Am westlichen Kurfürstendamm entsteht ein neuer Stayery-Standort mit 198 Serviced Apartments. Die Revitalisierung des ehemaligen Hotels „Ku’Damm 101“ soll Anfang 2027 abgeschlossen sein.

Visualisierung vom Projekt re:o am Ostkreuz, Begrünte Fassade und Dächer

Im August 2025 fiel der Startschuss für die Neugestaltung des Büro-Campus „re:o“ im Berliner Bezirk Lichtenberg. Auch hier wird Stayery Flächen beziehen. / © Visualisierung Titelbild: PSP Weltner Louvieaux Architekten

© Foto Titelbild: Wikimedia Commons, Fridolin freudenfett, CC BY-SA 4.0 

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Mit der Übernahme des ehemaligen Hotels „Ku’Damm 101“ setzt die Serviced-Apartment-Marke Stayery ihren Expansionskurs in Berlin fort. Das Gebäude am westlichen Kurfürstendamm in Charlottenburg soll bis zum ersten Quartal 2027 in ein Haus mit 198 Serviced Apartments umgewandelt werden. Die erforderliche Baugenehmigung liegt bereits vor.

Zuvor war das markante Gebäude seit Anfang der 2000er-Jahre als klassisches Hotel mit 170 Zimmern in Betrieb. Für Stayery ist es der vierte Standort in der Hauptstadt und zugleich der erste im westlichen Teil des S-Bahn-Rings.

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Umnutzung statt Neubau am Kurfürstendamm

Das Projekt setzt bewusst auf die Revitalisierung eines Bestandsgebäudes. Statt eines Neubaus wird die vorhandene Struktur umfassend modernisiert und an das Serviced-Apartment-Konzept angepasst. Durch eine effizientere Grundrissorganisation sollen künftig 198 Apartments entstehen, die sowohl für Kurzaufenthalte als auch für längere Nutzungen vorgesehen sind.

Nach Angaben des Unternehmens folgt das Vorhaben einer übergeordneten Strategie, die auf wirtschaftlich tragfähige Umnutzungen setzt. Stayery realisiert vergleichbare Projekte bereits an anderen Standorten in Berlin und Köln, insbesondere in ehemaligen Hotels oder Büroimmobilien.

Neue Serviced Apartments am Ku’damm: Gemeinschaftsflächen und digitale Abläufe

Im Erdgeschoss ist vorgesehen, die bisherigen Rezeptions- und Barflächen zu einem sogenannten Stayery-Loft umzubauen. Geplant sind dort eine Lounge, Coworking-Bereiche sowie ein Selbstbedienungskiosk. Ergänzend sollen den Gästen ein Fitnessraum und ein Waschsalon zur Verfügung stehen.

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Die Apartments selbst sollen in eine vollständig digitale Guest Journey eingebunden werden. Check-in, Services und Kommunikation erfolgen überwiegend digital, während gemeinschaftliche Flächen den Austausch zwischen den Gästen ermöglichen sollen.

Stayery setzt auf zentrale Lage im Westen Berlins

Der westliche Kurfürstendamm gilt als gefragte Adresse für Geschäftsreisende ebenso wie für Touristen. In unmittelbarer Umgebung befinden sich zahlreiche Gastronomie- und Nahversorgungsangebote. Auch die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist gut.

Die Nähe zur Messe Berlin, zur Technischen Universität sowie zu großen Arbeitgebern wie Siemens oder der BVG macht den Standort insbesondere für Projektmitarbeitende und Hochschulpersonal interessant. Gleichzeitig liegen Naherholungsgebiete wie der Halensee, der Lietzensee und der Grunewald in kurzer Entfernung.

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Berlin-Charlottenburg: Vom Lifestyle-Hotel zum Serviced-Apartment-Haus

Das Hotel „Ku’Damm 101“ stellte seinen Betrieb im Oktober 2025 nach mehr als zwei Jahrzehnten ein. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2003 prägte das Haus mit seiner minimalistischen Architektur und dem auf Le Corbusier basierenden Farbkonzept den westlichen Abschnitt des Kurfürstendamms.

Mit der geplanten Umnutzung durch Stayery erhält das Gebäude nun ein neues Nutzungskonzept. Die Eröffnung Anfang 2027 steht exemplarisch für den anhaltenden Wandel im Berliner Hotel- und Immobilienmarkt, in dem bestehende Strukturen zunehmend für neue Formen des temporären Wohnens weiterentwickelt werden.

Quellen: Immobilienmanager, Hogapage, Stayery, Konii, Thomas Daily, Ku‘ Damm 101

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