Swiss Life Asset Managers hat das Wohnquartier „KLEYERS“ im Frankfurter Gallusviertel fertiggestellt. Mit 398 Wohnungen, fünf Gewerbeeinheiten und einer Kindertagesstätte erweitert das Quartier den urbanen Wohnraum in zentraler Lage.

Innenhof "KLEYERS"

Das Wohnquartier „KLEYERS“ im Frankfurter Gallusviertel umfasst 398 Wohnungen, die sich in einer Blockrandbebauung um einen von den Straßen geschützten Innenhof gruppieren. / © Visualisierung: Swiss Life Asset Managers

© Fotos: Swiss Life Asset Managers

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Swiss Life Asset Managers hat das Wohnquartier „KLEYERS“ im Frankfurter Gallusviertel  fertiggestellt. Auf einem rund 11.560 Quadratmeter großen Areal südlich der Kleyerstraße und westlich der Krifteler Straße entstanden nach Plänen der Architekten Stefan Forster, Karl Dudler und Fritz Ludwig 398 Wohnungen in elf Häusern sowie fünf Gewerbeeinheiten und eine Kindertagesstätte im Erdgeschoss an der Kleyerstraße.

Die Wohnhäuser gruppieren sich in einer Blockrandbebauung um einen von den Straßen geschützten Innenhof. Zur Verfügung stehen eine Tiefgarage mit 220 Stellplätzen und 800 Fahrradstellplätze. Die Ed. Züblin AG fungierte als Generalunternehmer und realisierte die Bauvorhaben maßgeblich.

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Wohnquartier „KLEYERS“: Realisierung in zwei Bauabschnitten mit Schwerpunkt auf frei finanzierten Zwei- und Dreizimmerwohnungen

Das Quartier wurde in zwei Bauabschnitten umgesetzt. Der erste Bauabschnitt begann im dritten Quartal 2021 und wurde 2024 abgeschlossen. Er umfasst 192 Wohnungen sowie 72 Stellplätze. Der zweite Bauabschnitt startete im dritten Quartal 2023 und wurde im Dezember 2025 fertiggestellt. In diesem Abschnitt entstanden 206 Wohnungen sowie 140 Stellplätze.

Das Angebot reicht von Ein- bis Vierzimmerwohnungen, wobei der Schwerpunkt auf Zwei- bis Dreizimmerwohnungen liegt. Rund 20 Prozent der Einheiten sind barrierefrei. Etwa 100 Wohnungen sind öffentlich gefördert, was einem verhältnismäßig geringen Anteil von 25 Prozent entspricht. In vergleichbaren Bauprojekten wie dem benachbarten Neubauprojekt „Franky“ ist ein Anteil von 30 Prozent geförderter Wohnraum üblich.

Erwartetes Mietpreisniveau und mögliche Auswirkungen auf die soziale Durchmischung

Über die Höhe des Quadratmeterpreises bei der Erstvermietung liegen derzeit keine offiziellen Angaben vor. Nach Einschätzung vergleichbarer Objekte dürfte der Preis bei etwa 15 bis 20 Euro pro Quadratmeter liegen, wodurch sich die potenzielle Mieterschaft auf gut verdienende Haushalte beschränkt und damit Entwicklungen der Gentrifizierung gefördert werden.

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In diesem Zusammenhang bleibt unklar, ob Christian Giessler, Niederlassungsleiter Rhein-Main bei Swiss Life Asset Managers in Deutschland, mit seiner Aussage, „KLEYERS“ leiste einen wichtigen Beitrag zur Stadtentwicklung Frankfurts, die gesamte Bevölkerung der Stadt im Blick hat oder lediglich den besserverdienenden Teil.

Energieeffizienz nach „KfW-55-Standard“ und optimierter Materialeinsatz im Tragwerk

Die Neubauten in der Kleyerstraße erfüllen den „KfW-55-Standard“, was bedeutet, dass die Gebäude nur 55  Prozent der Primärenergie eines vergleichbaren Standardgebäudes benötigen. Die Energieversorgung erfolgt über Fernwärme, alle Wohnungen verfügen über dreifachverglaste Fenster und integrierte Wohnraumlüftungen.

Während der Ausführungsplanung überprüften die Projektbeteiligten die Tragkonstruktion erneut und passten sie gezielt an, um Materialeinsatz und Baukosten zu reduzieren. Durch die Verringerung der Bodenplattenstärke, eine optimierte Bewehrungsplanung und die lokale Umplanung von Stahlbeton- zu Mauerwerkswänden konnte die Betonmenge um 20 Prozent und die Stahltonnage um 35 Prozent reduziert werden. Dies entspricht einem CO₂-Äquivalent von rund 225.000 kg CO₂ „Global Warming Potential“.

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„KLEYERS“ und weitere Wohnquartiere prägen die Entwicklung des Gallusviertels

Mit der Fertigstellung des Wohnquartiers „KLEYERS“ wächst das Angebot an urbanem Wohnraum im Gallusviertel, das sich in den vergangenen Jahren zunehmend zu einem attraktiven Standort für Neubauprojekte entwickelt hat.

In unmittelbarer Nähe entstehen unter anderem das Wohnquartier „FRANKY“ mit rund 1.300 Wohnungen, die „Hellerhöfe“ auf einem ehemaligem Industrieareal und das Europaviertel am ehemaligen Hauptgüterbahnhof.

 

Quellen: Konii, Kleyers, Deal Magazin, str.ucture, Immonet, Deutsches Architekturforum

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