Die Wittekindstraße in Tempelhof ist seit über einem Jahr komplett gesperrt – Ursache sind umfangreiche Arbeiten der Berliner Wasserbetriebe in der Nähe des Alboinplatzes. Das mehrjährige Infrastrukturprojekt führt abschnittsweise zu weiteren Einschränkungen im gesamten Umfeld.

An der Burgemeisterstraße auf Höhe der Wittekindstraße befinden sich derzeit ein Bauwagen und Dixi-Klos.

In der Wittekindstraße stehen seit geraumer Zeit Bauzäune und Container. Die Maßnahmen sind Teil eines mehrjährigen Projekts der Berliner Wasserbetriebe. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

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Wer derzeit entlang der Burgemeisterstraße in Richtung Alboinplatz unterwegs ist, begegnet einer Baustelle, die sich bereits seit über einem Jahr hinzieht: die angrenzende Wittekindstraße bleibt vollständig gesperrt. Rot-weiße Bauzäune und frisch wieder verschlossene Straßenflächen deuten darauf hin, dass die Arbeiten zwar in Teilbereichen voranschreiten, jedoch weiterhin tief in die Infrastruktur eingreifen. Im Straßenraum entsteht dabei der Eindruck, dass die Maßnahmen nur langsam vorankommen.

Umfangreiches Infrastrukturprojekt der Berliner Wasserbetriebe

Verantwortlich für die Arbeiten sind die Berliner Wasserbetriebe. Sie erneuern und erweitern im Auftrag der öffentlichen Daseinsvorsorge sowohl Trinkwasser- als auch Abwassersysteme im Gebiet. Laut Ausschreibung umfasst das Projekt unter anderem die Sanierung und Neuverlegung von Druckrohrleitungen sowie den Neubau und die Erneuerung von Regen- und Schmutzwasserkanälen.

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Die Bauzeit ist offiziell mit März 2025 bis Dezember 2027 angegeben. Damit handelt es sich um ein langfristig angelegtes Infrastrukturvorhaben, das abschnittsweise umgesetzt wird.

Zu sehen ist die abgesperrte Wittekindstraße in Berlin-Tempelhof, von der Burgemeisterstraße aus.

Die Wittekindstraße ist seit längerer Zeit abgesperrt und von Baustelleninfrastruktur geprägt, sichtbare Arbeiten sind derzeit jedoch nur sporadisch zu beobachten. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Eingriffe in Straßen und Leitungsnetz rund um den Alboinplatz

Konkret werden mehrere hundert Meter Trinkwasserleitungen erneuert oder neu verlegt, teils in offener Bauweise, teils grabenlos. Hinzu kommen umfangreiche Arbeiten am Kanalnetz, darunter Neubau, Sanierung und Rückbau bestehender Leitungen sowie die Erneuerung von Schächten und Straßenabläufen. Auch die endgültige Wiederherstellung von Asphalt- und Gehwegflächen ist Teil des Projekts.

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Die Arbeiten betreffen auch das weitere Umfeld, darunter Bereiche in Richtung Tempelhofer Damm sowie angrenzende Nebenstraßen. Im Rahmen des mehrjährigen Infrastrukturprojekts der Berliner Wasserbetriebe werden die Maßnahmen abschnittsweise umgesetzt und greifen nacheinander in unterschiedliche Teile des Leitungsnetzes ein. In diesem Zusammenhang werden wiederkehrende Sperrungen sowie Umleitungen im gesamten Umfeld notwendig.

Wittekindstraße

Quellen: Berliner Wasserbetriebe, Ausschreibungen Deutschland

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