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Die Jury hat die Siegerteams für die ersten Wohn- und Gewerbebauten am Molkenmarkt benannt und damit die nächste Entwicklungsphase eingeläutet. Kritik kommt jedoch von der Initiative Offene Mitte Berlin, die deutliche Kostenüberschreitungen bemängelt.

Lageplan Molkenmarkt Blöcke 1-E

Die Ergebnisse des Realisierungswettbewerbs für Block B1 am Molkenmarkt markieren einen wichtigen Schritt für die Neugestaltung der historischen Berliner Mitte. Doch trotz hochwertiger Entwürfe steht das Projekt nun vor der Herausforderung, deutlich zu hohe Baukosten in den Griff zu bekommen. / Lageplan Blöcke A-E Molkenmarkt / © C4C // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

© Foto Titelbild: Hild und K, München / Happel Cornelisse Verhoeven, Rotterdam / Modersohn & Freiesleben, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

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Eines der meistdiskutierten Stadtentwicklungsprojekte in der Berliner Mitte hat den ersten wichtigen Meilenstein genommen, denn der Realisierungswettbewerb für die Bebauung des Blocks B1 am Molkenmarkt in Berlins historischer Mitte ist entschieden.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen hatte den Wettbewerb gemeinsam mit der Wohnungsbaugesellschaft Berlin Mitte (WBM) ausgelobt, um für das zentrale Areal eine städtebaulich und architektonisch überzeugende Lösung zu finden.

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Molkenmarkt in Berlin-Mitte: Gestaltung der ersten Wohnhäuser steht fest

Nach einem europaweiten Teilnahmewettbewerb im Frühjahr 2025 begann Mitte Juli die Entwurfsphase, in der mehrere Teams, teils bestehend aus Arbeitsgemeinschaften von bis zu drei Architekturbüros, ihre Konzepte erarbeiteten.

Das Wettbewerbsgebiet war in drei Lose unterteilt, die jeweils mehrere Gebäude umfassen. Für die Lose 1 und 2 gingen im September jeweils zehn Entwürfe ein, für das Los 3 wurden neun Arbeiten eingereicht, wie die Jury mitteilte. Unter dem Vorsitz des Architekten Prof. Dr. Vittorio Magnago Lampugnani bewertete das Preisgericht die Beiträge und vergab in jedem Los drei Preise.

Gewinner für das erste Teilprojekt am Molkenmarkt wurden bekanntgegeben

Die Jury betonte die „insgesamt hohe Qualität“ der eingereichten Arbeiten und sprach der WBM eine einstimmige Empfehlung aus, die prämierten Entwürfe der jeweils ersten Preisträger umzusetzen. Damit soll die Grundlage für die nächste Phase der Entwicklung am Molkenmarkt gelegt werden, einem der bedeutendsten und kontroversesten städtebaulichen Transformationsräume der Berliner Innenstadt.

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Die siegreichen Arbeitsgemeinschaften sind die Gruppe Hild und K, München / Happel Cornelisse Verhoeven, Rotterdam / Modersohn & Freiesleben, Berlin (Los 1), Duplex Architekten GmbH, Hamburg / Gort Scott, London / Kim Nalleweg Architekten GmbH, Berlin und blrm Architekt*innen GmbH, Hamburg (Los 2) sowie der Zusammenschluss Eckert Negwer Suselbeek, Berlin / Baumeister und Dietzsch, Berlin (Los 3).

Molkenmarkt: Petra Kahlfeldt lobt „breites Ideenspektrum“ der Wettbewerber

Bausenator Christian Gaebler äußerte sich betont neutral zum Ergebnis: „Der Molkenmarkt ist das derzeit bedeutendste Stadtentwicklungsvorhaben im Zentrum Berlins. Es geht an diesem bedeutenden Ort um die Wiederbelebung der historischen Mitte. Daran werden zurecht besondere Ansprüche gestellt. Hier entsteht ein lebendiges Quartier mit einer hohen Aufenthaltsqualität, das bezahlbares Wohnen, Kultureinrichtungen und Gewerbe miteinander verbindet. (…) Wir haben nun ein erstes Bild, wie es am Molkenmarkt in Zukunft aussehen wird.“

Senatsbaudirektorin Petra Kahlfeldt hingegen zeigte sich angetan vom Ergebnis: „Das Ergebnis des Wettbewerbs zeigt mit welchem breiten Ideenspektrum die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die Gestaltung des zukünftigen Molkenmarkts hergegangen sind. Mein herzlicher Glückwunsch geht an die prämierten Teams in ihren jeweiligen Losen. Ihre Wettbewerbsbeiträge leisten einen hervorragenden Beitrag zur Entwicklung eines neuen Quartiers in der Berliner Mitte.

Mehr als 80 Konzepte für die ersten drei Grundstücke in Berlin-Mitte wurden im Wettbewerb gesichtet

Lars Dormeyer, Geschäftsführer der WBM, weiß um die Bedeutung des Ortes: „Mit insgesamt 80 eingegangenen Bewerbungen zeigt sich deutlich, dass die Entwicklung dieses zentralen Areals in Berlins historischer Mitte sowohl bei Architekturbüros als auch in der Fachöffentlichkeit auf große Aufmerksamkeit stößt. (…) Die hohe Qualität der eingereichten Entwürfe bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, ein lebendiges, zukunftsfähiges und architektonisch anspruchsvolles Stadtquartier zu realisieren.“

Für die drei Planungsbereiche galten allerdings unterschiedliche Anforderungen, die sowohl die stadträumliche Lage als auch verschiedene Nutzungen und den Umgang mit archäologischen Funden berücksichtigen mussten.

Das Planungsverfahren soll erst nach Abschluss des zweiten Wettbewerbs

Das Verfahren zielte damit auf zukunftsfähige, wirtschaftliche und vielfältige Entwürfe ab, die bezahlbaren Wohnraum sowie Räume für Kultur und Gewerbe schaffen und zugleich ein stimmiges architektonisches Ensemble bilden sollen, wie es das Preisgericht nach der Bekanntgabe der Sieger noch einmal betonte.

Nach der Jurysitzung führt die WBM nun ein Vergabeverfahren mit den drei prämierten Teams je Los durch, bei dem neben der Wettbewerbsergebnis auch Organisation und Honorarangebot bewertet werden. Da insgesamt sieben Büros bzw. Arbeitsgemeinschaften eingebunden sein werden, wird sich das anschließende Planungsverfahren wohl recht komplex gestalten und beginnt erst nach Abschluss des zweiten Wettbewerbs, um technische Grundlagen zu vereinheitlichen, wie die WBM mitteilte. Einen konkreten Zeitrahmen für diese Phase der Umsetzung nannte die WBM allerdings nicht.

Initiative Offene Mitte Berlin beklagt die zu hohen Baukosten am Molkenmarkt

Mahnende Worte gab es allerdings von der Initiative Offene Mitte Berlin, die direkt nach Bekanntgabe der Wettbewerbsergebnisse eine Pressemitteilung herausgab. Dort heißt es wörtlich: „Aus Sicht der Initiative Offene Mitte Berlin besteht die wichtigste Herausforderung für die weitere Bearbeitung in einer Senkung der Baukosten. Die Baukosten der Siegerentwürfe liegen erheblich über den Kostenvorgaben der Auslobung.“

Und weiter heißt es dort: „Laut Aussagen in der Pressekonferenz betragen die Baukosten für die erstplatzierten Entwürfe insgesamt 60 Mio Euro. Laut Auslobungstext werden aber Baukosten-Richtwerte von insgesamt 48.700.000 Euro verbindlich vorgegeben. Ebenfalls auf der Pressekonferenz wurden Baukosten von 4.500 Euro / m² für die Kostengruppen 300 – 400 genannt. Laut Aussage von WBM-Geschäftsführer Lars Dormeyer in einer Anhörung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen des Abgeordnetenhauses am 30. Juni 2025 ist das Projekt aber nur finanzierbar, wenn die Baukosten für die Kostengruppen 300 und 400 maximal 3580 Euro/m² betragen.

Baukosten der aktuellen Entwürfe liegen deutlich über den festgelegten Richtwerten

Die Initiative sieht demnach die zentrale Herausforderung in den deutlich höheren Baukosten der Entwürfe, die mit rund 60 Millionen Euro weit über den in der Auslobung festgelegten Richtwerten von insgesamt 48,7 Millionen Euro liegen.

Auch die in der Pressekonferenz genannten Kosten von 4.500 Euro pro Quadratmeter überschreiten nach Angabe der Gruppe die Grenze von maximal 3.580 Euro pro Quadratmeter, die laut WBM-Geschäftsführung für die Finanzierbarkeit des Projekts notwendig ist. Die Initiative fordert daher, die Kosten im weiteren Verfahren substantiell zu senken, um die geplanten bezahlbaren Wohnungen sowie kostengünstige Kultur- und Gewerbeflächen am Molkenmarkt realisieren zu können.

Für die verantwortliche WBM ergeben sich aus den heute veröffentlichten Ergebnissen also noch einige Hausaufgaben, die den Projektverantwortlichen mutmaßlich noch ein paar Kopfschmerzen bereiten könnten. Ob die letztendlichen Gebäude so aussehen werden wie die heute prämierten Entwürfe, bleibt also abzuwarten.

Die ersten Preise für die drei Lose sind hier zu sehen:

Los 1: Das ist der erste Preis

Entwurf für Haus am Molkenmarkt, Los 1

Los 1 Molkenmarkt, 1. Preis / © Hild und K, München / Happel Cornelisse Verhoeven, Rotterdam / Modersohn & Freiesleben, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

Entwurf für Haus am Molkenmarkt, Los 1

Los 1 Molkenmarkt, 1. Preis / © Hild und K, München / Happel Cornelisse Verhoeven, Rotterdam / Modersohn & Freiesleben, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

 

Los 2: Das sind die ersten Preise

Siegerentwurf für Haus am Molkenmarkt, Los 2

Los 2 Molkenmarkt, Ein 1. Preis / © Duplex Architekten GmbH, Hamburg / Gort Scott, London / Kim Nalleweg Architekten GmbH, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

Siegerentwurf für Haus am Molkenmarkt, Los 2

Los 2 Molkenmarkt, Ein 1. Preis / © blrm Architekt*innen GmbH, Hamburg // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

Los 3: Das ist der erste Preis

Siegerentwurf für Haus am Molkenmarkt, Los 3

Los 3 Molkenmarkt, 1. Preis / © Eckert Negwer Suselbeek, Berlin / Baumeister und Dietzsch, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

Siegerentwurf für Haus am Molkenmarkt, Los 3

Los 3 Molkenmarkt, 1. Preis / © Eckert Negwer Suselbeek, Berlin / Baumeister und Dietzsch, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

Siegerentwurf für Haus am Molkenmarkt, Los 3

Los 3 Molkenmarkt, 1. Preis / © Eckert Negwer Suselbeek, Berlin / Baumeister und Dietzsch, Berlin // Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

 

Quellen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, WBM, Initiative Offene Mitte Berlin

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14 Kommentare

  1. Böhme 13. November 2025 at 17:32 - Reply

    Gut, die Entwürfe für Los 1 und Los 2 sind „für die Tonne“ (Los 1 erinnert irgendwie an Entwürfe aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts), Los 3 könnte architektonisch was werden! Wirklich beurteilen kann man das ohnehin erst nach Fertigstellung. Dann ist es aber für alles andere zu spät!

  2. Marcel S. 13. November 2025 at 19:07 - Reply

    Das soll jetzt der große Wurf sein, dafür hat man jahrelang rumdiskutiert? An Piefigkeit sind die Entwürfe wohl kaum zu überbieten.

  3. Christian 13. November 2025 at 20:52 - Reply

    In der Tag, schade dass es nur Halbe-Miete-Klassizismus geworden ist. Das ist nicht der große Wurf für die nächsten Hundert Jahre.

  4. Kurt 13. November 2025 at 21:34 - Reply

    Sehr schön! Wie man in den 1960er-Jahren gebaut hat, sieht man im Märkischen Viertel und Gropiusstadt. Ich denke, wer diesen freudlosen Baustil genießen möchte, hat in Berlin schon reichlich Auswahl. Im historischen Zentrum, wo ja durchaus einige bedeutende Gebäude stehengeblieben sind oder rekonstruiert wurden, ist dann doch eine andere, klassische und wertige Architektur gefragt. Dass man dafür einen so langwierigen Diskussions- und Planungsvorlauf benötigte, ist tatsächlich bedauerlich.

    Interessant wäre für mich, wie sich die prognostizierten Kosten aufschlüsseln. Dass die Fassadengestaltungen den Bärenanteil ausmachen, denke ich nicht. 60 Millionen finde ich auch gar nicht so viel. Es dürfte sich hier um rund 5.000 m² Grundstücksfläche handeln, die sehr dicht und hoch bebaut wird. In Leipzig bebaut Quarterback das Krystallpalast-Areal, Mischnutzung, weniger kleinteilig, weniger Geschosse: rund 200 Millionen für 15.000 m² Nutzfläche.

  5. Andreas 13. November 2025 at 22:47 - Reply

    Es hätte sehr viel schlimmer kommen können – minimalistische weiß-graue Boxen. Es hätte sehr viel besser kommen können, mit einer historischen Rekonstruktion. Los 2 und 3 sind zumindest recht eindeutig historisierend. Ich hoffe sehr, dass zumindest einige Kernelemente der Altstadt wieder detailgetreu aufgebaut werden.

  6. Ewald Karl 14. November 2025 at 09:05 - Reply

    Spannend! Insbesondere die Neuinterpretation einer Geschäftshausfassade der Jahrhundertwende in Baulos 3 wie auch das nachempfundene Gründerzeithaus in der Jüdenstraße finde ich gelungen. Keine Rekonstruktion, was bei den letzten Vorkriegsbauten mit oft nur geringem Baualter auch beliebig gewesen wäre, dafür ein klarer Bezug auf Berliner Bautraditionen. Macht Lust auf mehr.

  7. Philipp 14. November 2025 at 09:41 - Reply

    Der Entwurf von Hild und K, München in Los 1 wirkt wie ein Gewerbebau in Marzahn mit inkludierter Apotheke und Sparkassen Filiale. Ist das würdig für die Berliner Mitte? Hauptsache ist ja scheinbar, dass das Zentrum „billig“ ist. Aber wenn es so billig ist – wieso sollte man dann dort hin? Was macht es speziell interessant? Generell: Warum wirken manche der Entwürfe wie die historisierenden Plattenbauten im Nikolaiviertel?
    Einige der Entwürfe sind zumindest besser als das was bisher entlang der Leipziger Strasse gebaut wurde (was nicht schwer ist). Bleibt nur zu offen das wir nun nicht nochmal 20 Jahre warten müssen, bis die letzte Zauneidechse freiwillig abgewandert ist, damit sich auch etwas bewegt.

  8. Sven Hinrichs 14. November 2025 at 11:41 - Reply

    Pfui deibel, sieht das bieder aus. Vielen Dank an Frau Kahlfeld dafür….

  9. Andreas Huth 14. November 2025 at 14:02 - Reply

    Man staune, dass nach einer Ewigkeit endlich Grundsteine gelegt wurden! Wenn ich aber schon wieder das Genöle von nicht benötigten, sich selbst installierten Gruppierungen lese, kommt mir das Erbrechen! Ehe in Deutschland nun endlich mit dem Bau begonnen wird, werden die Kosten weiter explodiert sein! Dieses in die Tasche lügen hat endlich aufzuhören!

  10. George S. 14. November 2025 at 17:50 - Reply

    Der Molkenmarkt ist Berlins ältester Platz und ein zentraler Bestandteil der historischen Stadtstruktur. Seine künftige Gestaltung hat daher nicht nur städtebauliche, sondern auch kulturhistorische Bedeutung. Eine historische Bauweise und die Rekonstruktion ausgewählter, verloren gegangener Gebäude bieten die Möglichkeit, an diesem Ort wieder einen authentischen Stadtraum zu schaffen, der Identität und Aufenthaltsqualität miteinander verbindet.

    Berlin verfügt im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Metropolen über keine erhaltene Altstadt in der Mitte. Gerade deshalb wäre es stadtplanerisch und kulturell wertvoll, an einem Ort wie dem Molkenmarkt die historischen Bezüge sichtbar zu machen. Rekonstruktionen können dabei helfen, verloren gegangene Strukturen und Maßstäblichkeit zurückzugewinnen und eine gewachsene stadträumliche Atmosphäre wiederherzustellen.

    Beispiele aus anderen europäischen Städten etwa Warschau Danzig, Dresden oder Potsdam zeigen, dass der Wiederaufbau historischer Altstadtbereiche nicht nur kulturell, sondern auch wirtschaftlich erfolgreich ist. Diese Städte ziehen jährlich Millionen Besucherinnen und Besucher an und gelten heute als Musterbeispiele für die gelungene Verbindung von Geschichte und Gegenwart.

    Eine historisch orientierte Gestaltung des Molkenmarktes wäre somit kein nostalgischer Rückgriff, sondern ein städtebaulicher Beitrag zur Wiedergewinnung von Identität, Qualität und menschlichem Maß in der Berliner Innenstadt.

  11. Katrinka Delattre 22. November 2025 at 00:16 - Reply

    Meiner Auffassung nach sind die Entwürfe durchaus gelungen und ermöglichen einen wichtigen Beitrag zur dringend notwendigen Stadtreparatur/ kleinteiligere Neubebauung der alten Mitte. Neben einer Abkehr von der autogerechten Stadt sollte auch die Geschichte der Orte vor 1933 – hier insbesondere die Geschichte der jüdischen Berlinnerinnen und Berliner – baulich wieder sichtbar und erlebbar sein.

  12. Katrinka Delattre 22. November 2025 at 00:27 - Reply

    Ergänzung. Der Bund kann über die Städtebauförderung bei der Finanzierung helfen. Auf keinen Fall sollte die Qualität der Entwürfe durch Einsparungen eingeschränkt werden. Dauerhafte Gebäude sind nachhaltig(er) und befördern die Lebensqualität eines Ortes. Mag es am Anfang seinen Preis haben, langfristig senkt es Folgekosten erheblich…..

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