In Hohenschönhausen Nord kam es in den vergangenen Wochen zu Verkehrsproblemen. Eine kurzfristig geänderte Verkehrsführung an der Hansastraße und der Falkenberger Chaussee führte zu Staus sowie längeren Fahrzeiten. Obwohl die Bauarbeiten inzwischen beendet sind, stehen weitere Maßnahmen bevor.
© Titelbild: depositphotos, kalinovsky
In Hohenschönhausen-Nord kam es Anfang November zu Verkehrsproblemen, weil sich die Verkehrsführung an der Kreuzung Hansastraße, Falkenberger-Chaussee, Darßer Straße und Malchower Weg kurzfristig änderte. Gleichzeitig liefen vor Ort Gleisbauarbeiten der BVG, wodurch die Querung der Kreuzung eingeschränkt wurde. In den Hauptverkehrszeiten bildeten sich deshalb lange Staus. Zudem belastete der Ersatzverkehr der Linie M4 die Situation, weil sich Busse und Autos den stark eingeschränkten Verkehrsraum teilen mussten.
Ende November endeten die Arbeiten, jedoch kündigten die Behörden bereits weitere Maßnahmen an. Dadurch rückte die Frage in den Vordergrund, wie die Baustelle kommuniziert wurde und wie eine bessere Koordination ähnliche Situationen künftig vermeiden kann.
Kommunikation und Baustellenorganisation in Hohenschönhausen-Nord: Informationswege und Koordination
Die BVG erklärte, dass etwa 3.600 Haushalte in unmittelbarer Nähe bereits am 1. September 2025 per Postwurfsendung informiert wurden. Viele andere Nutzerinnen und Nutzer, die regelmäßig durch die Hansastraße oder über die Falkenberger-Chaussee fahren, erhielten jedoch keine Hinweise. Sie bemerkten die geänderte Verkehrsführung deshalb erst, als sich das Verkehrschaos bereits aufbaute. Das Bezirksamt teilte mit, dass keine Erkenntnisse über die Auswirkungen auf den Busverkehr oder die Verkehrsflüsse vorlagen.
Parallel zu den Gleisarbeiten liefen Arbeiten am neuen Radweg entlang der Falkenberger-Chaussee und der Hansastraße. Der Berliner Senat erklärte, die Maßnahmen seien verkehrlich abgestimmt worden, jedoch zeigte der Ablauf, wie herausfordernd die Umsetzung war. Das Bezirksamt wies darauf hin, dass sich ähnliche Situationen trotz Planung nicht immer verhindern lassen. Zudem fehlt weiterhin ein zentraler Baustellenkoordinator, wodurch Abstimmungen zwischen den Beteiligten komplex und zeitintensiv bleiben.
Weitere Bauarbeiten ab März 2026 in Hohenschönhausen-Nord: Einschränkungen und Ersatzverkehr
Zwischen dem 2. März 2026 und dem 26. Juli 2026 plant die BVG eine weitere Bauphase an der Hansastraße zwischen Feldtmannstraße und Buschallee. Während dieser Zeit ersetzt erneut ein Busverkehr die Linie M4.
Die Erfahrungen der vergangenen Wochen führen dazu, dass viele Einwohnerinnen und Einwohner eine engere Zusammenarbeit der Verantwortlichen erwarten. Sie hoffen auf klare Kommunikation und bessere Abläufe, damit der Verkehr im Bezirk künftig stabiler bleibt.
Quellen: Unser Hohenschönhausen
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