In der Baumschulenstraße 27/29 wird ein historisches Wohnhaus umfassend saniert und erweitert. Hinter Gerüsten entsteht ein Wohnprojekt, das Altbausubstanz, neue Dachgeschosswohnungen und begrünte Freiflächen miteinander verbinden soll.

Baumschulenstraße 27 in Berlin, eingerüstet

Derzeit ist das Gebäude an der Baumschulenstraße 27/29 vollständig eingerüstet. Der Altbau wird umfassend saniert und durch neue Dachgeschosswohnungen ergänzt, sodass insgesamt 23 Eigentumswohnungen mit unterschiedlichen Wohnungsgrößen realisiert werden. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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In der Baumschulenstraße im Ortsteil Baumschulenweg wird derzeit ein größeres Wohnbauvorhaben umgesetzt. Unter dem Projektnamen „TreeHouseLiving“ wird ein bestehender Altbau umfassend saniert und baulich ergänzt. Aktuell ist das Gebäude vollständig eingerüstet, die laufenden Arbeiten zielen auf eine grundlegende Modernisierung der vorhandenen Bausubstanz.

Vorgesehen ist, das historische Wohnhaus an heutige Wohnstandards anzupassen und zugleich seinen ursprünglichen Charakter zu bewahren. Dazu zählen typische Altbaumerkmale wie großzügige Raumhöhen, klassische Grundrissstrukturen und die baulichen Proportionen des Bestands, die im Zuge der Sanierung weiter genutzt werden sollen.

23 Eigentumswohnungen in der Baumschulenstraße geplant

Nach den veröffentlichten Projektangaben entstehen insgesamt 23 Eigentumswohnungen. Diese verteilen sich auf den sanierten Bestand sowie auf neu ausgebaute Dachgeschosse. Die Wohnungsgrößen sollen unterschiedlich ausfallen und reichen von kompakten Wohnungen mit etwa 49 Quadratmetern bis zu großzügigen Einheiten mit mehr als 100 Quadratmetern Wohnfläche.

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Je nach Lage innerhalb des Gebäudes sind Balkone, Terrassen oder Gartenanteile eingeplant. Ziel ist es, unterschiedliche Wohnbedürfnisse anzusprechen – von kleineren Haushalten bis zu Familien.

„TreeHouseLiving“: Zusätzlicher Wohnraum durch Dachausbau

Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist der Ausbau der Dachgeschosse. Dort entstehen neue Wohnungen, die zusätzlichen Wohnraum schaffen, ohne neue Flächen zu versiegeln. Diese Form der Nachverdichtung ist typisch für innerstädtische Lagen und wird auch in der Baumschulenstraße genutzt.

Darüber hinaus ist eine Aufwertung der Außenbereiche geplant. Der Innenhof soll begrünt und als gemeinschaftlich nutzbarer Freiraum gestaltet werden. Damit erhält das Projekt neben den Wohnungen auch einen ergänzenden Aufenthaltsbereich für die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner.

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Gut angebunden, urban gelegen: Baumschulenweg wächst

Die Lage in Baumschulenweg gilt als verkehrlich gut erschlossen. Die S-Bahn-Station Baumschulenweg sowie mehrere Buslinien sind schnell erreichbar. Gleichzeitig liegen mit dem Spreeufer und dem Plänterwald größere Grünflächen in relativer Nähe.

Mit der Sanierung und Erweiterung des Hauses in der Baumschulenstraße 27/29 entsteht damit ein klassisches Altbauprojekt, das bestehenden Wohnraum erneuert und zugleich neue Wohnungen schafft. Wie sich das Ensemble im Straßenbild präsentieren wird, zeigt sich endgültig erst nach dem Abbau der Gerüste.

Quellen: Treehouse Living, Neubaukompass, ImmobilienScout24

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