In der Wilhelm-Kuhr-Straße in Pankow wird derzeit die Fahrbahn umgebaut. Ein rund drei Meter breiter Streifen des Großsteinpflasters wird durch Asphalt ersetzt. Langfristig soll die Straße zur Fahrradstraße werden.

Wilhelm-Kuhr-Straße

© Titelbild: Wikimedia Commons, Tischbeinahe, CC BY-SA 3.0 

 

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In der Wilhelm-Kuhr-Straße in Pankow wird derzeit an der Fahrbahn gearbeitet. Zwischen der Kreuzstraße und der Hausnummer 84 wird das vorhandene Großsteinpflaster auf einem rund drei Meter breiten Abschnitt entfernt und durch einen Asphaltoberbau ersetzt. Damit soll das Radfahren auf der Straße komfortabler werden.

Die Bauarbeiten sind Teil einer Maßnahme zur Verbesserung des Radverkehrs im Bezirk. Die neue asphaltierte Fläche soll Radfahrenden eine besser befahrbare Strecke bieten und zugleich dazu beitragen, dass Fahrräder künftig seltener auf die Gehwege ausweichen. Rund 100.000 Euro stehen für die Straßenbaumaßnahme zur Verfügung. Das Geld stammt aus dem Haushaltstitel der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt zur Förderung des Radverkehrs.

Pankow setzt auf Asphaltoberbau statt „Precision Grinding“

Die Lösung in der Wilhelm-Kuhr-Straße unterscheidet sich von anderen Berliner Projekten, bei denen Kopfsteinpflaster für den Radverkehr verbessert werden soll, ohne die historische Fahrbahn vollständig durch Asphalt zu ersetzen. In der Hufelandstraße in Pankow und am Priesterweg in Tempelhof-Schöneberg wurden beispielsweise Lösungen verfolgt, bei denen das vorhandene Pflaster erhalten und die Oberfläche für den Radverkehr angepasst wird. Auch am Grünauer Weg in Schmöckwitz soll das Kopfsteinpflaster geglättet werden.

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In der Wilhelm-Kuhr-Straße wird dagegen ein rund drei Meter breiter Streifen des Großsteinpflasters entfernt und asphaltiert. Für Radfahrende entsteht dadurch eine deutlich ebenere Fahrbahn. Gleichzeitig nimmt auf diesem Abschnitt die versiegelte Fläche zu, während ein Teil des bislang vorhandenen Pflasters verloren geht.

Mit „Precision Grinding“ geglättetes Kopfsteinpflaster am Priesterweg in Berlin als Beispiel für die geplante Bearbeitung des Grünauer Wegs in Schmöckwitz.

Am Priesterweg in Berlin wurde das historische Kopfsteinpflaster bereits mit dem Verfahren „Precision Grinding“ geglättet. In Pankow soll nun ein Asphaltoberbau einen gepflasterten Straßenabschnitt ersetzen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Großsteinpflaster Richtung Bürgerpark bleibt teilweise erhalten

Trotz der Asphaltierung soll der bisherige Charakter der Wilhelm-Kuhr-Straße erhalten bleiben. Die geplante Veränderung wurde nach Angaben des Bezirksamts mit der Denkmalschutzbehörde Pankow abgestimmt. Die Arbeiten beschränken sich auf den genannten Abschnitt der Fahrbahn.

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Voraussichtlich bis zum 4. September 2026 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Die Asphaltierung ist zugleich ein erster Schritt für eine weitergehende Veränderung der Straße: Perspektivisch ist vorgesehen, die Wilhelm-Kuhr-Straße als Fahrradstraße auszuweisen.

Fahrradstraße für Pankow geplant – Zeitplan noch ungewiss

Die entsprechende Umgestaltung ist im Zusammenhang mit geplanten Arbeiten am Knotenpunkt Wilhelm-Kuhr-Straße, Am Bürgerpark und Schulzestraße vorgesehen. Wann genau die Ausweisung als Fahrradstraße umgesetzt wird, ist derzeit nicht bekannt.

Mit der aktuellen Fahrbahnsanierung wird zunächst die Befahrbarkeit für den Radverkehr verbessert. Die Straße soll damit langfristig stärker auf den Fahrradverkehr ausgerichtet werden, ohne ihren bisherigen Straßencharakter vollständig zu verändern.

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Quellen: Bezirksamt Pankow, : Bezirksamt Treptow-Köpenick, Fräsdienst-Service E. Feind GmbH, Technische Hochschule Wildau

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2 Kommentare

  1. Riecke 30. August 2026 at 18:26 - Reply

    Macht doch endlich und quatscht nicht nur.kann keiner mehr ertragen

  2. Max 31. August 2026 at 15:40 - Reply

    Warum asphaltieren mit vierfachen Kosten?
    Abschleifen wären 2 mal 60 Meter also 120 Meter a 200 Euro = 24000 Euro
    Wenn die Stadt so eine Maschine kauft könnte man alle nötigen Stellen kostengünstig glätten. So wartet der Güllweg seit 10 Jahren darauf,

    KI:
    Das großflächige Abschleifen von Kopfsteinpflaster (auch bekannt als Precision Grinding) wird üblicherweise pro Quadratmeter (m²) abgerechnet, da die Kosten stark von der Breite des bearbeiteten Weges oder der Straße abhängen.Die reinen Schleifkosten liegen im Durchschnitt bei 80 bis 120 Euro pro Quadratmeter. Je nach Gesamtaufwand, Anfahrt der Spezialmaschinen und Gesteinsart können sich die Gesamtkosten inklusive Baustelleneinrichtung auf bis zu 190 Euro pro Quadratmeter belaufen.Da Sie nach den Kosten pro Meter gefragt haben, hängt der Preis entscheidend von der Breite der bearbeiteten Spur ab:

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