Auf der A100 laufen zwischen der Anschlussstelle Innsbrucker Platz und der Anschlussstelle Alboinstraße Arbeiten zur Fahrbahninstandsetzung. Die Baustelle betrifft beide Richtungen und sorgt für Stau.

AS Alboinstraße

© Titelbild: depositphotos.com

 

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Auf der A100 müssen Autofahrerinnen und Autofahrer im Süden Berlins mit deutlichen Einschränkungen rechnen. Zwischen der Anschlussstelle Innsbrucker Platz und der Anschlussstelle Alboinstraße laufen Arbeiten zur Fahrbahninstandsetzung. Die Baustelle betrifft beide Richtungen und soll rund drei Wochen dauern. Besonders im Berufsverkehr kann es dadurch zu Stau und längeren Fahrzeiten kommen.

  • Bezirk: Tempelhof-Schöneberg
  • Lage: zwischen AS Innsbrucker Platz und AS Alboinstraße
  • Baubeginn: Montag, 22. Juni 2026
  • Bauzeit: rund drei Wochen

Nach Angaben der Verkehrsinformationszentrale Berlin haben die Arbeiten am Montag begonnen. Bereits am Sonntag zuvor starteten vorbereitende Maßnahmen für Baustelleneinrichtung und Verkehrsführung. In Fahrtrichtung Treptow fällt der linke Fahrstreifen weg. In Fahrtrichtung Wilmersdorf stehen der linke und der mittlere Fahrstreifen nicht zur Verfügung. Dort fließt der Verkehr über den rechten Fahrstreifen und die Standspur.

Warum die Fahrbahninstandsetzung der A100 den Verkehr stark trifft

Zusätzlich ändert sich die Verkehrsführung im Dreieck Schöneberg. Dort leitet die Verkehrsverwaltung den Verkehr bis zur Anschlussstelle Innsbrucker Platz vollständig über die Nebenfahrbahn. Vor Ort liegt die Passierdauer derzeit vor allem im Berufsverkehr bei etwa 30 bis 40 Minuten. Bis etwa 9. Juli müssen Verkehrsteilnehmer mit Stau oder Stop-and-go rechnen.

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Der betroffene Abschnitt liegt auf einer der wichtigsten Stadtautobahnen Berlins. Die A100 bündelt Verkehr aus mehreren Bezirken und verbindet unter anderem Schöneberg, Tempelhof, Wilmersdorf und Treptow. Schon kleinere Fahrstreifensperrungen wirken sich deshalb schnell auf den Verkehrsfluss aus. Hinzu kommt, dass die Arbeiten beide Richtungen betreffen und am Dreieck Schöneberg eine zusätzliche Umleitung über die Nebenfahrbahn nötig wird.

Das Bild zeigt einen Bagger beim Abriss der Ringbahnbrücke.

Die Ringbahnbrücke in Charlottenburg musste im März 2025 kurzfristig abgerissen werden. / © Foto: IMAGO

Weitere A100-Projekte im Berliner Westen verschärfen die Lage

Die Behörden nennen keine weitergehenden technischen Details zur Art der Fahrbahninstandsetzung. Klar ist aber: Die Maßnahme betrifft nicht nur einen einzelnen Fahrstreifen, sondern einen Abschnitt mit hoher Verkehrsbedeutung. Wer den Bereich nicht zwingend nutzen muss, sollte die Baustelle während der Bauzeit umfahren oder mehr Zeit einplanen.

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Die aktuelle Fahrbahninstandsetzung auf der A100 steht dabei nicht allein. Im Berliner Westen laufen mehrere größere Vorhaben an der Stadtautobahn. Dazu zählen der Ersatzneubau der Ringbahnbrücke und der Westendbrücke, der Umbau des Autobahndreiecks Funkturm sowie der geplante Ersatzneubau der Rudolf-Wissell-Brücke. Diese Projekte betreffen andere Abschnitte der A100, zeigen aber, wie stark die Infrastruktur der Stadtautobahn in den kommenden Jahren im Fokus steht.

 

Quellen: Verkehrsinformationszentrale Berlin, Berliner Kurier, Berliner Zeitung, DEGES

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3 Kommentare

  1. Nadja 24. Juni 2026 at 12:35 - Reply

    Früher war es üblich, solche Bauarbeiten bewusst in die Ferienzeit zu legen, da in diesem Zeitraum erfahrungsgemäß deutlich weniger Verkehr herrscht.
    Umso unverständlicher ist es, dass hier wieder einmal ohne Rücksicht auf Verkehrsaufkommen geplant wurde. Für mich ist das ein weiteres Beispiel für mangelnde Weitsicht und fehlende Abstimmung in der Planung.

  2. A 1. Juli 2026 at 19:36 - Reply

    Wutend

  3. Katrin 13. Juli 2026 at 13:33 - Reply

    Dachte die Baustelle ist am 10.07.2026 beendet? Auf der offiziellen BERLIN Website steht etwas von noch mehreren Bauabschnitten. Was denn nun?

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