Am „Lucae-Brunnen“ auf dem Opernplatz hat Frankfurts Kulturdezernentin Ina Hartwig die Brunnensaison 2026 offiziell eröffnet und damit die städtischen Brunnen nach der Winterpause wieder in Betrieb genommen.

Lucae-Brunnen-Frankfurt in der Winterpause

Neben dem „Lucae-Brunnen“ am Opernplatz umfasst die städtische Brunnenlandschaft in Frankfurt derzeit rund 150 Anlagen im gesamten Stadtgebiet, von denen 110 in die Zuständigkeit des Kulturamts fallen, während das Grünflächenamt weitere 40 Brunnen betreut. / © Foto : Wikimedia Commons, Epizentrum, CC BY 3.0

© Titelbild: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Issak Papadopoulos
© Foto: Wikimedia Commons, Chabe01, CC BY-SA 4.0

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„Wasser marsch“ hieß es am Mittwoch, 15. April, am „Lucae-Brunnen“ auf dem Opernplatz in Frankfurt, als Kulturdezernentin Ina Hartwig die Brunnensaison 2026 offiziell eröffnete und damit den Startschuss für das Wiederanstellen der städtischen Brunnen im gesamten Stadtgebiet gab.

Mit der Inbetriebnahme der Brunnen knüpfte die Stadt an eine lange Tradition an, die in Frankfurt bis in die Zeit der Römer zurückreicht und bis heute sichtbar im Stadtbild verankert bleibt. Auch wenn die Anlagen längst keine Versorgungsfunktion mehr erfüllen, prägen sie weiterhin die Aufenthaltsqualität in den öffentlichen Räumen und begleiten den Übergang in die wärmere Jahreszeit, der nach der Winterpause nun wieder spürbar wird.

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Der „Lucae-Brunnen“ am Opernplatz als diesjähriger Auftaktort der Brunnensaison

Der „Lucae-Brunnen“ auf dem Opernplatz bildete in diesem Jahr den zentralen Ort der Eröffnung und setzte damit eine wechselnde Tradition fort, bei der die Brunnensaison jährlich an unterschiedlichen Standorten startet. Der Brunnen befindet sich unmittelbar gegenüber der Alten Oper und zählt mit seinem runden Becken, das einen Durchmesser von 17 Metern aufweist, sowie der erhöhten Brunnenschale zu den prägnanten Anlagen im Frankfurter Stadtgebiet.

Errichtet wurde er aus rund 120 Tonnen Reinersreuther Edelgelbem Granit und wurde 1983 in Betrieb genommen, bevor im Jahr 2010 eine umfassende Sanierung erfolgte. Seine Gestaltung verweist zugleich auf die historische Entwicklung des Opernplatzes, der eng mit der Geschichte des ersten städtischen Opernhauses verbunden ist.

Instandhaltung im Stadtgebiet: Mehrere Frankfurter Brunnen befinden sich in der Sanierung oder Vorbereitung

Parallel zur Eröffnung der Brunnensaison laufen im Stadtgebiet bereits verschiedene Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen. So befinden sich der „Brunnen im Weißen Stein“ sowie der „Entenbrunnen“ in Sindlingen aktuell in der Überarbeitung, wobei beide Anlagen nach fortgeschrittenem Baufortschritt noch im Verlauf des Sommers wieder in Betrieb gehen sollen.

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Gleichzeitig bereitet die Stadt weitere Sanierungen vor, die den „Brunnen im Metzlerpark“ sowie den „Florentinerbrunnen“ am Nebbienschen Gartenhaus betreffen, die aufgrund der geplanten Arbeiten in diesem und im kommenden Jahr außer Betrieb bleiben werden.

Entenrunnen-Frankfurt

Der Entenbrunnen in Sindlingen. / © Foto: Wikimedia Commons, Karsten Ratzke, CC0

Florentinerbrunnen-Frankfurt

Der Florentinerbrunnen am Nebbienschen Gartenhaus wird dieses Jahr nicht in Betrieb genommen, da er für die anstehende Sanierung vorbereitet wird. / © Foto: Wikimedia Commons, Nadi2018, CC BY-SA 4.0

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Quelle: Stadt Frankfurt am Main

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