Das SchwuZ steht vor einem möglichen Neustart und kehrt dafür an einen der symbolträchtigsten Orte queeren Lebens in Berlin zurück. Erste Veranstaltungen im Metropol am Nollendorfplatz könnten den Auftakt für eine neue Phase des Traditionsclubs markieren.

Nollendorfplatz

Historischer Kulturbau am Nollendorfplatz in Schöneberg: Das legendäre „Metropol“, welches derzeit um einen modernen Nachbarbau ergänzt wird. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: Wikimedia Commons, C.Suthorn (CC BY-SA 4.0)

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Der Berliner Traditionsclub SchwuZ steht vor einem möglichen Neustart; und richtet den Blick dabei auf einen der historisch bedeutendsten Orte queeren Lebens in der Hauptstadt: das Metropol am Nollendorfplatz.

Kult-Institution SchwuZ: Neustart am traditionsreichen Nollendorfplatz

Nach der Schließung des bisherigen Standorts in Neukölln sucht das SchwuZ derzeit nach neuen Perspektiven. Eine erste große Veranstaltung im Metropol könnte nun den Auftakt für eine Rückkehr in die Berliner Clublandschaft markieren. Dabei geht es zunächst nicht um einen festen Umzug, sondern um eine schrittweise Reaktivierung des Kulturbetriebs.

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Der Nollendorfplatz gilt seit den 1920er-Jahren als ein Zentrum queerer Kultur in Berlin. Mit dem Metropol als Veranstaltungsort knüpft das SchwuZ bewusst an diese historische Bedeutung an und setzt zugleich ein Zeichen für die Zukunft der Community.

Metropol in Schöneberg: Zwischen Übergangslösung und langfristiger Perspektive

Aktuell befindet sich das SchwuZ in einer Phase der Neuorientierung. Ein dauerhafter Standort ist bislang nicht gesichert, vielmehr werden verschiedene Optionen geprüft. Veranstaltungen an wechselnden Orten könnten dabei helfen, die Marke und die Community weiterhin sichtbar zu halten.

Das Metropol bietet dafür offenbar gute Voraussetzungen: Als etablierte Eventlocation verfügt das Gebäude über die nötige Infrastruktur für größere Formate und vielfältige Nutzungskonzepte.

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Schwierige Suche nach Alternativen: Berlins Clubkultur im Wandel

Die Entwicklung steht zugleich stellvertretend für die Herausforderungen der Berliner Clubszene insgesamt. Steigende Kosten, Flächenkonkurrenz und strukturelle Veränderungen erschweren langfristige Planungen.

Ob sich aus den aktuellen Aktivitäten am Nollendorfplatz eine dauerhafte Lösung ergibt, bleibt offen. Klar ist jedoch: Die Rückkehr des SchwuZ an diesen historisch aufgeladenen Ort besitzt sowohl kulturelle als auch stadtentwicklungspolitische Signalwirkung.

Quellen: Metropol, Berliner Zeitung, Berliner Zeitung

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One Comment

  1. Böhme 19. April 2026 at 02:40 - Reply

    Das Schwuz hat mit dem dereinst eingetragen Verein nichts mehr zu tun, es ist über die Jahre völlig kommerzialisiert worden, die Verantwortlichen haben abgezockt, von der ursprünglichen ehrenamtlichen Tätigkeit ist nichts mehr übrig! Es gilt, endlich mal an sich selbst zu denken.

    Darüber hinaus der Fehler, aus dem Schwuz als dereinst schwulem Veranstalter eine LGBQTusw.usf.-Veranstaltung zu machen. Das „Scwu“ in Schwuz steht für schwul! Männer, die auf Männer stehen … nichts anderes! Die Öffnung in alle devianten Richtungen folgte wohl auch dem kommerziellen Interesse. Man hat aus dem Verein einen beliebigen kommerziellen Veranstalter gemacht … mit überbezahlten Festangestellten!

    15,- €, 18,- €, 20,- € Eintritte gehen gar nicht, alles, was über 8,- €, maximal 10,- € hinausgeht, ist nicht gerechtfertigt! Und der Gipfel in der Vergangenheit: Die Leute hatten im Vorverkauf ihre völlig überteuerten Karten erworben … und wurden dann per Gesichts- und Gesinnungskontrolle abgewiesen (einer der Gründe, weshalb das Schwuz pleite gegangen ist – neben der insuffizienten Musikauswahl, die Folge der völlig insuffizient ausgewählten „DJ’s, der Kosten für die überdimensionierte Location, die die „Gemütlichkeit“ eines Kühlhauses für Schweinefleisch hatte).

    Auch jetzt das Schwuz im Metropol mit den überzogenen Preisen! Das Team hat es nicht verstanden!

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