Am Berliner Südkreuz schreitet der Neubau „B’Ella“ weiter voran. Nach längerer Pause haben die Bauarbeiten wieder begonnen. Hier sollen rund 300 neue Wohnungen entstehen.

Die Visualisierung zeigt das Neubauquartier „B’Ella“ am Berliner Bahnhof Südkreuz. © Visualisierung: EVE Hines
© Titelbild / Visualisierung: Tchoban Voss Architekten
Am Bahnhof Berlin Südkreuz zeigt sich auf der Baustelle des Neubaus „B’Ella“ endlich ein Fortschritt. Nach einer längeren Phase fast ohne sichtbare Aktivität laufen die Arbeiten im Bezirk Tempelhof-Schöneberg jetzt wieder an. Vor Ort ist deutlich erkennbar, dass die Baugrube vorbereitet wurde und erste Betonarbeiten begonnen haben. Damit erreicht das Projekt einen wichtigen Meilenstein.
- Adresse: Ella-Barowsky-Straße (Südkreuz)
- Bezirk: Tempelhof-Schöneberg
- Wohnungen: rund 300 (teilweise gefördert)
- Fertigstellung: geplant bis 2028
Der Projektentwickler Hines treibt die Arbeiten auf dem rund 20.000 Quadratmeter großen Areal zwischen Ella-Barowsky-Straße und Gotenstraße voran. Ziel ist ein gemischt genutztes Quartier mit rund 75.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche. Der Fokus liegt auf Wohnungen, ergänzt durch Gewerbe und soziale Infrastruktur.
Baufortschritt beim „B’Ella“ am Südkreuz: Fokus auf Bodenplatte und Rohbau
Auf der Baustelle konzentrieren sich die Arbeiten aktuell auf die Herstellung der Bodenplatte. Die Betonage hat begonnen, was als Übergang vom Tiefbau in den Hochbau gilt. Dieser Schritt ist entscheidend für den weiteren Bauablauf. Sobald die Bodenplatte abgeschlossen ist, kann der Rohbau zügig folgen.
Parallel dazu liefen in den vergangenen Monaten umfangreiche vorbereitende Maßnahmen im Untergrund. Besonders auffällig sind die Bohrarbeiten für die Geothermie. Insgesamt 285 Erdsonden wurden in Tiefen von bis zu 100 Metern eingebracht. Diese bilden die Grundlage für die zukünftige Energieversorgung des Quartiers.
„B’Ella“: Gemischtes Quartier am Südkreuz
Mit dem Neubau „B’Ella“ entstehen am Südkreuz rund 300 Wohnungen. Rund 30 Prozent davon sind geförderter Wohnraum. Ergänzt wird das Angebot durch eine Kita. Insgesamt überwiegt jedoch die gewerbliche Nutzung, die etwa zwei Drittel der Fläche einnehmen soll.
Geplant ist zudem ein rund 450 Meter langer Dachgarten, der sowohl Aufenthaltsflächen als auch Sportangebote integriert. Im Erdgeschoss sind kleinteilige Gewerbeflächen vorgesehen, die gezielt auf die Nahversorgung und lokale Betriebe ausgerichtet sind.
Das Quartier setzt auf offene Strukturen mit durchlässigen Erdgeschosszonen und gemeinschaftlich nutzbaren Flächen. Photovoltaik auf Teilen der Dachflächen sowie ein digitales Energiemanagement ergänzen das Geothermie-Konzept.
„B’Ella“ durch Bahnhof Südkreuz gut angebunden
Die geplante Bebauung orientiert sich an einer klassischen Blockrandstruktur mit sieben bis acht Geschossen. Für Anwohner bedeutet das eine deutliche Verdichtung des Gebiets. Gleichzeitig verbessert das Projekt die Nutzung einer bisher brachliegenden Fläche.
Die Fertigstellung des Quartiers ist ursprünglich bis spätestens 2028 vorgesehen. Der Standort Südkreuz zählt bereits heute zu den wichtigen Verkehrsknotenpunkten Berlins. Ganz in der Nähe entsteht die neue BSR-Zentrale. Die direkte Anbindung an die Ringbahn und die Nähe zur Stadtautobahn machen das Gebiet für Wohnen und Arbeiten attraktiv.
Neubau „B’Ella“ am Südkreuz (Tempelhof-Schöneberg)
Quellen: bella.berlin, LinkedIn/Jürgen Löffler
Jetzt PLUS-Kunde werden
Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein PLUS-Abonnement.


