofer Feld“
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16 Kommentare
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Ein gültiger und bestehender Volksentscheid -> keine Bebauung.
Anscheinend kann man das nicht oft genug betonen.
Schade für die unnötig aufgewandten Ressourcen der Initiative. Wäre an einem aktuell realistischen Projekt wohl effizienter gewesen.
Hoffentlich nehmen sich die Nächsten ein aktuell und kurz- bis mittelfristig umsetzbare Projekt für mehr Wohnraum vor.
Schade, dass sich der Autor hier so einseitig zum Sprachrohr der destruktiven Skeptiker macht.
Zwar sind – wen wundert’s – noch nicht alle Fragen zur zukünftigen Nutzung final beantwortet. Es handelt sich schließlich um einen ersten städtebaulichen Entwurf, kein finales Konzept.
Klar ist jedoch:
1. Berlin braucht dringend und viel neuen Wohnraum. Zentral gelegen, da wo die meisten Menschen tatsächlich wohnen wollen, gibt es nur noch wenige Alternativen zu THF.
2. Es bliebe in jedem Fall eine riesige Freifläche von 200ha erhalten. Das ist mehr als genug Platz, dass alle Aktivitäten, die heute möglich sind, auch zukünftig möglich sein werden.
3. Umfrage nach Umfrage zeigt: eine Mehrheit der Berliner befürwortet eine Randbebauung. Gesetze, die vor vielen Jahren beschlossen wurden, können und sollten durch demokratische Mehrheiten wieder geändert werden, das ist ein völlig normaler Vorgang.
Ein ausgewogener Artikel hätte diese Punkte aufgegriffen und mitgeholfen, Lösungen zu entwickeln. Wutbürger und egoistische Blockadehaltung haben wir in diesem Land schließlich bereits mehr als genug.
Vorsicht! Benny, du vermischst hier Dinge.
Die Mehrheit der Berliner befürwortet eine Bebauung des versiegelten Randbereich durch die landeseigenen Gesellschaft mit dauerhaften Niedrigpreis- und Sozialwohnungen.
Dieser Vorschlag ist wieder einer, wo aus Kostengründen genau diese Segment entfallen soll und nur noch Luxuswohnungen gebaut werden sollen.
DAS LEHNEN WIR BERLINER AB. Eindeutig klargestellt durch den Volksentscheid.
Interessant, dass du Martina für mich sprichst.
Ich verweise auf die Umfragen und die offenkundige Wohnungsnot in der Stadt, weshalb den Vorschlag befürworte. Vorher der Vorwurf „ieser Vorschlag ist wieder einer, wo aus Kostengründen genau diese Segment entfallen soll und nur noch Luxuswohnungen gebaut werden sollen.“ kommt, weiß ich nicht. ich möchte erstmal Beleg
Übliches Vorgehen bei solchen Planungen in Berlin.
Erst wird vorher viel versprochen.
Dann wird in der Detailplaung leider festgestellt, dass es mit den günstigen Wohnungen sich leider nicht rechnet.
Es wird angeboten sie einfach weg zu lassen und nur teure Wohnungen anzubieten.
Beispiel Potsdamer Platz oben rechts:
Lange wurde nicht gebaut, weil der Senat auf 30% günstige Wohnungen bestand. Jetzt sind es nur noch teure Büros.
Keine Unterstellungen bitte! Ich bin nicht gegen neue Wohnungen.
Ich bin gegen das Zupflastern des Tempelhofer Felds mit LUXUSwohnungen.
Ein Vorschlag in kleinerer, maßvoller Ausprägung der Berlineigenen Wohnungsbaugesellschaften im Sozial- und Niedrigpreissektor würde ich mit Kusshand begrüßen.
Dieser „Luxus“-Reflex mancher Berliner nervt nur noch. Es gibt das Berliner Modell und das wird bei Neubau auch umgesetzt. Letztlich brauchen wir überhaupt Wohnungen, sonst nimmt der Druck weiter zu und Eigentümer werden angesichts lukrativer möglicher Renditen kreativ (Dann erbt eben die Nichte und es wird Eigenbedarf angemeldet).
Es MUSS gebaut werden. Dieser Wahnsinn mit „100% Tempelhofer Feld“ muss aufhören. Der Rand muss bebaut werden und meines Erachtens auch das ehemalige Vorfeld, dass bereits versiegelt ist und im Plan fehlt.
Dieses einseitige NIMBY Gejammer muss die Politik einfach ignorieren. Es kann nicht sein, dass jeder der eine größere Wohnung benötigt bzw. eine Veränderung braucht durch Umzug „bestraft“ wird, weil es einfach keine neuen Wohnungen gibt und nur der Bestandsschutz groß ist.
Das belohnt jeden, der sich einfach nicht verändert und bestraft jeden der neuen Wohnraum sucht.
Gruß von einem Berliner an Martina, der ich wünsche, dass ihr Vermieter Eigenbedarf anmeldet und sie dann die Realität des Berliner Wohnungsmarktes kennenlernt.
Martina, es ist so: in Umfragen – hier z.B. eine repräsentative Umfrage (https://www.tagesspiegel.de/berlin/fruherer-flughafen-umfrage-mehrheit-will-randbebauung-des-tempelhofer-felds-15618338.html) sagen mehr als doppelt so viele (59% vs. 25%) dass sie eine maßvolle Bebauung befürworten. Was das genau heißt und wie das so umgesetzt werden kann, muss natürlich noch diskutiert werden. Aber an dem grunsätzlichen Fakt kommt man nicht vorbei.
PS. Wie du relativ leicht selbst herausfinden kannst, stimmt es nicht, dass in dem Vorschlag „nur Luxuswohnungen“ gebaut werden sollen – das Gegenteil ist richtig, wie du in dem entsprechenden Entwicklungsstadtartikel leicht nachlesen kannst: https://www.entwicklungsstadt.de/plaene-fuer-das-tempelhofer-feld-21400-wohnungen-am-rand/
Genau. „Maßvoll“. Du sagst es richtig und bestätigst mich.
In Toplagen sollte auf jeden Fall eine ausgewogene soziale Mischung von Bewohnern gewährleistet werden. Im wesentlichen befürworte ich den Bau von bezahlbaren Eigentumswohnungen in Verbindung mit Mietwohnungen (70 zu 30) und Studentenwohnungen. Ggf wenn der Bedarf besteht muss auch an Seniorenheime gedacht werden.
Ich frage mich, ob der Bau einer Tramlinie oder eine Abzweigung der S-Bahn quer über das Tempelhofer Feld nicht realisierbar wäre.
Viele Grüße
Sven
Im gesamten Konzept sind Infrastruktur, ÖPNV, Lebensmittelversorgung, Schulen, Kindergärten, Ärzte und alles was man so dann braucht nicht richtig berücksichtigt und definitiv nicht mit einkalkuliert worden.
Es ist davon auszugehen, dass diese Kosten wieder auf den Steuerzahler externalisiert werden sollen und die fetten Gewinne bei den Investoren verbleiben sollen.
Und dann wundern sich die Befürworter über die Gegenwehr?
„… Einerseits zeigt der Vorschlag, wie intensiv weiterhin über die Zukunft des Tempelhofer Feldes nachgedacht wird. Andererseits offenbart sich erneut, wie groß die Distanz zwischen visionären Stadtbildern und den politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen
Realitäten Berlins inzwischen geworden ist. …“
Es sind doch Architekten, Bau- und Wohnungswirtschaft, denen bei dem Stichwort „Tempelhofer Feld“ das Wasser im Munde zusammenläuft. Mitten in der Stadt eine riesige, unbebaute Fläche. Das wäre doch aus Sicht vorgenannter Interessengruppen geradezu irrsinnig, diesen „Acker“ wirtschaftlich unbearbeitet zu lassen. Oder anders gesagt: Da muss man doch als Architekt, Bauunternehmen, Vermietungsgesellschaft ein richtig fettes Geschäft machen lassen. Das, und nur das Interesse wird von Kollhoff & Co. mit diesem Bebauungsvorschlag bedient. Man muss doch einfach auf diesem Feld „richtig abzocken“ können!
Deswegen auch die niedrige Bebauungshöhe, die dafür umfassender in die Fläche gehen soll. In Aussicht gestellt werden Mieten ab 16,- € je Quadratmeter. Da soll sich die Bebauung wohl an die gehobenen Schichten richten, weil man denen noch mehr Geld rausholen kann.
Keinerlei Bebauung des Tempelhofer Feldes! Man möge stattdessen endlich das ungeregelte Zuzugsproblem lösen!
Der Vorschlag ist an Altbauten angelengt, den beliebstesten Vierteln in Berlin und die hatten eine niedrige Bebaungshöhe.
Ach ja – das „ungeregelte Zuzugsproblem“? Was willst du denn machen? Eine Mauer um Berlin bauen? Mehr Realitätsferne geht wohl kaum. Und verdammt nochmal: JA, Menschen wollen Geld verdienen. Du nicht? Du wirst niemanden finden, inklusive dir selbst, der sein Geld in irgendetwas investiert, nur um es zu verlieren.
Wenn du zu viel hast, dann gründe eine Stiftung und investiere in günstigen Wohnraum.
Bis dahin muss das Berliner Modell reichen, dass immerhin (auf Kosten der Mittelschicht), 30% mietpreisgedämpften Wohnraum schafft.
ich war Mittwoch auf der Pressekonferenz der Initiative „Zuhause am Tempelhofer Feld“. Kurz zusammengefasst: das war eine Lobbyveranstaltung für die CDU/SPD Koa und daher schon Wahlkampf. Interessanterweise wurde gar nicht, wie in den meisten Berliner Medien berichtet, die Langhofplanung mit den Türmen am Flughafengebäude vorgestellt, sondern der Plan von Hans Kollhoff & Co, der eine massive Bebauung von 100 ha vorsieht. Die Planung ist mit heißer Computer-(CAD)Nadel gestrickt und beruht n.m.K. auf tönernen Füßen, da die baurechtlichen Grundlagen und z.B. sehr hohen Erschließungs- und Schad-und Kampfmittelberäumungskosten gar nicht erfasst wurden. Dennoch wissen Sie schon, das die Miete bei ca. 16 €/qm liegt und Berlin mit dem Verkauf der Wohnungen 3,5 Mrd. Gewinn machen könnte. Hintergrund warum sich so renommierte Architekten wie Kollhoff und Langhof an das Feld machen ist die aktuelle Krise am Baumarkt. Es fehlt den großen Planungsbüro an Aufträgen für solche Großprojekte. Man merkte auch gestern die Nervosität der Akteure. Außer von den wenigen Pressevertretern wurden keine Fragen zugelassen und auf die Möglichkeit in Einzelgesprächen diese zu klären hingewiesen. Bei Hinweisen auf Fakten und Fragen, auf die sie keine Antwort hatten, wurde gleich die Argumentationskeule „Egoist“ zum Einsatz gebracht und das Gespräch abgebrochen.
Die Mieten werden in noch erlebbarer Zeit bei 50 € pro Quadratmeter liegen, wenn nicht genug gebaut wird! Aber Hauptsache auf die bösen, bösen „Investoren“ schimpfen. Wenn man keine Ahnung hat, sollte man wirklich mal den Mund halten.