Im Spätsommer 2022 begann der Abriss in der Markgrafenstraße, doch anschließend ruhte die Baustelle in Berlin-Kreuzberg über Jahre. Mit der Übernahme durch Quantum soll das Büroprojekt nun doch noch realisiert werden. Bis 2028 soll ein siebengeschossiger Gewerbebau entstehen.

Nach der Insolvenz von Norsk lag das Projekt in der Markgrafenstraße jahrelang auf Eis. Nun übernimmt Quantum die Entwicklung und plant die Fertigstellung bis 2028. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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Was lange währt, wird endlich gut? In der Kreuzberger Markgrafenstraße scheint endlich Bewegung in ein Bauvorhaben gekommen zu sein, das über mehrere Jahre brach lag. Im September 2022 hatte der Abriss eines Bestandsbaus begonnen, um Platz für einen Gewerbe-Neubau zu schaffen.

Rund 200 Millionen Euro wollte das Immobilienunternehmen Norsk Deutschland in das Projekt investieren. Das architektonische Konzept für den streng gegliederten Neubau kommt vom Berliner Büro Fischer Architekten, welches auch für den wenige Meter weiter stattfindenden Umbau der ehemaligen Axel-Springer-Passage verantwortlich ist.

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Markgrafenstraße in Kreuzberg: Büro-Neubau mit sieben Etagen war geplant

Entstehen sollte in der Markgrafenstraße ein siebengeschossiges Gebäude mit einer Nutzfläche von rund 16.000 Quadratmetern. So weit, so gut – doch dann tat sich lange nichts auf der Baustelle. Der Altbau war abgetragen, doch weitere Aktivitäten waren nicht erkennbar, die „Baustelle“, die keine war, ruhte für mehr als drei Jahre.

Denn Anfang 2025 wurde öffentlich, dass der Projektentwickler Norsk Insolvenz angemeldet hatte, was zahlreiche Bauvorhaben im gesamten Bundesgebiet ausbremste. So auch das Vorhaben in Berlin-Kreuzberg, das seit Ende 2022 auf einen Baubeginn wartete.

Insolvenz von Norsk: Quantum übernimmt Projekt in Kreuzberg

Mittlerweile hat das Unternehmen Quantum Immobilien AG die Entwicklung des Projekts übernommen und will das Vorhaben bis 2028 abschließen, wie das Unternehmen selbst mitteilt. Das Projekt in der Markgrafenstraße 11–14 entwickelt Quantum für die HanseMerkur Grundvermögen AG.

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Der Charakter des Projekts hat sich nicht verändert, es soll weiterhin ein reines Bürogebäude entstehen. Auf dem rund 5.000 Quadratmeter großen Grundstück entstehen die Büroflächen eingebettet zwischen Terrassen- und Arbeitsbereichen.

Die Gestaltung des Büros Fischer Architekten setzt auf smarte Technik, Energieeffizienz und Komfort, inklusive digitaler Steuerungssysteme sowie E-Mobilitätsinfrastruktur. Sollte das Projekt wie geplant bis zum übernächsten Jahr abgeschlossen werden, würde sich eine fast vier Jahre klaffende Baulücke wieder schließen.

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Quellen: Quantum Immobilien, NORSK, Deal-Magazine

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