Der Volkspark Lichtenrade ist dauerhaft gesichert. Der Naturpark in Berlin-Lichtenrade bleibt Ort für Umweltbildung, Erholung und Stadtnatur. Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg hat 3,9 Hektar offiziell gewidmet.

Volkspark Lichtenrade

© Titelbild: Wikimedia Commons, Lotse, CC BY-SA 3.0

 

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Der Volkspark Lichtenrade bleibt langfristig erhalten. Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg hat einen Großteil des Naturparks offiziell als öffentliche Grün- und Erholungsanlage gewidmet. Damit ist ein zentraler Schritt erfolgt, um den Park als Ort für Erholung, Umweltbildung und Stadtnatur dauerhaft zu sichern. Der Naturpark, der aus einer Bürgerinitiative entstand, zählt zu den ungewöhnlichsten Grünanlagen Berlins.

  • Bezirk: Tempelhof-Schöneberg
  • Status: öffentliche Grün- und Erholungsanlage
  • Gesamtfläche: rund 4,6 Hektar
  • Besonderheit: gilt als älteste von Bürgerinnen und Bürgern initiierte und betreute öffentliche Grünanlage Deutschlands

Am 13. Mai 2026 feierten Vertreter des Bezirksamts, Mitglieder des Trägervereins und Menschen aus dem Kiez die offizielle Widmung eines Großteils der Fläche als öffentliche Grün- und Erholungsanlage. Nach Angaben des Bezirksamts umfasst diese Widmung rund 3,9 Hektar und damit den größten Teil des rund 4,6 Hektar großen Parks. Ziel ist es, den langfristigen Erhalt des Naturparks und die Pflege dauerhaft abzusichern. Das Bezirksamt übernimmt künftig unter anderem Aufgaben bei der Pflege und Sicherung des Baumbestands.

Ein befestigter Weg verläuft durch den dicht bewachsenen Volkspark Lichtenrade mit Bäumen, Sträuchern und Wiesenflächen. Der dauerhaft gesicherte Naturpark in Berlin-Lichtenrade dient der Erholung, Umweltbildung und Stadtnatur.

Ein Weg führt durch den grünen Volkspark Lichtenrade, der als Naturpark dauerhaft gesichert wurde und Raum für Erholung und Naturerfahrung bietet. / © Foto: Wikimedia Commons, Colin Smith on geo.hlipp.de, CC BY-SA 2.0

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Volkspark Lichtenrade als Naturpark mit langer Geschichte

Der heutige Volkspark Lichtenrade entstand nicht als klassisch geplanter Stadtpark. Ende der 1970er Jahre formierte sich eine Bürgerinitiative gegen eine mögliche Bebauung der Fläche. Aus Protest entwickelte sich ein langfristiges Gemeinschaftsprojekt.

Seit 1979 bauten Anwohnerinnen und Anwohner die ehemalige Brache Schritt für Schritt zu einem öffentlich zugänglichen Naturpark aus. 1981 gründete sich der Trägerverein Lichtenrader Volkspark e. V., der die Fläche bis heute betreut.

Der Volkspark Lichtenrade gilt als älteste von Bürgerinnen und Bürgern initiierte und betreute öffentliche Grünanlage Deutschlands. Über Jahrzehnte entwickelte sich die Fläche durch ehrenamtliche Arbeit weiter.

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Volkspark Lichtenrade steht für Biotop- und Artenvielfalt

Das Bundesamt für Naturschutz beschreibt den Park als selbstorganisierten Naturpark, der aus einer Protestbewegung hervorging und heute eine hohe Biotop- und Artenvielfalt bietet. Gleichzeitig entstand ein öffentlicher Raum, der Begegnung, Naturerfahrung und Umweltbildung verbindet.

Besonders in den Jahren vor der Wiedervereinigung spielte die Anlage für Lichtenrade eine wichtige Rolle. Im damaligen Randgebiet West-Berlins fehlten vielerorts Grünflächen. Der Volkspark entwickelte sich deshalb zu einem wohnungsnahen Naturraum für die umliegenden Quartiere. Schulen, Kitas und Nachbarschaftsinitiativen nutzen den Naturpark bis heute für Umweltbildung, Begegnungen und gemeinschaftliche Projekte.

Volkspark Lichtenrade bleibt Ort für Umweltbildung und Ehrenamt

Zur Feier der offiziellen Sicherung übergab Bezirksstadträtin Dr. Saskia Ellenbeck dem Trägerverein eine Dankesurkunde. Sie machte deutlich, dass der Volkspark Lichtenrade beispielhaft für langfristiges bürgerschaftliches Engagement stehe. Aus einer Brachfläche sei ein lebendiger Naturpark entstanden, der Menschen im Kiez zusammenbringe und gleichzeitig Natur- und Umweltbildung ermögliche.

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Die dauerhafte Sicherung des Naturparks schafft nun eine neue Grundlage, um den Volkspark Lichtenrade langfristig als öffentlichen Ort für Natur, Erholung und Umweltbildung zu erhalten.

 

Quellen: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Wikipedia, Bundesamt für Naturschutz

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