Das Terminal 3 wird in das bestehende Verkehrsnetz des Flughafens Frankfurt integriert und erhält Anbindungen an regionale Buslinien sowie den Schienenverkehr. Anpassungen im Linienbetrieb und neue Umsteigepunkte strukturieren die Wege im südlichen Flughafenbereich neu.

Die „Sky Line“ verbindet Terminal 3 am Flughafen Frankfurt mit Terminal 1 und schafft eine direkte Anbindung an die dortigen S-Bahn-, Regional- und Fernverkehrsanschlüsse im bestehenden Flughafennetz. / © Foto: Fraport AG
© Titelbild und Foto: Fraport AG
Am 23. April wird das Terminal 3 am Flughafen Frankfurt in den Linienbetrieb eingebunden. Der neue Gebäudeteil des größten deutschen Flughafens erhält damit eine direkte Anbindung an Bus- und Bahnverbindungen aus der Region sowie an die inneren Flughafenverkehre zwischen den Terminals. .
Eine zentrale Rolle übernimmt dabei die „Sky Line“, die Terminal 3 kostenfrei mit Terminal 1 verbindet und damit eine durchgehende interne Verbindung innerhalb des Flughafens herstellt. Über Terminal 1 besteht der Anschluss an den S-Bahn-, Regional- und Fernverkehr, sodass sich das neue Terminal in überregionale Verkehrsachsen einfügt, die Städte wie Wiesbaden, Mainz, Rüsselsheim, Offenbach, Hanau und die Frankfurter Innenstadt miteinander verknüpfen.
Busanbindung für Terminal 3: Verknüpfung regionaler Verbindungen mit Taktverdichtung auf der Expresslinie
Im regionalen Busverkehr wird Terminal 3 über mehrere Linien in das bestehende Netz eingebunden, das unterschiedliche Richtungen und zentrale Orte im Umland abdeckt. Die Verbindungen führen unter anderem nach Darmstadt, Groß-Gerau, Neu-Isenburg, Mörfelden-Walldorf sowie in den südwestlichen Frankfurter Raum und verknüpfen damit Wohn-, Arbeits- und Umsteigestandorte mit dem Flughafen, während sich die einzelnen Linien in das bestehende Taktsystem der Region einfügen.
Besonders deutlich zeigt sich die Anpassung im Expressbusverkehr, wo die Linie X77 künftig im 15-Minuten-Takt zwischen „Gateway Gardens“ und Terminal 3 verkehrt und damit eine Verdichtung der bestehenden Verbindung auf diesem Abschnitt umsetzt. Ergänzend wurde ein zusätzlicher Halt am „Kreisel Unterschweinstiege“ in das Liniennetz aufgenommen, der eine weitere Umsteigemöglichkeit schafft, während der Verkehr in Richtung Südbahnhof und „CargoCity Süd“ weiterhin im 30-Minuten-Takt organisiert bleibt und sich in die bestehende Linienstruktur einordnet.
Weitere Busverbindungen schaffen eng getaktete Anschlüsse im Umland
Darüber hinaus binden weitere Busverbindungen das Terminal 3 regelmäßig in das regionale Verkehrsnetz ein und schaffen abgestimmte Anschlüsse in das Umland des Flughafens. Im Raum Mörfelden-Walldorf entstehen dadurch eng getaktete Verbindungen mit bis zu vier Fahrten pro Stunde. Über Neu-Isenburg ergeben sich zusätzliche Umsteigemöglichkeiten in Richtung Offenbach, während über Walldorf Anschlüsse an den Regionalverkehr in Richtung Mannheim über den Regionalexpress RE70 bestehen.
Auch die „CargoCity Süd“ wird über mehrere Linien in das neue Verkehrsgefüge eingebunden und mit Terminal 3 verknüpft, sodass sich logistische und terminalbezogene Verkehrsströme innerhalb des Flughafengeländes enger verzahnen. Diese Anbindung stärkt insbesondere die Verbindung zwischen Arbeitsbereichen und Passagierinfrastruktur und ordnet die internen Wege innerhalb des Flughafens neu.
Zentraler Umsteigepunkt an der Ankunftsebene verbindet Buslinien und Sky Line am Terminal 3
Den zentralen Knotenpunkt des neuen Verkehrssystems bildet der Busbahnhof auf der Vorfahrt der Ankunftsebene von Terminal 3, der westlich des Gebäudes zwischen den Hallen H und J angeordnet ist.
Dort treffen sämtliche Buslinien sowie die „Sky Line“ aufeinander, wodurch ein zentraler Umsteigepunkt entsteht, der die verschiedenen Verkehrsträger bündelt und Terminal 3 vollständig in das bestehende Mobilitätsnetz des Flughafens Frankfurt integriert.
Quellen: Stadt Frankfurt am Main, Fraport AG
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