Mit der Eröffnung von „THE FLORENTIN“ entsteht in Frankfurt ein neues Stadthotel, das historische Substanz mit moderner Gestaltung kombiniert. Im Zentrum steht das historische Wohnhaus von 1901, dessen klassische Elemente in das neue Hotelkonzept integriert wurden.

Fassadenansicht der Villa Kennedy

Mit der Inbetriebnahme von „THE FLORENTINE“ setzt das Hotel die Nutzung fort, die bereits zwischen 2006 und 2022 unter dem Namen „Villa Kennedy“ bestand. Die bestehenden Erweiterungsbauten aus den 2000er Jahren bleiben prägend für die Gesamtanlage und wurden in das neue Nutzungskonzept eingebunden (Foto 2008). / © Foto: Wikimedia Commons, Chivista

© Visualisierung Titelbild: CONREN Land AG
© Foto: Wikimedia Commons, Chivista

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Wer in Frankfurt einen luxuriösen Hotelaufenthalt plant, findet ab dem 1. Dezember im „THE FLORENTIN“ eine neue Adresse. Das Haus entsteht aus der ehemaligen „Villa Kennedy“ und folgt einem Konzept, das historische Bausubstanz mit zeitgenössischer Architektur verbindet.

Der Standort an der Kennedyallee in Sachsenhausen übernimmt damit erneut eine Funktion im gehobenen Hotelsegment.

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Frankfurt-Sachsenhausen: Historische Substanz und zeitgenössische Gestaltung im neuen Hotelkomplex

Die Villa entstand 1901 nach Plänen des Architekten Alfred Günther als „Villa Speyer“ für die angesehene Bankiersfamilie von Speyer. Sie orientierte sich an gotischen und Renaissanceformen und erhielt eine Werksteinfassade mit Risalitgliederung und Eckturm. Nach der Enteignung in der NS-Zeit nutzten wissenschaftliche Einrichtungen das Gebäude. Anfang der 2000er Jahre erfolgte eine umfassende bauliche Erweiterung, durch die der heutige Komplex entstand, dessen Neubauten den Großteil der Anlage ausmachen. Von 2006 bis 2022 wurde das Ensemble als Luxushotel „Villa Kennedy“ betrieben und anschließend geschlossen.

Für die aktuelle Neupositionierung erhalten die Verantwortlichen denkmalgeschützte Elemente und verbinden sie mit einer reduzierten zeitgenössischen Gestaltung. Traditionelle Materialien der Villa bleiben sichtbar, während die neuen Bereiche klare Linien und eine zurückhaltende Formensprache aufgreifen. Der neue Name des Hotels verweist auf den Innenhof des Ensembles, der als großzügig blühendes Herzstück das Hotel prägt.

Vom historischen Kern zur modernen Hotelstruktur: Ausstattung und Nutzung der Zimmer

Das Hotel umfasst 147 Zimmer und Suiten. Dreizehn davon liegen in der historischen Villa, darunter eine Präsidentensuite mit 320 Quadratmetern. Die neun „Signature Suiten“ der Villa greifen historische und städtische Bezüge auf und unterscheiden sich in Ausstattung und Materialzusammenstellung.

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„THE FLORENTIN“ gehört zur Althoff Collection und wurde in die „Leading Hotels of the World“ aufgenommen. In der neuen Ausrichtung liegt der Schwerpunkt auf einem ruhigen Stadthotel mit klarer architektonischer Struktur. General Manager Boris Messmer erklärte, dass das Haus eine Verbindung aus Zurückhaltung und Inspiration im Umgang mit Raum und Atmosphäre anstrebe. Das Haus ergänzt damit die gehobene Hotellandschaft Frankfurts und verbindet historische Substanz mit moderner Architektur.

Quellen: DEAL – Magazin, Wikipedia

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