In Berlin-Köpenick hat Tesla den Bau für sein Batteriesicherheitslabor an der Friedrichshagener Straße begonnen. Das Bezirksamt erteilte die Genehmigung für den Umbau einer Industriehalle zu einem Batteriesicherheitslabor. Vor Ort laufen die Arbeiten derzeit zügig.

Vor der Industriehalle in Köpenick an der Friedrichshagener Straße parken auch am Abend noch die Autos der Tesla-Mitarbeiter. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT
In Treptow-Köpenick haben die Bauarbeiten auf dem Tesla-Gelände an der Friedrichshagener Straße begonnen. Der US-Autobauer nutzt eine bestehende Industriehalle und baut sie zu einem Batteriesicherheitslabor um. Das zuständige Bezirksamt hat die Baugenehmigung Mitte Februar 2026 erteilt.
- Projekt: Umbau einer Logistikhalle zum Batteriesicherheitslabor
- Standort: Friedrichshagener Straße 29, 12555 Berlin
- Bezirk: Treptow-Köpenick
- Bauherr: Tesla Engineering Germany GmbH
- Bauzeit: Februar 2026 bis Dezember 2026
Auf dem Gelände rollen seit dem Baubeginn die Bagger. Ein Kran bewegt Baumaterial, Arbeiter sind bis in die Abendstunden im Einsatz. Dass die Hallen auch in den Abendstunden beleuchtet sind, deutet auf Arbeiten unter Hochdruck hin. Der Zeitplan ist straff, die Hallen sollen bis Jahresende nutzbar sein.

Auf der Tesla-Baustelle in Köpenick liegen vorbereitete Materialien. Ein Bagger verrichtet Erdarbeiten an der Friedrichshagener Straße. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Köpenick: Tesla startet Bauarbeiten an der Friedrichshagener Straße
Das Bezirksamt Treptow-Köpenick genehmigte das Vorhaben nach Prüfung der Bauunterlagen. Die Genehmigung basiert auf der Berliner Bauordnung und umfasst die Umwandlung einer früheren Logistikhalle.
Das Projekt konzentriert sich auf die Umnutzung einer bestehenden Struktur und verzichtet auf einen Neubau. Das Grundstück gehört zum ehemaligen Draka-Werk. Dort wurden bis 2023 Kabel und Leitungen produziert. Seitdem steht die Halle leer. Nun nutzt Tesla die vorhandene Infrastruktur und passt sie an neue Anforderungen an.

Überwachungstechnik auf dem Tesla-Gelände in Köpenick an der Friedrichshagener Straße sichert die Baustelle während des Baubeginns. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Tesla nutzt bestehende Industriehallen in Köpenick
Das Unternehmen setzt auf die Umnutzung bestehender Gebäude. Statt neue Flächen zu versiegeln, entwickelt es vorhandene Gebäude weiter. Die Nähe zur Gigafactory in Grünheide spielt dabei eine zentrale Rolle. Der Standort liegt nur wenige Kilometer entfernt und bietet logistische Vorteile.
Geplant ist ein Batteriesicherheitslabor. Dort sollen Tests und Entwicklungen im Bereich Energiespeicher stattfinden. Zunächst sollen dafür rund 130 Fachkräfte angestellt werden. Perspektivisch könnte sich die Zahl erhöhen.

Auf der Tesla-Baustelle in Köpenick stehen Container und Materialien vor einer Industriehalle an der Friedrichshagener Straße. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Friedrichshagener Straße: Tesla-Umbau bis Ende 2026 vorgesehen
Die Bauarbeiten sollen bis Dezember 2026 abgeschlossen sein. Offiziell hält sich Tesla mit Informationen bedeckt. Dem Bauschild am Eingangstor lässt sich entnehmen, dass das Hauptgebäude Süd, die Außenanlagen und das Pförtnerhäuschen in die Planungen einbezogen sind. Während Hauptgebäude und Außenanlagen umgenutzt und verändert werden sollen, bleibt das Pförtnerhäuschen in seiner Funktion bestehen.
Der Bezirk bewertet die Ansiedlung als wichtigen Impuls für die wirtschaftliche Entwicklung. Gleichzeitig zeigen einzelne Reaktionen im Umfeld, dass das Projekt nicht überall auf Zustimmung stößt.

Der Eingang zum Tesla-Gelände in Köpenick an der Friedrichshagener Straße mit Beschilderung und abgesperrtem Zugang. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Bauarbeiten von Tesla in Köpenick an der Friedrichshagener Straße zeigen Bagger, Materiallager und eine Industriehalle. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Die Fenster der Industriehalle in Köpenick an der Friedrichshagener Straße sind während des Tesla-Umbaus von Innen blickdicht versiegelt. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Künftiges Tesla-Batteriesicherheitslabor (Treptow-Köpenick)
Quellen: Bezirksamt Treptow-Köpenick, Baustellenschild
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„Dass die Hallen auch in den Abendstunden beleuchtet sind, deutet auf Arbeiten unter Hochdruck hin.“ ….Wer die Arbeiten in Grünheide, in Shanghai oder Boca Chica bzw. Cape Canaveral bei SpaceX beobachtet oder beobachtet hat, der weiß bei Musk gibt es kein langsames Bauen.