In Bramfeld entsteht mit dem Moosrosenquartier eines der größten Wohnungsbauvorhaben der SAGA. Die Arbeiten schreiten sichtbar voran, denn nach der vollständigen Aushebung der Baugrube beginnt nun das Gießen des Fundaments. Das Quartier soll langfristig Wohnen, Gewerbe und soziale Infrastruktur verbinden.

Die Baugrube des Moosrosenquartiers ist ausgehoben, sodass auf der Baustelle in Bramfeld nun die Arbeiten am Fundament beginnen können. Im Hintergrund prägen die umliegenden Gewerbebauten an der Bramfelder Chaussee das Umfeld, während mehrere Kräne den Start der nächsten Bauphase ermöglichen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
© Visualisierung: KPW Architekten
Mit dem „Moosrosenquartier“ entsteht zwischen Moosrosenweg und Bramfelder Chaussee ein gemischt genutztes Wohnviertel, das Wohnen, Arbeiten und soziale Infrastruktur an einem Standort vereinen soll. Insgesamt sollen 540 Wohnungen entstehen, von denen 200 gefördert und 340 freifinanziert geplant sind. Darüber hinaus werden etwa 170 Wohnungen barrierefrei angelegt, sodass unterschiedliche Haushaltsformen berücksichtigt werden.
Die Planung geht auf einen städtebaulichen Wettbewerb zurück, bei dem Entwürfe von KPW Papay Warncke Vagt Architekten, Störmer Murphy and Partners sowie Baumschlager Eberle Architekten ausgewählt wurden. Ergänzend zum Wohnraum entstehen sechs Gewerbeeinheiten, darunter eine Kindertagesstätte mit 110 Plätzen, die neue Geschäftsstelle der SAGA und ein Hauswartstützpunkt. Zudem sollen 325 Tiefgaragenstellplätze und mehr als 1.100 Fahrradstellplätze entstehen.
Baufortschritt des Moosrosenquartiers in Bramfeld: Baugrube abgeschlossen und Fundamentarbeiten laufen
Aktuell laufen die Arbeiten auf der Baustelle Planmäßig. Die großflächige Baugrube wurde vollständig ausgehoben, sodass inzwischen mit dem Gießen des Fundaments begonnen werden kann. Kräne prägen das Bild vor Ort und ermöglichen einen kontinuierlichen Bauablauf. Die tiefen Baugrubenwände und vorbereiteten Betonstrukturen verdeutlichen, wie umfangreich das Vorhaben dimensioniert ist.
Auf der Fläche sind bereits erste Bewehrungselemente, Schalungen und vorbereitete Betonflächen zu erkennen. Die Fundamentarbeiten bilden die Basis für die späteren Wohngebäude und Gewerbeeinheiten, sodass der sichtbare Hochbau im kommenden Jahr starten kann. Die Baustellenlogistik ist auf das große Bauvolumen ausgelegt, denn verschiedene Bereiche werden gleichzeitig vorbereitet und koordiniert.
Umnutzung der Flächen an der Bramfelder Chaussee zum Wohnquartier: Hintergrund und Bedeutung für Hamburg
Das Gelände, das zuvor als Fortbildungszentrum genutzt wurde, hatte die SAGA von der Quantum Immobilien AG übernommen. Nach dem Rückbau der Bestandsstrukturen wurde die Fläche für die Quartiersentwicklung freigemacht. Mit dem „Moosrosenquartier“ reagiert die SAGA auf den wachsenden Wohnraumbedarf in Hamburg und will gleichzeitig ein nachhaltiges städtebauliches Projekt umsetzen.
Der Entwurf sieht energieeffiziente Gebäude mit Photovoltaikanlagen, Dachbegrünungen und geschützten Innenhöfen vor. Stadtentwicklungssenatorin Karen Pein erklärte, dass Standorte entlang großer Verkehrsachsen künftig eine wichtige Rolle im Wohnungsbau spielen. Sie betonte, dass das „Moosrosenquartier“ Wohnen und Gewerbe miteinander verbinden und langfristig ein vielfältiges Umfeld für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen schaffen könne.

Auf dem Baufeld entstehen die ersten Fundamentstrukturen für das Moosrosenquartier, in dem künftig 540 Wohnungen sowie mehrere Gewerbeeinheiten und eine Kindertagesstätte geplant sind. Die sichtbaren Bewehrungen und vorbereiteten Betonflächen markieren den Beginn der Hochbauphase, die das neue Quartier Schritt für Schritt in die bestehende Nachbarschaft einfügen wird. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Der Otto-Campus an der Bramfelder Chaussee bildet die städtebauliche Kulisse westlich des zukünftigen Moosrosenquartiers und verdeutlicht die Lage des Projekts an einer wichtigen Hamburger Magistrale. Von hier aus wird sich das neue Quartier schrittweise nach Westen entwickeln, während auf dem Baufeld bereits die Fundamentarbeiten voranschreiten. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Quelle: SAGA Hamburg
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