Die HHLA saniert Block V in der Hamburger Speicherstadt. Im UNESCO-Welterbe entstehen 12.200 Quadratmeter Gewerbefläche für Büro, Gastronomie, Handel und Kultur.

Mit der Fertigstellung des Blocks V soll die Speicherstadt in Hamburg weiter als lebendiges Quartier gestärkt werden.

Ein Blick auf die Baustelle vor rund einem Jahr: Mit der Fertigstellung des Blocks V soll die Speicherstadt in Hamburg weiter als lebendiges Quartier gestärkt werden. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: HHLA Immobilien

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Die HHLA saniert den 117 Jahre alten Block V in der Speicherstadt in Hamburg. Das Projekt umfasst rund 12.200 Quadratmeter Mietfläche und gilt als bislang größtes Refurbishment im UNESCO-Welterbe Speicherstadt. Kürzlich wurde Richtfest gefeiert.

  • Bezirk: Hamburg-Mitte
  • Adresse: Brooktorkai 11–16
  • Baujahr: 1907
  • Nutzung: Büro, Gastronomie, Handel, Kultur
  • Fertigstellung: März 2028

Mit Block V saniert die HHLA einen historischen Speicher, der 1907 fertiggestellt wurde und seit 117 Jahren zum baulichen Bestand des Quartiers gehört. Der Speicher liegt am südlichen Rand der Speicherstadt am Brooktorkai 11–16. Sein westlicher Kopfbau zeigt zum St. Annenplatz, die zur Innenstadt gelegene Seite grenzt an den Holländischbrookfleet.

Block V in der Speicherstadt Hamburg erhält neue Nutzung

Die HHLA reaktiviert in Block V rund 12.200 Quadratmeter Gewerbefläche. Damit schafft sie Raum für Büros, Gastronomie, Handel und Kultur. Nach Angaben des Unternehmens zeichnet sich bereits eine hohe Vorvermietungsquote ab. Die Fertigstellung einschließlich Mieterausbau ist für Ende des ersten Quartals 2028 geplant.

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Das Gebäude zählt zum UNESCO-Welterbe Speicherstadt. Deshalb verbindet die Sanierung denkmalgerechte Instandsetzung mit heutigen technischen Anforderungen. Mauerwerk, Fenster, Türen und Treppenhäuser werden aufgearbeitet. Zugleich erhalten die Flächen energieeffiziente Heiz- und Kühldecken, automatische Volllüftung, Bodentanks und zu öffnende Fenster sowie Lukentüren.

Denkmalschutz und moderne Gewerbeflächen in Hamburg

Auch die Innenräume sollen neue Nutzungen ermöglichen. Die Grundrisse lassen sich laut HHLA flexibel anpassen. Flächen können horizontal und je nach Konzept auch vertikal verbunden werden. Aufgearbeitete Holzböden aus Ahorn, Meranti und Nadelholz, Glastrennwände, neue Treppenverbindungen und Oberlichter sollen den historischen Bestand mit zeitgemäßen Arbeitsflächen verbinden.

Die Sanierung folgt zudem einem ressourcenschonenden Ansatz. Die HHLA erhält Fassaden, Dachtragwerk, Fensterelemente und schmückende Bauteile. Dadurch bleibt die im Gebäude gebundene graue Energie erhalten. Die Speicherstadt ist außerdem an das Fernwärmenetz der Stadt Hamburg angeschlossen. Damit verursacht die Sanierung deutlich weniger CO2 als ein vergleichbarer Neubau.

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Die Hamburger Speicherstadt wurde 2015 gemeinsam mit dem benachbarten Kontorhausviertel von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Die Hamburger Speicherstadt wurde 2015 gemeinsam mit dem benachbarten Kontorhausviertel von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. / © Foto: depositphotos.com

Block V als Teil der Entwicklung im UNESCO-Welterbe Speicherstadt

Block V liegt zwischen Innenstadt und HafenCity. Vom Standort aus sind Hauptbahnhof, Rathaus, Jungfernstieg, Central Business District und Elbphilharmonie in etwa zwölf Minuten zu Fuß erreichbar. Die U-Bahn-Haltestelle Meßberg liegt rund sieben Gehminuten entfernt.

Mit Block V setzt die HHLA die schrittweise Weiterentwicklung der Speicherstadt fort. Das Quartier diente über Jahrzehnte als Lagerhauskomplex und entwickelt sich nun zu einem innerstädtischen Gewerbe- und Kulturstandort. Die Sanierung soll den historischen Speicher für die kommenden Jahrzehnte nutzbar machen, ohne seine stadtbildprägende Substanz aufzugeben.

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Block V in der Speicherstadt (Hamburg)

Quellen: HHLA, DFZ Architekten GmbH

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