Mit „URBN CBD“ entsteht im Frankfurter Bankenviertel eine Kombination aus modernisierten Bestandsflächen und einem ergänzenden Neubau.
Ein Foto der Baustelle rund um das Projekt "URBN CBD" in Frankfurt. (Quelle: ENTWICKLUNGSSTADT)

Im Frankfurter Bankenviertel schreitet der Umbau des „URBN CBD“ voran. Die Fertigstellung ist bis 2027 geplant.
/ © Foto links: ENTWICKLUNGSSTADT / © Visualisierung rechts: A. Steigenberger Immobilien GmbH

© Foto Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

 

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Im Frankfurter Bankenviertel schreitet der Umbau des Projekts „URBN CBD“ voran. Die Immobilie kombiniert die Sanierung eines Bestandsgebäudes in der Bethmannstraße 50–54 mit einem ergänzenden Neubau und soll bis 2027 fertiggestellt werden. Der Bauantrag wurde laut Angaben der Projektverantwortlichen im Dezember 2024 genehmigt.

Frankfurt Innenstadt: Aus Bestandsbüroflächen werden zeitgemäße Arbeits- und Handelsbereiche

Das Bestandsgebäude diente bislang überwiegend als Büroimmobilie. Zu den bisherigen Mietern gehörten unter anderem die Anwaltskanzlei Baker McKenzie, die Ende 2023 auszog, sowie die Einzelhandelsmieter Cove, Eyevision und Biffar, die ihren Auszug angekündigt haben. Ziel des Projekts ist es, das Gebäude zu modernisieren und durch den Neubau zeitgemäße Büro- und Handelsflächen zu schaffen.

Die künftige Immobilie wird über insgesamt etwa 10.650 Quadratmeter Mietfläche verfügen. Geplant sind moderne Büroflächen auf acht Etagen sowie Ladenflächen und Galerien im Erdgeschoss. Die charakteristischen Bestandsarkaden an der Fassade sollen behutsam in die neue Architektur integriert werden. Vorgesehen sind eine fünf Meter hohe Lobby mit einer angeschlossenen Barista-Bar inklusive Außenbestuhlung, zwei großzügige Terrassen im dritten und siebten Obergeschoss sowie zwei Balkone pro Etage, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Eine begrünte Fassade soll laut den Projektverantwortlichen das Mikroklima verbessern und gleichzeitig zur optischen Strukturierung des Gebäudes beitragen.

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„URBN CBD“: Planung durch Holger Meyer Architekten, Umsetzung durch A. Steigenberger Immobilien GmbH

Die architektonische Planung liegt bei Holger Meyer Architekten. Lang & Cie. Real Estate AG fungiert als Generalplaner während die A. Steigenberger Immobilien GmbH die Umsetzung des Projekts verantwortet. Neben der architektonischen und funktionalen Neuausrichtung rücken beim Umbau auch einige Nachhaltigkeitsaspekte in den Fokus. Dazu gehört eine Photovoltaikanlage mit rund 500 Quadratmetern Fläche sowie der Einsatz recycelbarer Materialien nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip.

Ziel ist es, alle eingesetzten Materialien vollständig in biologische oder technische Kreisläufe zurückzuführen. In welchem Umfang das Prinzip konkret zur Anwendung kommt, ist bislang nicht näher ausgeführt. Die CO₂-Einsparung durch die Revitalisierung des Bestandsgebäudes im Vergleich zu einem vollständigen Neubau beziffert Urs Bernd Brandtner, Geschäftsführer der A. Steigenberger Immobilien GmbH, auf rund 8.450 Tonnen.

Baustart im Bankenviertel: „URBN CBD“ nimmt trotz städtebaulicher Diskussionen Formen an

Das Projekt „URBN CBD“ entsteht vor dem Hintergrund intensiver städtebaulicher Diskussionen in Frankfurt. Im Rahmen des Hochhausrahmenplans für die Wallanlagen äußern Vertreter der Fraktionen Ökolinx-ELF und Die Linke Bedenken hinsichtlich einer zunehmenden baulichen Verdichtung und möglicher negativer Auswirkungen auf das Stadtklima.

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Trotz dieser Debatten haben die Bauarbeiten bereits begonnen. Vor Ort erkennt man, dass an der Fassade des Bestands Gebäudes bereits das Gerüst aufgebaut ist.

Fassade mit Gerüst vor dem Hintergrund mehrerer Hochhäuser.

© Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Quellen:  German Architects, holger meyer gmbh, Deutscher Pressestern, A. Steigenberger Immobilien GmbH

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