Die Sredzkistraße in Prenzlauer Berg ist seit Monaten von Bauarbeiten geprägt. Während Wasserleitungen erneuert werden, wächst zugleich eine Initiative, die die Straße dauerhaft neu gestalten will.
Sredzkistraße
© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT (Symbolbild)
Seit rund zehn Monaten ist die Sredzkistraße in Prenzlauer Berg kaum wiederzuerkennen. Bauzäune, Sperrungen und Umleitungen bestimmen das Straßenbild, Parkplätze sind verschwunden. Fuß- und Radverkehr teilen sich den begrenzten Raum, während die Arbeiten der Berliner Wasserbetriebe den Untergrund der Straße grundlegend erneuern.
Umfangreiche Arbeiten bis 2029 und Diskussionen über die Zukunft
Im Rahmen eines langfristigen Infrastrukturprojekts werden in mehreren Etappen alte Trinkwasserleitungen und Mischwasserkanäle im Kiez erneuert. Auch angrenzende Straßen sind betroffen, da die Arbeiten abschnittsweise fortgeführt werden. Der Zeitplan hat sich bereits mehrfach verschoben und reicht inzwischen bis 2029.
Parallel zur Baustelle formiert sich eine Initiative, die die aktuelle Situation als Chance begreift. Eine Petition fordert, die Straße nach Abschluss der Arbeiten dauerhaft autofrei und stärker begrünt zu gestalten. Unterstützer sehen darin Potenzial für mehr Aufenthaltsqualität im Kiez.
Umgestaltung der Sredzkistraße? Offene Entscheidungslage
Das Bezirksamt Pankow hat bislang jedoch keine Pläne für eine veränderte Aufteilung des Straßenraums angekündigt. Damit bleibt offen, ob aus der temporären Baustelle langfristig eine neue Nutzung entsteht – oder der Straßenraum nach Abschluss der Arbeiten wieder in den alten Zustand zurückkehrt.
Quellen: Berliner Zeitung, Mein-Berlin, Berliner Wasserbetriebe
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3 Kommentare
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Das wäre wirklich wunderbar, wenn es eine autofreie Gestaltung in der Sredzkistraße gäbe im Anschluss an die Bauarbeiten.
Auch jetzt mit der Baustelle ist es so viel schöner dort. Mein Lieblingsbäcker kann mehr Tische draußen aufstellen. Meine Tochter mit ihren Inlinern fahren und Radschlag üben.Ich sehe andere Kinder mit ihren Rädern, oder auf die Sandhaufen klettern usw. Die Menschen wirken sehr viel entspannter. So eine schöne Atmosphäre hat sich aufgetan.
Ja, bitte!
Ich kann meiner Vorrednerin zustimmen – als Anwohner im Umfeld stelle ich fest, hält sich die erwartete Mehrbelastung in kollwitzstr., Knaackstr. und Wörther Str. in Grenzen.
Gerade die Sredzkistraße bietet sich für einen halbwegs autofreien Straßenzug an.
Wo kann man die erwähnte Petition finden?