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Nach vier Jahren Bauzeit wird der Weddingplatz im Berliner Bezirk Mitte feierlich wiedereröffnet. Der neu gestaltete Platz soll die Aufenthaltsqualität verbessern und Anwohnenden wie Gewerbetreibenden mehr Raum bieten. Im Rahmen des Sanierungsprogramms wurden neue Grünflächen, Sitzgelegenheiten und ein Brunnen geschaffen.
Der Weddingplatz mit einem kleinen Brunnen.

An der Ecke Schulzendorfer Straße/Reinickendorfer Straße liegt der Weddingplatz, der in vierjähriger Bauzeit mit neuen Sitzgelegenheiten und einem Brunnen neugestaltet wurde und am 10. September offiziell eröffnet wird. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

 

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Zwischen 2020 und 2025 wurde der Weddingplatz im Rahmen des Förderprogramms „Aktives Zentrum“ umfassend neugestaltet. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 3,4 Millionen Euro. Ziel der Maßnahme war es, die Aufenthaltsqualität im Umfeld der Müllerstraße zu steigern und den Platz als öffentlichen Raum attraktiver zu machen.

Die Bauarbeiten umfassten nicht nur den Platz selbst, sondern auch den angrenzenden Straßenraum der Reinickendorfer Straße. Damit wurde ein zentraler Abschnitt des Sanierungsgebiets neu geordnet.

Weddingplatz in Mitte: Neuer Brunnen, mehr Grün und eine umgestaltete Reinickendorfer Straße

Der Weddingplatz erhielt ein erweitertes Wegenetz sowie zusätzliche Sitzmöglichkeiten. Zudem soll ein Brunnen mit 13 Wasserdüsen die Aufenthaltsqualität erhöhen und den Platz beleben. Gleichzeitig wurde die Vegetation überarbeitet: pflegeleichte und standortgerechte Pflanzen verbessern die Einsehbarkeit und damit das Sicherheitsempfinden.

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Weiterhin wurden 49 neue Bäume gepflanzt, die die zuvor gefällten 17 Bäume ökologisch ausgleichen. Die Reinickendorfer Straße wurde verschmälert, Parkplätze reduziert und als „Spielstraße“ ausgewiesen. Damit soll die Fläche stärker auf Fußgängerinnen und Fußgänger sowie die Aufenthaltsnutzung ausgerichtet werden.

Eröffnung des neugestalteten Weddingplatzes in Berlin-Mitte am 10. September

Am 10. September lädt das Bezirksamt Mitte zur feierlichen Eröffnung des neugestalteten Weddingplatzes ein. Dabei wird die Wiedereröffnung mit einem abwechslungsreichen Programm begleitet. Bereits ab 12 Uhr startet die Veranstaltung mit einem Konzert und einer offiziellen Begrüßung. Danach folgen ein Kindertheaterstück, ein Rundgang durch die benachbarte Kirche sowie mehrere musikalische Beiträge. Zum Abschluss ist am frühen Abend ein Jazzkonzert vorgesehen.

Im Vorfeld erklärte Bezirksstadtrat Christopher Schriner, die Neugestaltung wertete die öffentliche Nutzung des Platzes deutlich auf. Zudem betonte sein Kollege Ephraim Gothe, dass die Ergebnisse des Bürgerbeteiligungsverfahrens in die Planung eingeflossen seien. Insgesamt versteht die Verwaltung die Fertigstellung als wichtigen Beitrag zur Aufwertung des Stadtteils. Mit der Kombination aus Begrünung, neuer Wegeführung und Aufenthaltsflächen soll der Weddingplatz künftig stärker als lebendiges Zentrum wirken.

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Weddingplatz und Ruheplatzstraße: Weitere Projekte zur Aufwertung öffentlicher Räume im Bezirk Mitte

Die Neugestaltung des Weddingplatzes steht nicht allein. Ganz in der Nähe, an der Ruheplatzstraße, läuft derzeit die Umgestaltung eines Grünzugs. Auch dort sollen bessere Wege, neue Sitzmöglichkeiten und eine offenere Gestaltung das Sicherheitsempfinden und die Aufenthaltsqualität stärken.

Damit setzt der Bezirk Mitte seine Strategie fort, öffentliche Räume im Sanierungsgebiet Müllerstraße schrittweise zu verbessern. Der Weddingplatz ist eines der sichtbarsten Beispiele dieser Entwicklung und könnte ein Signal für weitere Maßnahmen im Umfeld sein.

Weddingplatz an der Reinickendorfer Straße.

© Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Neue Bänke mit und ohne Lehne.

© Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Ein kleines Schild mit Daten zur feierlichen Eröffnung mit Konzerten.

© Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Der gesamte Platz neben einer Kirche an der Reinickendorfer Straße.

© Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Quellen: Bezirksamt Mitte

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3 Kommentare

  1. M.Hillen 5. September 2025 at 15:45 - Reply

    Bänke ohne Rückenlehne sind doch scheiße. Für das Auge und die Seele zu wenig grün, alles Pflaster und Kies- ebenfalls scheiße. Mein Gott, schaut euch einfach an, wie solche Plätze noch zu Kaisers Zeiten gestaltet wurden… kann doch nicht so schwer sein! Man fragt sich, was für ein Mist heutzutage im Städtebau und in der Landschaftsarchitektur an den Hochschulen und Universitäten gelehrt wird !!!

  2. M.Hillen 5. September 2025 at 16:11 - Reply

    Der Brunnen ist natürlich wunderschön, ABER seine Platzierung ist ohne Raumzusammenhang, ohne Bezug und ohne Bindung zu irgendwas ( weder zu den Bäumen, noch zu den Bänken, noch zu den Wegen – wie absichtslos vom Himmel gefallen)… soll wohl modern sein… Der übliche moderne Scheiß eben… genauso hirnlos und sinnlos wie der mit Roststahl und Beton eingefasste Spreebogen gegenüber vom Hauptbahnhof… und genauso hirnlos und sinnlos wie die schräge Grünfläche zwischen Potsdamer Platz und Landwehrkanal… Könnte alles tausendmal schöner sein und viel mehr Aufenthaltsqualität bieten.. aber moderner Scheiß ist dazu ja nicht in der Lage… dabei ist Garten-, Park- und Landschaftsgestaltung eigentlich ziemlich einfach: .. wenn nicht permanent und zwanghaft alles Natürliche, Klassische, Logische und Schöne ignoriert und auf den Kopf gestellt würde…Aber so ist die heutige Moderne..kann nur die Tradition verneinen, aber nahezu nichts von Qualität und Schönheit erschaffen. Menschenfeindlicher Scheißdreck….!!!

    • M.Hillen 6. September 2025 at 11:39 - Reply

      Ich präzisiere: seelenloser, menschenfeindlicher Scheißdreck..!!!

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