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In Friedrichshain sorgt die Debatte um neue Hochhausprojekte an der Warschauer Brücke für Spannungen zwischen Bezirk und Senat. Während der Senat den Bau von zwei Türmen mit bis zu 140 Metern Höhe vorantreibt, warnt der Bezirk vor einem Verlust an Mitspracherecht und wichtigen Gewerbeflächen.
Warschauer Straße von der Brücke mit Amazon-Tower

In Friedrichshain plant der Senat neben dem bestehenden Amazon Tower an der Warschauer Brücke ein weiteres über 120 Meter hohes Hochhaus, das als Zwilling entstehen und das Stadtbild langfristig prägen soll. Der Bezirk kritisiert das Vorgehen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

 

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In Friedrichshain stehen zwei neue Hochhausprojekte in der Kritik. Nach dem Entzug der Planungshoheit für das Grundstück Rudolfstraße 18/19 treibt der Berliner Senat nun den Bau eines 140 Meter hohen Turms eines privaten Investors voran. Begründet wird das Vorgehen vor allem mit dem Bedarf an neuem Wohnraum. Der Bezirk bemängelt jedoch, dass der Anteil an bezahlbaren Wohnungen zu gering sei und das Vorhaben vor allem den Interessen von Investoren diene.

Neben dem Turm an der Rudolfstraße plant der Senat offenbar ein weiteres Projekt unter dem Namen „The HUB“. Das über 120 Meter hohe Gebäude soll als Gegenstück zum bestehenden Amazon-Tower auf der Ostseite der Warschauer Brücke entstehen. Laut Bezirk würde das Vorhaben die städtebauliche Prägung des Areals auf Jahrzehnte hinaus bestimmen.

„Rudolfband“ in Friedrichshain: Bezirk verweist auf bestehendes Entwicklungskonzept

Die Verantwortlichen in Friedrichshain betonen, dass für das Gebiet ein städtebauliches Konzept erarbeitet wurde, das gemeinsam mit Senatsverwaltungen, der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer entstanden ist. Ziel sei es gewesen, wohnortnahes produzierendes Gewerbe zu sichern. Auf dieser Grundlage sei ein Entwicklungskonzept für das sogenannte „Rudolfband“ erstellt worden, an dem auch die Öffentlichkeit beteiligt war.

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Aus Sicht des Bezirks unterlaufen die beiden Hochhausprojekte diese Planungsgrundlagen. Zudem handele es sich um ein Areal mit hoher denkmalpflegerischer Bedeutung, das ein historisches Ensemble darstellt. Die nun diskutierten Bauvorhaben würden die letzten größeren Gewerbeflächen im Kiez gefährden, die für die Produktion geeignet sind und den Stadtteil seit dem frühen 20. Jahrhundert geprägt haben.

Hochhäuser an der Warschauer Straße: Bezirksstadtrat äußert Kritik an Verfahren und fehlender Beteiligung

Bezirksstadtrat Florian Schmidt kritisiert, dass die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung die Projekte ohne ausreichende Abstimmung mit dem Bezirk vorantreibe. Er warf der Verwaltung vor, in nicht-öffentlichen Verfahren Bebauungspläne aufzustellen und Wettbewerbsverfahren zu starten, die aus seiner Sicht übereilt und intransparent seien.

Während Befürworter in den Hochhausprojekten eine dringend nötige Antwort auf den akuten Wohnungsmangel in Berlin sehen, betont Schmidt weiterhin, dass ein öffentlicher Diskurs zu sozialen und städtebaulichen Auswirkungen bislang nicht stattfinde, obwohl dies bei Projekten dieser Größenordnung üblich sei. Er forderte den Senat auf, die Planungshoheit des Bezirks zu respektieren und das Abgeordnetenhaus in die Verantwortung zu nehmen. Nur so könnten die Interessen der Bevölkerung gewahrt und eine ausgewogene Entwicklung ermöglicht werden. Wie sich der Konflikt zwischen Senat und Bezirk weiterentwickelt, bleibt nun vorerst abzuwarten.

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Quellen: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

 

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16 Kommentare

  1. Benny 12. September 2025 at 17:15 - Reply

    Schade, dass sich Entwicklungsstadt hier quasi zum Pressesprecher des Bezirksrats macht. Tatsache ist doch: in Berlin fehlt es ganz massiv an Wohnraum – einige sprechen in Bezug auf Wohnraum sogar von der großen sozialen Frage unserer Zeit. Und dann gibt es die Chance, hier bis zu 500 neue Wohnungen entstehen zu errichten, von denen die Hälfte sogar als geförderter Wohnraum entstehen könnte. Etwas Bsseres kann dieser Stadt und den vielen Wohnungssuchenden doch gar nicht passieren. Wo bitte sollen die benötigten neuen Wohnungen denn sonst entstehen? Bezirksrat Schmidt würde sie in klassischer NIMBY-Manier wahrscheinlich am liebsten draußen in Brandenburg errichten – um sich anschließend über die Pendlerströme zu beschweren. In einem Artikel zur Stadtentwicklung würde ich mir etwas mehr kritische Einordnung wünschen, liebes Entwicklungsstadt-Team.

    • Böhme 13. September 2025 at 07:37 - Reply

      Jo, sehe ich genauso!

  2. Jörg Barth 12. September 2025 at 18:09 - Reply

    Hoffentlich setzt sich da der Senat gegenüber dem Bezirk durch und die Beiden Hochhausprojekte werden realisiert. Dem Verhinderungsspezialisten Florian Schmidt mit seine Bullerbüphantasien geht es doch nur um die Wahrung der eigenen persönlichen Interessen. 140 und 120 Meter Höhe passen doch sogar sehr gut in das Höhenkonzept von Berlin und an diese Stelle.

    • Böhme 13. September 2025 at 07:37 - Reply

      Genauso ist es!

      • T. SG 13. September 2025 at 13:08 - Reply

        Auffällig: Kaum Kommentare auf entwicklungsstadt.de – aber bei diesem Hochhausprojekt melden sich regelmäßig zwei Stimmen zu Wort, um vor allem den Baustadtrat zu bashen.
        Haben die beiden Kommentatoren den Artikel überhaupt gelesen? Oder geht es nur um Stimmungsmache zugunsten eines fragwürdigen Investorenprojekts?
        Ich wohne 200 Meter vom geplanten Bau entfernt und finde die Angriffe auf Baustadtrat Schmidt inhaltlich dünn und erstaunlich oberflächlich. Nennen Sie mir einen Baustadtrat, der in den letzten Jahren mehr für die Anwohnerschaft getan hat. Wenn es wirklich um Wohnraum ginge, müssten hier Genossenschaften und Projekte erwähnt werden, die konkret von der Arbeit des Bezirksamts profitiert haben.
        Zur Erinnerung: Ich wähle nicht die Grünen – aber die Kritiker scheinen sich weder für Baurecht noch Stadtplanung zu interessieren. Genau darum geht es hier nämlich: Der Bezirk will produzierendes Gewerbe halten. Wer ernsthaft glaubt, dass auf diesem schmalen Grundstück – direkt an sechs Gleisen mit S-Bahn, Regional- und Fernverkehr – sinnvoller Wohnraum entstehen könnte, verkennt die Realität. Wohnraumentlastung für den Kiez? Wohl kaum.

        • philipp 14. September 2025 at 14:54 - Reply

          Was bitteschön hat Schmidt für die Anwohner getan? Ich wohne selbst in Friedrichshain und kenne diesen Mann nur als Verhinderer. Was hat er denn ermöglicht?

  3. Meike v. Appen 13. September 2025 at 09:29 - Reply

    Es gibt genug Wohnungen in Berlin, sie sind nur falsch verteilt! Sehr viele Wohnungen von Investoren stehen leer und mehr teure Eigentumswohnungen (8-12.000€/qm) wie am ehemaligen Postscheckamt brauchen wir wirklich nicht. Investorenträume sind immer dieselben: einer baut, andere vermarkten oder hinterlassen eine insolvente Baugrube wie in Mitte und Steglitz. Mit kluger Stadtplanung hat das alles nichts zu tun. Da wir überall Lobbyisten in der Regierung haben, besorgen die das Geschäft der Investoren. Dass der Senat hier den Bezirken das Planungsrecht entzieht, ist rechtswidrig, die Argumente von fehlendem Wohnraum sind sehr dünn und dienen immer nur Investoren. Wenn Wohnungsnot wirklich das Thema wäre, würden Genossenschaften gefördert und große Wohnungskonzerne enteignet oder gekauft ‼️

    • Marcel S. 14. September 2025 at 01:08 - Reply

      Es ist immer die gleiche Leier. Einerseits will man das Investoren Wohnraum schaffen weil man es selbst nicht auf die Reihe bekommt aber Geld verdienen dürfen sollen sie nicht. Wozu sollten sie dann überhaupt investieren. Viele kapieren nicht wie das finanzieren von Immobilien überhaupt funktioniert, dass sich auch Investoren das Geld bei Banken oder Kapitalgebern leihen, die Wollen dafür hohe Zinsen, eine Bank z.B. finanziert kein Bauvorhaben bei dem ein Investor nicht mindestens 12% Gewinn macht, es ist für die Bank sonst einfach zu Riskant. Selbst die landeseigenen Wohnungsbaugenossenschaften funktionieren so und holen sich ein Teil ihres Geldes bei Banken. Wenn Investoren keine Wohnungen bauen, dann baut niemand welche.
      Übrigens sind auch Leute die sich eine Eigentumswohnung kaufen und sie selbst Bewohnen Investoren, die entlasten dann übrigens auch den Mietwohnungsmarkt weil sie dann aus ihrer Mietwohnung ausziehen können, die dann wieder dem Markt zur Verfügung steht. Ich habe viele Freunde und Bekannte die das genauso gemacht haben. Und nein das sind keine Millionäre.
      Das Postcheckamt (Macherei) ist übrigens überhaupt nicht leer, ich habe mir das vor ein paar Wochen angeschaut, kann ich nur empfehlen, besonders wenn man sich so dazu äußert. Fast sämtliche dort fertiggestellte Wohnungen sind bewohnt, da sind größtenteils Familien mit Kindern eingezogen.
      Was war vorher dort? Nichts, außer ein verlassenes, leerstehendes Bürogebäude. Wenn es nach Leuten wie dir ginge wäre es das wahrscheinlich immer noch. Der Steglitzer Kreisel war übrigens auch nichts weiter als ein leerstehendes Bürogebäude.

      Wenn die Bezirk günstigeren Wohnraum haben wollen dann müssen sie ihn mal endlich bauen. Und glaubt wirklich jemand ernsthaft dass in diesem provinziellen Rudolfband, was der Bezirk ausgearbeitet hat bezahlbarer Wohnraum entsteht? Da entstehen dann 30% Sozialwohnungen auf die kaum ein Normalverdiener Anspruch hat und der Rest ist als frei Vermietbar dann so teuer wie sonst was und trotzdem innerhalb weniger Tage vermietet weil der Andrang so gigantisch sein wird. Schon mal bei der Howoge, Gewobag oder einer anderen Landeseigenen Genossenschaft aktuell nach Mietwohnungen geguckt? Da zahlt man für eine neue Wohnung, wenn man überhaupt mal das Glück hat eine zu bekommen, als Durchschnittsverdiener ohne WBS mittlerweile auch um die 17€ Kalt.
      Auch dieses Argument mit dem Produzierenden Gewerbe was der Bezirk dort erhalten möchte ist unsinnig. Welches produzierende Gewerbe soll denn dahin, die Angestellten von solchen Betrieben hätten sowieso keinen Anspruch auf einen WBS es sei denn sie arbeiten dort alle in Teilzeit oder kommen nicht über Mindestlohn hinaus. Wir sind nicht mehr in den 1910er Jahren wo es überall Hinterhoffabriken gab, Friedrichshain Kreuzberg ist kein Industrie-Arbeiterviertel mehr, wahrscheinlich wohnt kein einziger Handwerker mehr in Friedrichshain.

      Das nächste was mich nervt ist dieses ständig vorgeschobene Argument mit den Bahntrassen. Entlang von Bahntrassen in anderen Bezirken befinden sich reihenweise Wohngebäude. In Charlottenburg zB. fährt man mit dem ICE quasi die ganze Zeit durch ein Wohngebiet. Entlang der Ringbahn sind riesige Wohnanlagen parallel zu Bahntrassen. von Pankow über Lankwitz ballert man mit dem ICE in nächster Nähe an ganzen Wohnsiedlungen vorbei. Ich selbst habe eine laute mehrspurige Hauptstraße vor meiner Tür, durch entsprechend isolierte Fenster höre ich kaum etwas. Man kann außerdem auch Lärmschutzwände installieren. Warum sollte das in Friedrichshain nicht möglich sein.

      Warum fördert der Bezirk dann nicht Genossenschaften oder baut selbst? Es steht ihm und seinen Anhängern frei, Geld zu beschaffen und eigene Baugenossenschaften aufzubauen. Stattdessen kauft man für aktuelle Marktpreise Bestandsimmobilien zurück um seinem politischen Klientel Wahlgeschenke zu machen. Wohnungskonzerne enteignen ist auch rechtswidrig. Der Senat übernimmt Projekte immer nur dann wenn die Bezirke alles blockieren oder nicht aus dem Allerwertesten kommen. Und was passiert eigentlich nach dem Enteignen, dann hat man irgendwelche Bestandswohnungen übernommen und kann sie verfallen lassen? Und wie schafft man damit neuen Wohnraum, das Geld zum bauen neuer Wohnungen liegt bei den Wohnungskonzernen sicher nicht Safe. Konzerne aufkaufen ist noch größerer Blödsinn weil das so teuer ist das man das Geld auch in den Neubau investieren könnte.

      • Vergesellschafter 15. September 2025 at 00:07 - Reply

        Blababla, so ein leeres Gegenargument.
        Vonovia, DW etc bauen garnichts sondern quetschen die Mietenden nur aus. Sollten wir sie wirklich enteignen, könnten diese Konzerne das Entschädigungsgeld ja dann zum Neubau nutzen. Also wäre hier theoretisch garnichts verloren. Wir wissen aber alle, dass sie das nicht machen werden. Weil sie nie die Absicht hatten zu bauen. Dementsprechend brauchen wir sie aber auch nicht in unserer Stadt.

        Sie drehen sich ihre Argumente so hin, dass sie weiter an das Glauben können was eigentlich schon seit Jahrzehnten nicht mehr funktioniert. Wenn sie wirklich offen wären würden Sie sich mit den Konzepten der Kampagne Deutsche Wohnen und Co enteignen auseinandersetzten anstatt nur hole Worthülsen in den digitalen Raum zu werfen.

        • M.Hillen 17. September 2025 at 10:09 - Reply

          Mit investitionsfeindlicher Wirtschaftspolitik einerseits und massenhafter Armutseinwanderung andererseits ist Linke Politik maßgeblich für nahezu alle Probleme in Deutschland hauptveranwortlich… auch für die Probleme auf dem Wohnungsmarkt und für die desolate finanzielle Lage von Städten und Gemeinden in unserem Land.. Wie dreist und frech ist es dann, erst vermeintlich herzlose Rechte, Reiche und Investoren verantwortlich zu machen für die Misere, die man selbst zu verantworten hat…. um sich selbst dann auch noch als sozial verantwortlichen Retter und Rächer in der Not darzustellen (DW u.a. enteignen usw usw)…billigste Rattenfängerei … und trotzdem gibt es immer noch Leute, die auf Linke Narrative vom bösen Kapitalismus hereinfallen. Enteignung und Verstaatlichung hat es in Deutschland schon einmal gegeben… und genau daran ist die DDR und ihr saudummer Sozialismus auch zu Grunde gegangen: an der Unternehmerfeindlichkeit des freien Bürgers! Dass mit Unternehmer-und Bürgerfeindlichkeit kein Staat zu machen ist, das sollte mittlerweile eigentlich Allgemeingut sein. Wer heutzutage trotzdem noch linke Politik propagiert, den kann ich aufgrund seiner geistigen (und charakterlichen) Verfassung nur noch bedauern.

  4. I. Mäder 13. September 2025 at 17:23 - Reply

    Schöner postsozialistischer Traum ! Leider immer noch hier in Berlin….. Wenn schon keine Investoren, wer dann ? Gut dass es noch einige Investoren gibt, die den Mut und das Geld haben, hier in Berlin Wohnraum, Gewerbe oder sonstige Neuerungen zu verwirklichen. Genossenschaften vermieten dann ihre Wohnungen im Übrigen auch nicht mehr zum Schnäppchenpreis…. Schlaft einfach mal aus.
    Und wenn ihr beim nächsten Mal durch andere Städte der Welt mit offenen Mündern geht und staunt, erinnert Euch einfach an euren Traum von kleinen billigen Lehmhütten, in denen Ihr so gerne mietfrei wohnen möchtet……

  5. Franz 14. September 2025 at 09:11 - Reply

    Die Argumente des Kreuzberger Baustadtrats verstehe ich nicht. Warum sollten keine Wohnungen dort gebaut werden? Die Andiedlung von Amazon ist kritisiert worden, weil dort Arbeitende angestammte Wohnbevölkerung verdrängen würden. Jetzt sollen in größerem Maßstab Wohnungen gebaut werden und es passt Florian Schmidt auch nicht. Aber die Amazon-Leute sind vielleicht nicht seine Klientel? Er ist eine streitbare Person. Mich stört, dass er einige Projekte seines Vorgängers Hans Pannhoff zurückgedreht oder aufgehoben hat. So kam es zu erheblichen Verzögerungen. Auch sonst ist der Bezirk langsam. Das Projekt in der Ohlauer Straße hat von der Katastrophe am Oranienplatz 10 Jahre bis zur Fertigstellung gedauert. Dss Obdachlosenproblem wird mE kaum angegangen, dabei könnte man doch die ungenutzte Grünfläche zwischen Skalitzer und Schlesischer Straße aufheben und in der Kubatur des Gebäudes von vor dem Krieg Appartements und im EG einen Wadchsalon sowie Duschbereiche für Obdachlose bauen. Passiert aber nicht. Und beleidigt wegen des Hinkel-Baus gegenüber wurde die Brommybrücke nicht wieder aufgebaut, obschon 2024 grnehmigt und finanziert. Insofern teile ich erhebliche Teile seiner Vorgehensweise auch nicht. Aber er ist halt gewählt und das ist zu akzeptieren.

    • Franz 14. September 2025 at 16:52 - Reply

      2014 war die Brommybrücke bereits genehmigt und finanziert, sorry

  6. Tilman 14. September 2025 at 09:41 - Reply

    ich bin grundsätzlich für Wohnungen. Ich sehe aber was Lärm angeht hier eine Bedrohung für die umliegenden Clubs und Konzerte. Da ich auch weiß wie ein bekannter Tischler irgendeine Halle sucht – bleibt lieber beim alten Konzept

    • philipp 14. September 2025 at 14:56 - Reply

      Ich bin Anwohner seit Jahrzehnten und was bringen mir bitteschön diese Clubs? Diese Clubs bringen vor allem etwas für Touristen und Teenager aus den Vororten. Sorry, aber das Leben dreht sich eben nicht nur ums saufen und feiern, zumal die Clubs massive Probleme mit der sinkenden Nachfrage hat. Gen Z verbringt scheinbar mehr Zeit auf TikTok als in clubs…

  7. Reinhardt Kirchner 15. September 2025 at 17:11 - Reply

    Tut mir leid, aber das ist doch eine Schmach. Welche Firmen produzieren in diesem Gebiet eigentlich noch? Da ist doch fast nichts mehr vorhanden, das man sichern könnte.

    Das Objekt direkt an der Modersohnbrücke wollte ich bereits vor 26 Jahren anmieten – vergeblich. Heute ist es eingerüstet, doch es passiert einfach nichts. An der Warschauer Straße steht ebenfalls kaum etwas außer ein paar kleinen Büros. Warum zieht Aira nicht einfach ins Hochhaus ein?

    Was wir wirklich dringend brauchen, sind Investitionen. Stattdessen erleben wir einen Baustadtrat, der lieber verhindert als gestaltet. Ergebnis: Null neue Wohnungen. Im Gegenteil – wer etwas bauen oder entwickeln möchte, wird systematisch blockiert. Ist es denn so schwer zu erkennen, dass diese Art von Politik nur dazu führt, dass die Obdachlosigkeit seit Jahren steigt?

    Besonders absurd: sogenannte Sozialwohnungen im Hochpreissegment. Wie krank ist das bitte? Wo bleiben hier die Visionen?

    Ein Beispiel: Im Bezirk Lichtenberg wird die Sanierung der ehemaligen Konsumbäckerei verhindert – mit der Begründung, es handle sich um eine „Industrievorhaltefläche“. Doch welche Industrie soll das sein? Seit Jahren wandern Betriebe ab, weil wir in Deutschland die höchsten Energiepreise feiern.

    Das ist kaum noch auszuhalten.

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