Der Berliner Senat hat den Beschluss zur Fortführung der U8-Verlängerung ins Märkische Viertel gefasst. Die Planung basiert auf aktuellen Untersuchungen und soll die Anbindung in Reinickendorf deutlich verbessern.

© Titelbild: Wikimedia Commons, Kevin.B, CC BY 4.0

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Der Berliner Senat treibt die U8-Verlängerung nun mit Hochdruck voran. Mit einem aktuellen Beschluss bestätigt die Landesregierung die Fortführung der Planungen für die Verlängerung der U-Bahnlinie U8 bis ins Märkische Viertel. Grundlage bilden umfassende Untersuchungen zu Trassenführung, Wirtschaftlichkeit und verkehrlichem Nutzen.

  • Projekt: U8-Verlängerung Märkisches Viertel
  • Bezirk: Reinickendorf
  • Startpunkt: U-Bahnhof Wittenau
  • Endpunkt: Senftenberger Ring
  • Länge: rund 2,8 Kilometer
  • Geplante Stationen: Märkisches Zentrum, Treuenbrietzener Straße, Wesendorfer Straße, Senftenberger Ring
  • Kosten: etwa 390 Millionen Euro

Die Entscheidung zur Fortführung der Planungen für die Verlängerung der U8 basiert auf einer Vorlage von Verkehrssenatorin Ute Bonde. Bereits Anfang 2024 hatte die BVG den Auftrag erhalten, verschiedene Varianten zu prüfen. Die Ergebnisse zeigen, dass die U-Bahn die geeignetste Lösung für die Anbindung des Märkischen Viertels ist.

Ein U-Bahn fährt durch einen Tunnel.

Die Planungen für die Verlängerung der U8 ins Märkische Viertel werden weiter vorangetrieben. / © Foto: Wikimedia Commons, Srittau, CC BY 4.0

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Beschluss zur U8-Verlängerung im Märkischen Viertel

Die bevorzugte Trasse verläuft vom bestehenden Bahnhof Wittenau unter dem Wilhelmsruher Damm bis ins Zentrum des Märkischen Viertels. Geplant sind drei Zwischenstationen sowie ein neuer Endbahnhof am Senftenberger Ring. Aktuelle Untersuchungen der Münchner Beratungsgesellschaft Infraplan bestätigt einen positiven volkswirtschaftlichen Nutzen.

Rund 40.000 Menschen leben im Märkischen Viertel. Sie nutzen derzeit vor allem Busverbindungen. Die neue Strecke soll die Anbindung deutlich verbessern. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass der Nutzen die Kosten übersteigt. Selbst bei steigenden Baukosten bleibt die Wirtschaftlichkeit demnach erhalten.

390 Mio. Euro: Planung und Finanzierung der U8-Verlängerung

Die Kosten für das Projekt liegen bei etwa 390 Millionen Euro. Laut Studie übersteigt der Nutzen einer U8-Verlängerung für Fahrgäste, Umwelt und Sicherheit die Kosten um den Faktor 1,4. Die volkswirtschaftliche Vorteilhaftigkeit sei somit nachgewiesen. Damit erfüllt das Vorhaben die Voraussetzung für eine Förderung durch den Bund. Ohne diese Finanzierung kann der Bau nicht beginnen.

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Die Planung sieht vor, große Teile der Strecke im Tunnelvortrieb zu bauen. Nur ein Abschnitt in Wittenau soll offen entstehen. Zudem ist ein automatisierter Betrieb vorgesehen. Laut Senatsverwaltung soll die weitere Planung zügig fortgesetzt werden. Ein konkreter Baubeginn hängt von der Finanzierungszusage des Bundes ab.

U8-Verlängerung bis ins Märkische Viertel

Quellen: Senat von Berlin, BVG, Berliner Morgenpost

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2 Kommentare

  1. Chris Da 28. April 2026 at 14:38 - Reply

    Na endlich mal ein ÖPNV-U-Bahn-Projekt das weitergeht. Wahlen im Nacken? 😉

  2. Stefan Görlich 29. April 2026 at 18:56 - Reply

    Also ein ein zeitlicher Horizont, ein geplante Fertigstellungstermin gar, lässt sich den Text gar nicht entnehmen, oder? 😉

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