Die BVG beginnt mit ersten Baugrunduntersuchungen für die U8-Verlängerung ins Märkische Viertel. Der Senat hat den Planungsauftrag für die nächste Phase erteilt.
U Wittenau
Wilhelmsruher Damm
Wesendorfer Straße
Senftenberger Ring
© Titelbild: Wikimedia Commons, Kevin.B, CC BY 4.0
Die U8 soll künftig weiter nach Norden bis ins Märkische Viertel fahren. Noch rollen dort keine Bagger für den Tunnelbau, dennoch fällt jetzt ein wichtiger Startschuss für das Vorhaben. Die BVG beginnt mit ersten Baugrunduntersuchungen entlang der geplanten Trasse und steigt damit in die nächste Planungsphase ein. Grundlage dafür ist der neue Planungsauftrag des Berliner Senats.
- Bezirk: Reinickendorf
- Projekt: Verlängerung der U8 ins Märkische Viertel
- Strecke: rund drei Kilometer Neubaustrecke
- Geplante Verbindung: vom heutigen Endbahnhof Wittenau bis zu einem neuen Endbahnhof am Senftenberger Ring
- Trasse: Wittenau, Wilhelmsruher Damm, Wesendorfer Straße, Senftenberger Ring
Die Verlängerung der U8 ins Märkische Viertel rückt einen Schritt näher. Der Berliner Senat hatte Ende April 2026 beschlossen, die Planung fortzuführen. Nun liegt der offizielle Planungsauftrag vor. Die BVG und ihre Tochtergesellschaft BVG Projekt GmbH sollen die nächste Phase bearbeiten.
U8 ins Märkische Viertel: BVG prüft den Untergrund
Damit beginnt keine Bauphase im klassischen Sinn. Zuerst geht es um Grundlagen. Im Bereich der ehemaligen Postbrücke startet die erste Erkundungsbohrung entlang der geplanten Trasse. Die Fachleute prüfen dort den Baugrund. Die Ergebnisse fließen in die weitere technische und wirtschaftliche Planung ein.
Die geplante Neubaustrecke soll rund drei Kilometer lang werden. Sie würde die bestehende U8 vom Bahnhof Wittenau bis zu einem neuen Endbahnhof am Senftenberger Ring verlängern. Die bevorzugte Trasse führt nach Angaben der BVG vom Bahnhof Wittenau entlang des Wilhelmsruher Damms über die Wesendorfer Straße bis zum Senftenberger Ring.

Die Planungen für die Verlängerung der U8 ins Märkische Viertel werden weiter vorangetrieben. / © Foto: Wikimedia Commons, Srittau, CC BY-SA 4.0
Planung für U8-Trasse und Bahnhöfe wird konkreter
Die U8-Verlängerung steht im Stadtentwicklungsplan Mobilität und Verkehr als langfristige Infrastrukturmaßnahme. Grundlage für die Fortführung der Planung waren Untersuchungen zur Wirtschaftlichkeit, zu möglichen Verkehrssystemen und zu verschiedenen Trassenvarianten. Nach Angaben der BVG schnitt die U8-Verlängerung dabei als leistungsfähigste Lösung für die Anbindung des Märkischen Viertels an das Berliner Schnellbahnnetz ab.
In den kommenden Monaten vertieft die BVG die bisherigen Ergebnisse. Dazu gehören weitere Baugrunduntersuchungen, die genauere Ausarbeitung der Streckenführung, die geplanten Bahnhofsstandorte sowie technische und wirtschaftliche Fragen. Erst mit dem Abschluss der Vorplanung sollen eine mögliche Trasse, eine belastbare Kostenschätzung und ein Zeitplan vorliegen.
Quelle: BVG
Jetzt PLUS-Kunde werden
Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.


