Anzeige

Die Zukunft der Friedrichstraße ist entschieden: Ein 1,2 Kilometer langer Abschnitt soll zur Flaniermeile werden. Auch unsere Leserinnen und Leser haben in den letzten Wochen über Ideen für die Einkaufsstraße in Berlin-Mitte diskutiert. Das waren ihre Meinungen.

Die Friedrichstraße soll zur Flaniermeile werden. Das sieht das neue Konzept des Senats vor. Auch unsere Leserinnen und Leser haben ihre Vorstellungen für die Zukunft der Friedrichstraße geteilt. / © Visualisierung: Nöfer Architekten, Astigmatic

© Foto Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT / envato

ANZEIGE

 

Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat am 17. November 2025 ein neues Konzept zur Umgestaltung der Berliner Friedrichstraße vorgestellt. Auch wenn sich viele Berlinerinnen und Berliner in einer Online-Beteiligung eine Fußgängerzone wünschten, hat der Senat andere Pläne. Die Entwürfe für den Abschnitt von 1,2 Kilometern sehen lediglich breitere Gehwege, mehr Sitzgelegenheiten und weniger Parkplätze vor. Mit den Änderungen soll die Friedrichstraße wieder zur Flaniermeile mit Aufenthaltsqualität werden.

Wir hatten bereits im Jahr 2022 nach den Meinungen unserer Leserinnen und Leser für die Entwicklung der Friedrichstraße gefragt. Damals wurde sich mal eine Fußgängerzone ohne Radverkehr, mal eine Einbahnstraßenregelung mit Auto- und Radverkehr gewünscht. Ob Fußgängerzone, Flaniermeile oder Status quo: Diese Ideen haben unsere Leserinnen und Leser im Jahr 2025 für die Zukunft der Friedrichstraße.

ANZEIGE

„Verbreitert die Bürgersteige und verbietet die E-Roller“

Der letzte Versuch, die Friedrichstraße zur Fußgängerzone zu machen, war eine schreckliche Erfahrung. Viele Geschäfte verließen die Straße […] Vielleicht als Idee und Kompromiss: Lasst die Friedrichstraße eine Einbahnstraße sein und verbreitert ggf. die Bürgersteige. Und verbietet dort die E-Roller. Das wäre was.

Franz

„Warum keine Einbahnstraße umsetzen und die Gehwege verbreitern“

Warum keinen Kompromiss in einer Einbahnstraße umsetzen. Die Seite mit Abendsonne sperren, Gehwege verbreitern […] mit Pflaster und Beeten.

ANZEIGE

Ken

„Gerade im Sommer war es auf der autofreien Friedrichstraße sehr belebt“

Kombiniert mit Tempo 30 wäre das ein super erster Schritt. […] Gerade im Sommer um die Mittags(pausen)zeit war in der autofreien Zeit die Friedrichstraße voller Menschen. Wirklich sehr voll. Sie haben gegessen, gebummelt, gespielt oder einfach nur dort gesessen. Einfach Wunderbar. Als Anwohnerin der Leipziger war ich oft und gerne dort.

Anwohnerin Leipziger als Antwort auf Ken

„Das Hauptproblem der Friedrichstraße ist ihre graue Architektur“

Da es noch nicht genannt wurde: das Hauptproblem der Friedrichstraße (bzw. dieses Abschnittes) ist, dass sie einfach hässlich ist: keine Bäume, eine enge Straßenschlucht, graue Architektur ohne menschlichen Reiz. Da spielt die Art des Verkehrs nur eine untergeordnete Rolle.

Carl

„Das ließe sich mit Baumpflanzungen ändern“

Das ließe sich ja mit dem neuen Gesetz, das umfangreiche Baumpflanzungen [vorsieht], etwa an verbreiteten Bürgersteigen, ändern. Ich denke weiterhin, dass eine Einbahnstraßenlösung ein guter Kompromiss sein könnte, gern mit mehr ÖPNV […]

Franz als Antwort auf Carl

„Bürgersteige müssen deutlich breiter werden und Parkplätze wegfallen“

Die Friedrichstraße ist übrigens ein Bereich der viel von Touristen genutzt wird. […] dazu die Außenbestuhlung der Restaurants und es ist sofort klar, dass die Bürgersteige deutlich breiter werden müssen. Würden hierfür die Parkplätze am Straßenrand wegfallen, wäre nach statistischen Erhebungen das für die Geschäfte förderlich. Nach diesen aktuellen Erhebung sind Parkplätze direkt davor schädlich, Parkmöglichkeiten in kurzer Entfernung unter 1.000 Meter jedoch sehr förderlich.

Anwohnerin Leipziger als Antwort auf Ken

Quellen: Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, meinberlin.de

Jetzt PLUS-Kunde werden

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.

Tags (Schlagwörter) zu diesem Beitrag

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.