Der Hamburger SV erweitert das Volksparkstadion von derzeit 57.000 auf mehr als 60.000 Plätze. Die schrittweisen Arbeiten sollen im Oktober 2026 beginnen und zwischen den Heimspielen umgesetzt werden.

Außenansicht des Volksparkstadions in Hamburg-Bahrenfeld mit seinem markanten weißen Dach.

Das Volksparkstadion im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld bietet derzeit Platz für rund 57.000 Menschen. Durch den geplanten Ausbau soll die Kapazität auf mehr als 60.000 Plätze steigen. / © Foto: Depositphotos.com

© Titelbild: Depositphotos.com

ANZEIGE

Das Volksparkstadion in Hamburg soll künftig mehr als 60.000 Zuschauerinnen und Zuschauer aufnehmen können. Der Hamburger SV hat inzwischen die erforderlichen Genehmigungen für die schrittweise Erweiterung seiner Heimspielstätte erhalten. Damit kann der geplante Umbau im Oktober 2026 beginnen.

  • Volksparkstadion wächst von 57.000 auf über 60.000 Plätze
  • Baustart im Oktober 2026
  • Zusätzliche Sitzplätze im A-, B- und C-Rang
  • Finanzierung durch den HSV-Supporters-Trust

Aktuell verfügt das Stadion über eine Kapazität von rund 57.000 Plätzen. Da die Heimspiele des HSV regelmäßig ausverkauft sind, hatte der Verein bereits seit Längerem Möglichkeiten geprüft, zusätzliche Plätze innerhalb des bestehenden Bauwerks zu schaffen.

Volksparkstadion: Umbau beginnt im A-Rang

Die ersten Arbeiten sollen im spielfeldnahen A-Rang stattfinden. Dort werden an den Auf- und Abgängen weitere Sitzplätze eingerichtet. In späteren Bauphasen sollen auch die Blöcke im B- und C-Rang entlang der Stufengänge erweitert werden.

ANZEIGE

Den Abschluss bildet nach Angaben des Vereins eine Vergrößerung des A-Rangs in Richtung Spielfeld. Auf diese Weise soll die Gesamtkapazität des Volksparkstadions schrittweise auf mehr als 60.000 Plätze steigen. Ein konkreter Termin für den vollständigen Abschluss aller Arbeiten wurde bislang nicht genannt.

Der Umbau soll den laufenden Spielbetrieb möglichst wenig beeinträchtigen. Die einzelnen Maßnahmen werden deshalb jeweils in den Zeiträumen zwischen den Heimspielen der beiden Bundesliga-Mannschaften des HSV (Damen und Herren) umgesetzt.

Zusätzliche Sanitäranlagen für mehr Stadionbesucher

Mit neuen Sitzplätzen allein ist es allerdings nicht getan. Parallel zur Kapazitätserweiterung plant der HSV zusätzliche Sanitäranlagen. Damit soll die Infrastruktur des Stadions an die künftig höhere Zahl von Besucherinnen und Besuchern angepasst werden.

ANZEIGE

Finanziert wird das Vorhaben über den neu gegründeten HSV-Supporters-Trust. Die Genossenschaft bündelt die Beteiligungen von Fans und investiert die Mittel unter anderem in neue Anteile an der HSV Fußball AG. Das dadurch verfügbare Kapital soll die Erweiterung des Volksparkstadions ermöglichen. Angaben zu den konkreten Kosten des Umbaus machte der Verein bislang nicht.

Quellen: HSV, Kicker, NDR, Stadionwelt

ANZEIGE

Jetzt PLUS-Kunde werden

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.

Tags (Schlagwörter) zu diesem Beitrag

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.