Nach fast dreißig Jahren ist die denkmalgerechte Sanierung des Treptower Parks abgeschlossen. Neue Wege, neue Bäume und erneuerte Sitzbänke prägen jetzt vor allem den südlichen Parkteil. Dieser stand zuletzt im Mittelpunkt der Arbeiten.

Ziel der Sanierungsarbeiten war es, den Park als grünen Rückzugsort mit hoher Aufenthaltsqualität für Menschen und Natur zu erhalten. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
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Das Bezirksamt Treptow-Köpenick hat die denkmalgerechte Sanierung des Treptower Parks abgeschlossen. Damit endet ein Vorhaben, das seit 1996 lief und viele Bauabschnitte umfasste. Zuletzt standen Arbeiten im südlichen Parkteil im Mittelpunkt. Diese sind nun abgeschlossen.
Letzter Bauabschnitt im Treptower Park abgeschlossen: Umbau südlich der Puschkinallee
Der zuletzt abgeschlossene Bauabschnitt betraf den Parkteil südlich der Puschkinallee. Die Arbeiten begannen Anfang November 2024. Dabei baute das Straßen- und Grünflächenamt alte Asphaltwege zurück und ersetzte sie durch Wege mit wasserdurchlässiger Oberfläche. Zusätzlich pflanzte das Amt neue Bäume sowie heimische Gehölze und Stauden auf mehreren tausend Quadratmetern.
Auch die Möblierung des Parks erneuerte das Amt in diesem Zuge. Neue Sitzbänke und Abfallbehälter ergänzen seither die Wege im südlichen Bereich. Dieser Abschnitt reiht sich in eine fast dreißigjährige Sanierungsgeschichte ein. In diesem Zeitraum beantragte das Bezirksamt schrittweise Fördermittel und setzte einzelne Teilflächen instand.
Ziel der Sanierung des Parks: Gartendenkmal für kommende Jahrzehnte sichern

Im letzten Bauabschnitt entstanden auf tausenden Quadratmetern neue Pflanzflächen mit heimischen Gehölzen und Stauden. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Die umfassenden Maßnahmen sollten den Park auch für die Zukunft als grünen Rückzugsort mit hoher Aufenthaltsqualität erhalten. Gleichzeitig sollte die Anlage ihren historischen Charakter als Gartendenkmal behalten. Diese Vorgabe zog sich durch alle Bauabschnitte und prägte die Arbeiten entsprechend.
Das Vorhaben erhielt Fördermittel aus dem Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung 2, finanziert durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung und das Land Berlin. Bezirksstadträtin Dr. Claudia Leistner erklärte, dass nach Abschluss der Bauarbeiten nun eine verlässliche Pflege sowie der politische Wille zum langfristigen Schutz der Grünflächen entscheidend seien. Nur so lasse sich das Erreichte dauerhaft sichern.
Treptower Park als historische Erholungsstätte: Gartendenkmal aus dem 19. Jahrhundert
Der Treptower Park entstand zwischen 1876 und 1888 nach den Plänen von Gustav Meyer. Meyer gilt als Berlins erster Gartendirektor und lebte von 1816 bis 1877. Die rund 88 Hektar große Anlage war von Beginn an als Erholungsort für die Berliner Bevölkerung gedacht.
Dr. Claudia Leistner (Bündnis 90/Die Grünen), Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Straßen, Grünflächen und Umwelt, betonte, dass die Sanierung ein Stück Berliner Gartengeschichte bewahre. Zugleich sei sie eine Investition in die Zukunft der Stadt. Große innerstädtische Grünflächen gewönnen für Erholung, Begegnung sowie für ein klimaangepasstes Berlin zunehmend an Bedeutung, so die Stadträtin weiter.
Abschluss der Sanierungsarbeiten: Feier an der Bühne hinter dem Ehrenmal

Das Sowjetische Ehrenmal am Ende der Lindenallee bildet den zentralen Punkt der weitläufigen Parkanlage und ist Ausgangspunkt der geplanten Abschlussfeier. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Den Abschluss der Sanierung feiert das Bezirksamt am Freitag, dem 4. September 2026, von 15 bis 18 Uhr im Park. Treffpunkt ist die Bühne hinter dem Sowjetischen Ehrenmal am Ende der Lindenallee, im nördlichen Bereich des Karpfenteichs. Nach einem Podiumsgespräch übergibt das Bezirksamt den Park symbolisch an die Öffentlichkeit.
Anschließend folgt bis 18 Uhr ein Musikprogramm. Wer möchte, kann sich zudem zu ausgewählten Erlebnisorten im Park führen lassen, etwa zum Lindenrondell, zum Rosengarten oder zum Sommerblumengarten.
Quellen: Bezirksamt Treptow-Köpenick, Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung, Bezirksamt Treptow-Köpenick, Berliner Morgenpost
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Am Karpfenteich stehen immer noch die ollen, unbequemen (ein Brett zum Sitzen, ein Brett als Lehne), bekritzelten und wackeligen Bänke. Bezirksamt TK sagte, dass sei mit dem Denkmal so abgestimmt. Ergibt aber keinen Sinn, wenn über all am Karpfenteich und im näheren Umfeld nun die neuen Bänke stehen. Nee, man lässt diese halbvergammelten Dinger stehen, bis sie ganz vergammelt sind. Sorry, kein Verständnis dafür.