In Schipkau in der Lausitz entsteht derzeit ein Windrad der Superlative. Die Anlage wächst auf eine geplante Höhe von 365 Metern und erreicht damit nahezu das Niveau des Berliner Fernsehturm. Bauherr ist das Ingenieurunternehmen Gicon, das mit dem Projekt neue Maßstäbe in der Windenergie setzen will.


© Video: GICON-Großmann Ingenieur Consult GmbH
© Titelbild: Wikimedia Commons, Dirk Kobow, CC BY 3.0

 

ANZEIGE

Es soll so groß werden, wie der Fernsehturm: ein neues Windrad in Schipkau in der Lausitz. Nach einer mehrmonatigen Unterbrechung laufen die Bauarbeiten seit Mitte März wieder auf Hochtouren. Grund für die Pause waren fehlerhafte Stahlbauteile eines Subunternehmens, die im Rahmen interner Qualitätskontrollen entdeckt wurden. Seitdem wird die gesamte Konstruktion überprüft und betroffene Elemente werden konsequent ausgetauscht.

Aktuell arbeiten rund 30 Monteure, Ingenieure und Techniker auf der Baustelle. Ein Großkran hebt die einzelnen Stahlsegmente des Gitterturms in Position, wo sie verschraubt werden. Die ersten 50 Meter der Konstruktion sind bereits errichtet. Parallel dazu läuft der Austausch der mangelhaften Bauteile. Die benötigten Ersatzteile befinden sich bereits weitgehend vor Ort.

Rekord-Windrad in Schipkau sollte schon 2025 in Betrieb gehen

Die Verzögerungen des Rekord-Projektes im Berliner Umland summieren sich: Ursprünglich sollte die Pilotanlage bereits 2025 in Betrieb gehen. Zunächst verzögerte eine Naturschutz-Genehmigung den Baustart um sechs Monate. Ende 2025 kamen dann die Qualitätsprobleme bei den Stahlteilen hinzu.

ANZEIGE

Das Unternehmen reagierte mit umfassenden Prüfmaßnahmen. Nach eigenen Angaben wurde jeder verbaute Abschnitt kontrolliert, jede Schraube vermessen und dokumentiert. „Stimmt etwas nicht, werden wir erneut unterbrechen. Sicherheit geht vor!“, betont Firmengründer und CEO Jochen Großmann.

Windrad im Berliner Umland wird zweitgrößtes Bauwerk in Deutschland

Technisch beschreitet das Projekt neue Wege: das größte Windrad der Welt soll es werden. Der Turm entsteht als Stahlfachwerkkonstruktion in Segmenten. Im Inneren befindet sich ein beweglicher Turm, der die Montage in großen Höhen ermöglicht. Ab etwa 150 Metern werden Rotor und Generator zunächst auf dem Innenturm installiert und anschließend über eine Teleskopvorrichtung nach oben geschoben.

Dieses Verfahren umgeht die Höhenbegrenzung klassischer Kransysteme und ermöglicht den Bau in bisher unerreichten Dimensionen. 365 Meter hoch wird die Konstruktion am Ende sein – und damit fast so hoch wie der Berliner Fernsehturm (368 Meter). Das zweitgrößte Bauwerk in Deutschland wird in Brandenburg also derzeit gebaut.

ANZEIGE

Die Baustelle liegt auf einer ehemaligen Tagebau-Hochkippe. Hier soll die Anlage künftig deutlich stärkere und gleichmäßigere Höhenwinde nutzen. Nach Berechnungen des Unternehmens kann der jährliche Stromertrag bei 30 bis 33 Gigawattstunden liegen. Das entspricht dem Bedarf von rund 7.500 Vier-Personen-Haushalten und liegt etwa doppelt so hoch wie bei konventionellen Windrädern.

Ein Windrad von unten fotografiert. In Schipkau soll das größte Windrad der Welt entstehen.

Noch höher als dieses: In Schipkau in Brandenburg wird derzeit das größte Windrad der Welt gebaut. / © Foto: Wikimedia Commons, Dirk Ingo Franke, CC BY-SA 2.0

Windrad in Schipkau soll im Sommer 2026 in Betrieb genommen werden

Trotz der Dimensionen verlief das Genehmigungsverfahren nicht ohne Widerstand. Ein regionaler Aero-Club hatte gegen das Projekt geklagt und mögliche Gefahren für den Flugbetrieb angeführt. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg wies die Klage jedoch im Mai 2025 ab.

ANZEIGE

Die Inbetriebnahme der Anlage ist nun für den Sommer 2026 vorgesehen. Danach könnte das Projekt als Grundlage für eine Serienfertigung dienen. Nach Einschätzung des Unternehmens wären perspektivisch mehrere hundert Anlagen dieses Typs in Deutschland denkbar.

Windrad in Schipkau

Quellen: GICON, Focus online, Giessener Anzeiger

Jetzt PLUS-Kunde werden

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.

Tags (Schlagwörter) zu diesem Beitrag

16 Kommentare

  1. M.Hillen 3. April 2026 at 16:15 - Reply

    Das Windrad der Superlative könnte dereinst auch dazu dienen, der ganzen Welt kundzutun, wie komplett hirn- und planlos und wie wenig nachahmenswert die Energiewende in Deutschland bisher verlaufen ist und – ich sage voraus – weiter verlaufen wird. Sie ist im Ergebnis ein wirtschaftlicher und industriepolitischer Selbstmord aufgrund zu hoher, nicht wettbewerbsfähiger Strompreise im internationalen Vergleich.
    Obwohl die Welt um uns herum dieses Ausrufezeichen der Superlative als Warnung wohl nicht bräuchte. Denn sie hat schon längst mitbekommen, wie unsere Politiker die Basis unseres Wohlstandes mit einer komplett hirnlosen Energiewende zerstört haben, zerstören und weiterhin zerstören werden. Für die Einnahmeseite unseres Staates ist der wirtschaftliche Niedergang unseres Landes katastrophal. Bund, Länder und nahezu alle Kommunen sind hochverscherschuldet und kaum noch in der Lage, notwendige Investitionen ohne weitere Neuverschuldung zu tätigen.
    Und um das Totalversagen unserer Politiker komplett zu machen, wird seit Jahren eine maßlose Asylpolitik betrieben, welche die Ausgabeseite unseres Staates regelrecht explodieren lässt. Also für die, die es immer noch nicht begriffen haben: die Einnahmen unseres Staates sind im Sinkflug begriffen, die Ausnahmeseite unseres Staates explodiert regelrecht. Aufgrund einer vernunftfreien, ideologischen Energiepolitik einerseits und einer Asylpolitik andererseits, die man nur noch als komplett irre bezeichnen kann. Es gibt politische Kräfte in diesem Land, die auf beides immer noch stolz sind und diese HarakiriPolitik immer noch als alternativlos bezeichnen würden. Diese Dummheit, diese Uneinsichtigkeit… wird mit dem Windrad der Superlative nun ein unübersehbares Symbol und Ausrufezeichen erhalten:
    Der Welt zum Symbol für die exquisite und grandiose deutsche Dummheit – den unprovozierten bzw selbstgewählten Abstieg und Niedergang unsere Landes! Frei nach Ernst Reuter: Ihr Völker der Welt, schaut auf dieses Windrad… und erkennt, daß wir als Volk nicht Vorbild für andere sind, sondern daß wir als Volk grandios dumm und offensichtlich suizidär veranlagt sind..!

    • Bayer 3. April 2026 at 22:55 - Reply

      Exklusiv mit gesundem Menschenverstand ausgestattet, technologieoffen und innovativ, wie Sie sicher sind, bezahlen Sie bestimmt mit Freuden Rekordpreise an der Tankstelle und sitzen patriotisch in der kalten Jahreszeit in drei Wolldecken gehüllt neben der nicht funktionierenden Heizung, weil leider weder ausreichend Öl und Gas ins Land kommen, haben das selbsternannte „stabile Genie“ im Weißen Haus (das Ihr Weltbild in vielen Punkten unterschreiben dürfte) und dessen rechte Apologet*innen in ihrer grenzenlosen Vernunftbegabung doch dummerweise die Straße von Hormus in die Hände islamistischer Fundamentalisten fallen lassen und damit Probleme geschaffen, die wir bis dahin gar nicht hatten. Wie gut, dass die deutsche Wirtschaftsministerin da völlig ideologiefrei eben erst das Heizungsgesetz des Robert Habeck entkernt hat und zusammen mit konservativen Politiker*innen auf EU-Ebene das angebliche „Verbrennerverbot“ aufweicht, um die Agonie nicht nur der deutschen Automobilindustrie und ihrer überholten Technologien so lange aufrechtzuerhalten, bis sie von der Konkurrenz aus China endgültig plattgemacht werden.

      Der Kampf gegen Windmühlen ist schon Don Quichotte nicht gut bekommen, Alice Weidel und ihren Geschwistern im Geiste dürfte es da nicht anders ergehen.

      • M.Hillen 4. April 2026 at 05:26 - Reply

        Ich habe mit unqualifizierten, rein polemischen und unsachlichen Kommentaren gerechnet- natürlich. Etwas mehr Niveau hatte ich mir insgeheim aber doch erhofft… Sie jedoch haben sich in der Sache nicht die geringste Mühe gegeben, mich zu widerlegen in meiner nüchternen Feststellung, dass die Energiewende, die in Deutschland unter Rot/Grün begonnen wurde (und die bis heute in allen wesentlichen Schwachpunkten unkorrigiert geblieben ist!), im Ergebnis zu einem Strompreis geführt hat, der im internationalen Vergleich zu hoch ist.. und der unserer Wirtschaft schadet und weite Bereiche unserer Industrie in den Konkurs oder -alternativ- zur Abwanderung zwingt. Hätten Sie das versucht, nun, es wäre Ihnen nicht möglich gewesen… weil die Faktenlage der Industrie- und Wirtschaftsdaten nur eine Sprache spricht: die der nüchternen Wahrheit. So gesehen haben Sie als mutmaßlich mitverantwortlicher Wähler ja keine andere Wahl, als mir nur blöd, billig und polemisch zu antworten.

        [Korrektur zu meinem Kommentar vom 3.April: .. hochverschuldet… ..Ausgabeseite.. ]

      • Böhme 6. April 2026 at 06:02 - Reply

        Gut, Hillen beißt gelegentlich um sich und verliert ein wenig die Facon. Aber in der Sache hat er im Ansatz schon Recht, wie ja inzwischen immer mehr Sachkundigen auffällt. Bei Lanz war die letzte Woche eine Sendung, wo er zutreffend darauf verwies, dass gerade mal 8 % der deutschen Energieversorgung aus alternativen Energiequellen stammen.

        Und Ihr Beitrag ist dann nun wirklich unsachlich: Weshalb sollte nicht ausreichend Öl und Gas ins Land kommen. Weltweit werden nach wie vor neue Erdöl- und Gasfelder exploriert. Aus dem Ereignis um den Iran herum ein grundlegendes Energieversorgungsproblem zu konstruieren ist nun wahrlich absurd.

        Und die Aufregung über Reiche zeigt nur eins: Dass Sie leider keine Ahnung haben. Bereits unter Merkel – und ihr folgend unter Habeck – war der Bau von Gaskraftwerken vorgesehen, weil klar war, dass Wind und Sonne nicht verlässlich genug Strom liefern und in Wind- und Sonnenflauten es zur Sicherung der Grundversorgung anderer Kraftwerke bedarf. Das ist auch und gerade Habecks Erkenntnis gewesen, weshalb auch unter ihm für Milliarden Gaskraftwerke gebaut werden sollten. Dass die Presse das in weiten Teile verschweigt, zeigt, wes Geistes oder politischen Kindes die sind. Reiche geht nur davon aus, dass die Zahl der unter Habeck geplanten Gaskraftwerke nicht reicht, sondern mehr gebaut werden müssen. Aber ideologieverblendete Leute wie Sie wollen so etwas ja nicht hören!

        Und inzwischen sind wir dann ja soweit, dass wegen der irrwitzigen Energiekrise in diesem Land mit irrwitzigen Preisen, die unsere Wirtschaft regelrecht „abka..en“ lassen, sogar die ersten Forderungen da sind, dass man Kohlekraftwerke weiter laufen lassen sollte (woher die Kohle für die Werke kommen soll, nachdem man dem Kohlebergbau in Deutschland den Rest gegeben hat, bleibt dann noch die Frage).

        Lanz warf im Übrigen die – äußerst berechtigte – Frage auf, wie intelligent es gewesen sei, die noch laufenden 17 Atommeiler in Deutschland vom Netz zu nehmen. Altmaier war der Gesprächspartner, der die gesamte Sendung, weil ihm das Dauerversagen der diversen großen Koalitionen unter Merkel vorgehalten wurde, reichlich deppert dasaß und auch sein eigenes Versagen mit dummen Ausreden zu relativieren suchte! Sie sollten sich die Sendung ansehen. Erstaunlich, dass selbst Ursula von der Leyen, dieses Produkt von Merkel und genauso unfähig, jetzt von dieser Erkenntnis getragen ist!

        Und von welchen „angeblichen“ Verbrennerverbot unter Habeck und EU schwurbeln Sie! Genau dieses Verbrennerverbot kam von vorgenannten. Und Ihre Ausführungen zum Untergang der deutschen Automobilindustrie, weil man weiter Verbrenner bauen will, bleibt völlig unerfindlich: Es mag doch die Wirtschaft entscheiden, was ihr wirtschaftlich zum Erfolg verhilft oder ihren Untergang begründet. Im Übrigen würde der Untergang der deutschen Automobilwirtschaft doch im Interesse der Grünen sein, hatte doch Habeck vor Jahren bereits gesagt, dass er es überhaupt nicht schlimm finde, wenn es keine deutsche Automobilindustrie mehr gäbe. Dumm nur, dass aufgrund der erratischen Umweltauflagen, die vor allem die Grünen zu verantworten haben, auch bald keine Chemieindustrie in Deutschland gibt, auch keine pharmazeutische Industrie. Dumm, dass Autobauer wesentliche Kunden des deutschen Maschinenbaus sind. Geht die Autoindustrie, geht auch die Maschinenbauindustrie.

        Was bleibt: Wir werden in unseren mit Reisig (was anderes können wir uns nicht mehr leisten) CO2-produzierend beheizten und mit Wachskerzen beleuchteten Wohnung händisch Kuckucksuhren und ähnliches herstellen. Touristen werden millionenfach dieses Land stürmen, um zu sehen, wie sich eine moderne Industriegesellschaft freiwillig und vermeintlich ökologiegerecht ins Mittelalter verabschieden. Ähhh, Moment mal … Tourismus! Geht ja wohl gar nicht, sowas von unökologisch, wird von den Grünen natürlich sofort verboten! Und alle Großstädte werden Schwammstädte, sämtliche Grünanlagen werden zu CO2-fressenden Moorgebieten umgewandelt!

  2. Alexander Kaminski 3. April 2026 at 22:02 - Reply

    Na da haben sie zu einem kompletten Rundumschlag ausgeholt. Von der Energiewende quer rüber zur Asylpolitik. Alle Poliker sind hirnlos und Sie haben den Durchblick, is klar. Nur mal so ein paar Fakten: China baut mehr Windenergieanlagen und Solarparks als der Rest der Welt zusammen. Sind die auch dem Untergang geweiht? Sie sollten sich einfach mal anschauen wie sich der Strompreis zusammensetzt. Windenenergie onshore kostet 6ct pro kWh in der Erzeugung. Sie hätten wahrscheinlich gerne Strom aus neuen AKW mit Preisen von jenseits der 30ct, dann wird der Strompreis definitiv günstiger. Und an der momentären Preisen an der Tankstelle sind bestimmt auch die Windkraftanlagen Schuld, oder?

    • M.Hillen 4. April 2026 at 07:50 - Reply

      Ihr Beitrag hat ungefähr das Niveau von:
      „China hat mehr Einwohner als Deutschland… „

  3. Löwe 4. April 2026 at 06:33 - Reply

    Ich lese zum ersten mal von diesem Projekt und freue mich das sich mal wieder etwas tut um einen Beitrag zu leisten uns mit Energie zu versorgen welche quasi kostenlos ist und nicht an waghalsige Lieferungen aus dem Ausland gekoppelt ist. Bitte mehr davon!

    • M.Hillen 4. April 2026 at 08:04 - Reply

      Einfache Rechnung:
      83 500 000 Einw : 2 Pers/HH =41750000HH
      41 750 000 HH : 7500 HH = 5567 Windräder
      357 022 qkm Fläche : 5567 W = 64 qkm/W
      Allein für die Deckung des Strombedars aller Haushalte in Deutschland (Strombedarf von Industrie und Gewerbe nicht mitgerechnet) bräuchten wir also Windräder dieser Bauart im jeweiligen Abstand zueinander von ca 8 km.
      ALSO: Alle 8 km ein 365 m hohes Windrad, das nur nach Windlust und -laune Strom liefert…
      Herr oder Frau Löwe, ist das Ihr Ernst ???

      • M.Hillen 4. April 2026 at 08:51 - Reply

        Korrektur:
        41 750 000 HH : 15 000 HH
        (Weil im Artikel 4 Pers pro HH angenommen werden) = 2783 Windräder
        ALSO ca 128 qkm/Windrad, d.h. :
        Deutschlandweit im Abstand von ca 11,4 km zueinander ein Windrad von 365 m Höhe – nur zur Deckung des Strombedarfs aller HH in Deutschland (Strombedarf von Industrie und Gewerbe nicht mitgerechnet). Klar. So sieht durchdachte Energiepolitik in Deutschland im Jahr 2026 aus. Alle, die da kein Fragezeichen dahintermachen, sind – aus meiner Sicht- sehr unkritisch unterwegs. Und ich formuliere gerade sehr diplomatisch!

        • M.Hillen 4. April 2026 at 08:57 - Reply

          Als Information vielleicht interessant: Der Anteil der privaten Haushalte am Gesamtstromverbrauch in Deutschland beträgt nur 28%.

      • Löwe 7. April 2026 at 08:30 - Reply

        Mit mehr als 50% Stromdeckung aus Solar & Wind hat Deutschland bereits viel geleistet um uns von ausländischen Energieabhängikeiten zu verabschieden. Die aktuell Weltkrise mit Rekordpreisen an der Zapfsäule signalisiert vielen Inhabern von elektrisch gespeisten Kraftfahrzeugen das sie richtige Entscheidungen getroffen haben. Zum Glück haben wir einen Anteil von +50% erneuerbaren und wachsenden Zulassungen bei E-Mobility, um diese ausufernde Weltwirtschaftskrise abzufedern.

        Zitat:
        – Der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch stieg zwischen 2000 und 2024 von 6,3 % auf 54,1 %.
        – Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sieht vor, dass der Anteil der erneuerbaren Energien bis 2030 auf mindestens 80 % steigen soll.
        – Wenn Deutschland seine ambitionierten Ausbauziele für neue Photovoltaik- und Windkraftanlagen in den nächsten Jahren einhält, ist dieses Ziel in Reichweite. https://www.umweltbundesamt.de/indikator-anteil-erneuerbare-am#die-wichtigsten-fakten

  4. Michael 4. April 2026 at 12:20 - Reply

    Toll, dass es vorangeht!

  5. M. Reinisch 6. April 2026 at 12:51 - Reply

    Sehr geehrte Frau Dajana Rubert,
    ich bin etwas irritiert bzgl. des Begriffs „Berliner Umland“ !
    Weder ist Schipkau Geografisch noch Geschichtlich je im Berliner Umland verortet gewesen und wird es auch in Zukunft nicht sein. Da sie in beiden Schulfächern nicht gut waren und dies später, berufsbedingt, nicht nachgeholt haben bedaure ich sehr.
    Die Entfernung von 150 km als Umland zu bezeichnen ist sehr ambitioniert. Wenn dieser Artikel für eine Millionen Stadt in China geschrieben worden wäre, dann na ja, vielleicht.
    Historisch gesehen hat Schipkau am Rande der Lausitz gelegen mit dem Berliner Umland so wenig zu tun, dass mir gar keine abstrusere Idee vor Schreck eingefallen ist.
    Diesen Flecken Land haben die Preußen nach einem ihrer vielen Kriege an sich gerissen.
    Ob das gerecht war? Was ist schon gerecht am Krieg. Dass aber nach einer demokratischen Wahl so lang in unsere Gegend gewählt wurde bis das Ergebnis stimmt ist auch Bemerkenswert.

    • Löwe 8. April 2026 at 07:48 - Reply

      KI: Es gibt keine feste, allgemein verbindliche Entfernung in Metern für den Begriff „Umland“ — er ist kontextabhängig. Typische praktische Definitionen:

      – Pendler-/Wirtschafts‑Kontext: oft 20–50 km um eine Stadt.
      – Regionalplanung/Verkehr: häufig bis 30–100 km, je nach Einzugsgebiet.
      – Tourismus/Alltagssprache: meist 5–30 km (Vororte und nähere Umgebung).
      Statistische/administrative Abgrenzungen: nach Kreis‑ bzw. Regierungsbezirksgrenzen; Entfernung variiert stark.

      Ich finde 150 km als Berlin Umland zu benennen paßt.

  6. HerpnDerp 7. April 2026 at 12:37 - Reply

    Sehr schön! In diesen Höhen weht der Wind viel gleichmäßiger. Vielleicht trägt es dazu bei, allen unverbesserlichen besserwisserischen Kleinrednern und Vorstellungskraftslosen den Wind aus den Segeln zu nehmen.

    • Böhme 9. April 2026 at 01:32 - Reply

      Wir haben inzwischen regelmäßig über 50 % – bis zu 60 % – alternative Energien als Stromerzeuger! Neulich hatten wir wegen Windflaute und Wolken fast 65 % Stromherstellung durch Gas und Kohle!

      Aber, und das verkennen Leute wie Sie, die alternativen Energien machen gleichwohl nur 8 % der gesamten Energieversorgung dieses Landes aus!

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.