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Das neue „Wohnquartier am Sommerhoffpark“ steht kurz vor der Fertigstellung und umfasst zwei Hochhäuser, ein Apartmenthaus sowie eine Kindertagesstätte. Durch die exponierte Lage am Main und an der Main-Neckar-Brücke soll ein repräsentativer Stadteingang entstehen.
Gebäudekomplex der kurz vor der Fertigstellung steht.

„City Pop Sommerhoffpark“ besteht aus zwei Baukörpern mit zehn beziehungsweise elf Geschossen und jeweils einem Staffelgeschoss mit Dachterrasse. Insgesamt entstehen hier 342 Wohneinheiten. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

 

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Im Frankfurter Gutleutviertel steht die Fertigstellung eines neuen Wohnquartiers am Westhafen bevor. Auf einer ein Hektar großen ehemaligen Industriefläche zwischen Mainufer, Sommerhoffpark und der Main-Neckar-Brücke entstehen derzeit zwei Wohnhochhäuser und ein Apartmenthaus. Auftraggeber sind die Schweizer Artisa Group und die abrdn Investments Deutschland AG.

„Wohnen am Sommerhofpark“: Wohnangebot, öffentliche Einrichtungen und städtebauliche Integration

Von der Main-Neckar-Brücke aus, über die die Züge vom Frankfurter Hauptbahnhof in Richtung Süden verkehren, wird das Quartier künftig deutlich zu sehen sein. Die beiden Wohnhochhäuser wurden nach Plänen von MA Architekten, ehemals Cyrus Moser Architekten, im rechten Winkel zueinander errichtet. Der höhere Turm erreicht eine Höhe von 66 Metern, der zweite Turm misst 38 Meter. Beide Gebäude umfassen zusammen 127 Mietwohnungen mit zwei bis fünf Zimmern und sind zum Mainufer hin ausgerichtet. Alle Wohnungen verfügen über große Balkone, die nach Südwesten und zum Fluss zeigen.

Im Erdgeschoss des höheren Turms entsteht eine Kindertagesstätte. Außerdem erhalten beide Hochhäuser eine gemeinsame Tiefgarage mit 125 Stellplätzen. Die Fassadengestaltung nimmt die  Balkone auf und fasst jeweils zwei Etagen optisch zusammen. Das „Wohnquartier am Sommerhoffpark“ ist Teil der städtischen Strategie, zusätzlichen Wohnraum im östlichen Bereich des Gutleutviertels zu schaffen.

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Microliving am Sommerhoffpark: Wohneinheiten und lärmschutzorientierte Ausrichtung

Neben den beiden Hochhäusern entsteht das 140 Meter lange Apartmenthaus „City Pop Sommerhoffpark“. Es besteht aus zwei Baukörpern mit zehn beziehungsweise elf Geschossen und jeweils einem Staffelgeschoss mit Dachterrasse. Insgesamt entstehen hier 342 Wohneinheiten.

Das Apartmenthaus geht auf einen Entwurf des 2015 verstorbenen Architekten Magnus Kaminiarz zurück, der es ursprünglich als Studierendenwohnheim plante. Seit 2021 baut die Artisa Group das Gebäude unter dem Markennamen „City Pop“. Der langgestreckte Bau ist nach Westen zum Sommerhoffpark ausgerichtet und schützt die beiden Wohntürme vor dem Lärm der Bahnstrecke. Treppenräume und Flure befinden sich auf der zur Bahn gewandten Seite.

Frankfurt: Verlängerung der Mainufer-Promenade und baurechtliche Anpassungen am Westhafen

Parallel dazu verlängert die Stadt Frankfurt den Fuß- und Radweg entlang des Mains in Richtung Sommerhoffpark. Der 4,5 Meter breite, asphaltierte Weg wird von Stauden eingefasst. Nach der Fertigstellung übergeben die Investoren den neuen Abschnitt an die Stadt.

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Die Planungen für das Quartier begannen bereits 2013 mit einem Architektenwettbewerb, aus dem MA Architekten als Sieger hervorgingen. Die Bauarbeiten starteten 2017, mussten jedoch nach einem Eigentümerwechsel von International Campus zur Artisa Group 2019 unterbrochen werden. Zusätzlich waren baurechtliche Fragen zu klären, darunter Sicherheitsanforderungen für das benachbarte Heizkraftwerk West. Das dort vorhandene Ammoniak-Lager wurde in diesem Zusammenhang eingehaust, um mögliche Risiken auszuschließen.

Herausforderungen für Schülerinnen und Schüler während der Bauarbeiten und erwartete Entlastung

Während der Bauphase des Wohnquartiers gab es immer wieder kritische Stimmen aus der Nachbarschaft. Eltern und Lehrer der benachbarten Schulen, die auf Schülerinnen und Schüler mit Seh- beziehungsweise Hörbeeinträchtigungen spezialisiert sind, berichteten von gefährlichen Situationen durch Baustellenverkehr und unzureichende Verkehrsführung.

Besonders für diese Kinder stellte der Schulweg eine tägliche Herausforderung dar. Mit der nun bevorstehenden Fertigstellung des Wohnquartiers wird erwartet, dass der Schulweg deutlich sicherer wird und die Schülerinnen und Schüler künftig ohne diese Gefahren zur Schule gelangen können.

Kinderspielplatz vor dem Wohnhaus.

Im Erdgeschoss des höheren Wohn-Turms entsteht eine Kindertagesstätte mit Spielplatz im Außenbereich. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Die geschlossene Rückseite des Apartmentgebäudes.

Der langgestreckte Bau des „City Pop“ ist nach Westen zum Sommerhoffpark ausgerichtet und schützt die beiden Wohntürme vor dem Lärm der Bahnstrecke. Treppenräume und Flure befinden sich auf der zur Bahn gewandten Seite. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Quellen: Stadt Frankfurt am Main, Skyline Atlas, MA Architekten

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