Vom sozialen Wohnungsbau über den Potsdamer Platz bis zum Berliner Schloss: Inken Baller und Christoph Sattler blicken auf prägende Projekte und Debatten zurück. Zugleich sprechen sie darüber, nach welchen Leitbildern Berlin künftig weitergebaut werden sollte.

Ankündigungsgrafik zu den „Berliner Städtebaugesprächen“ des AIV mit Christoph Sattler sowie Inken und Hinrich Baller.

Zwei neue „Berliner Städtebaugespräche“: ENTWICKLUNGSSTADT veröffentlicht in Kooperation mit dem AIV die Gespräche mit Inken Baller und Christoph Sattler auf seinem YouTube-Kanal. / © Visualisierung: IMAGO, Wikimedia Commons, ENTWICKLUNGSSTADT (Collage)

© Foto Titelbild: Wikimedia Commons (Uwe Thobae)

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Wie wurde Berlin architektonisch geprägt, und nach welchen Leitbildern sollte sich die Stadt künftig weiterentwickeln? Diesen Fragen widmen sich die „Berliner Städtebaugespräche“ des Architekten- und Ingenieurvereins zu Berlin-Brandenburg (AIV). Das Videoformat versammelt bedeutende Persönlichkeiten aus Architektur, Stadtplanung und Politik zu pointierten Gesprächen über Theorie, Praxis und die Zukunft der Stadt.

In der fünften Staffel spricht Rudolf Spindler vom Wasmuth Verlag mit Architektinnen und Architekten sowie weiteren prägenden Akteuren der Berliner Stadtentwicklung. Zu den Gästen gehören Inken Baller, Christoph Sattler und Sergej Tchoban, der Architekturtheoretiker Fritz Neumeyer, der Architekturhistoriker Wolfgang Schäche sowie der frühere Berliner Stadtentwicklungssenator Volker Hassemer.

„Berliner Städtebaugespräche“: Zwei neue Folgen bei ENTWICKLUNGSSTADT

Die Interviews vermitteln unterschiedliche Positionen und persönliche Erfahrungen zur Entwicklung Berlins. Dabei geht es nicht allein um einzelne Gebäude und Quartiere, sondern auch um grundsätzliche Fragen: Wie lässt sich bestehende Architektur weiterentwickeln? Welche Bedeutung haben städtebauliche Leitbilder? Und wie reagiert die Stadtplanung auf Herausforderungen wie Wohnraummangel, Mobilitätswende und Klimawandel?

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In Kooperation mit dem AIV veröffentlicht ENTWICKLUNGSSTADT am heutigen Donnerstag zwei Folgen der Reihe auf seinem YouTube-Kanal. Im Mittelpunkt stehen die Gespräche mit Inken Baller und Christoph Sattler. Beide haben die Architekturdebatte und das Berliner Stadtbild auf unterschiedliche Weise geprägt: Baller mit ihrem Engagement für sozialen Wohnungsbau und behutsames Weiterbauen, Sattler unter anderem mit wichtigen Projekten und Planungen im wiedervereinigten Berlin.

Rudolf Spindler im Gespräch mit Inken Baller

 

Inken Baller spricht über ihren Werdegang, ihre Zusammenarbeit mit Hinrich Baller und ihr architektonisches Engagement für den sozialen Wohnungsbau. Sie plädiert dafür, bestehende Gebäude möglichst zu erhalten und durch kreative Ergänzungen weiterzuentwickeln. Zugleich kritisiert sie eine Architektur, die keine Geschichten erzählt und auf menschliche Bedürfnisse zu wenig eingeht. Wohnungsbau müsse ihrer Ansicht nach nicht nur Schutz bieten, sondern auch Raum für Denken, Träumen und Heimat schaffen.

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Pionier der Nachwendejahre: Architekt Christoph Sattler

 

Christoph Sattler blickt auf sein architektonisches Werk und die Entwicklung Berlins nach der Wiedervereinigung zurück. Sein Büro Hilmer & Sattler prägte die Stadt unter anderem mit dem Masterplan für den Potsdamer Platz und der Gemäldegalerie am Kulturforum. Im Gespräch erläutert er zudem die Entstehungsgeschichte des wiederaufgebauten Berliner Schlosses. Sattler versteht die europäische Stadt als Zusammenspiel monumentaler Großformen und kleinteiliger Strukturen.

Mehr Videos, Reportagen und Interviews von und mit ENTWICKLUNGSSTADT sowie ausgewählten Partnern gibt es hier

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Quellen: Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg e.V.

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