In Berlin-Mariendorf verändert sich ein weiteres Grundstück. An der Fritz-Werner-Straße plant die landeseigene STADT UND LAND einen Neubau, der vor allem geförderten Wohnraum schaffen soll. Bis zum Einzug dauert es allerdings noch einige Jahre.

73 neue Mietwohnungen in Berlin-Mariendorf
STADT UND LAND errichtet in Berlin-Mariendorf 73 Mietwohnungen. 62 Wohnungen werden öffentlich gefördert; die Bezugsfertigkeit ist für Mitte 2029 vorgesehen.

© Titelbild: Claus Neumann Architekten

In Berlin-Mariendorf startet ein weiteres Wohnungsbauprojekt. Zwischen Fritz-Werner-Straße und Kruckenbergstraße lässt die landeseigene STADT UND LAND 73 Mietwohnungen errichten. Neue Details zeigen, was dafür auf dem Grundstück verschwinden muss und wer den Neubau realisiert.

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  • Bezirk: Tempelhof-Schöneberg
  • Adresse: Fritz-Werner-Straße 45 / Kruckenbergstraße 40–64, 12107 Berlin
  • Projektstatus: im Bau
  • Baubeginn: August 2026
  • Fertigstellung: voraussichtlich Anfang 2029
  • Wohnungen: 73 Mietwohnungen

Auf dem Grundstück Fritz-Werner-Straße 45 und Kruckenbergstraße 40 bis 64 soll eine bestehende Parkpalette einem neuen Wohngebäude weichen. Das geht aus den Vergabeunterlagen für das Projekt hervor. Die Maßnahme ist damit eine Nachverdichtung innerhalb einer bereits bestehenden Wohnanlage. Eine Baugenehmigung lag bereits vor, als STADT UND LAND die Bauleistungen Anfang 2026 ausschrieb.

62 geförderte Wohnungen an der Fritz-Werner-Straße in Mariendorf

Laut offiziellem Zeitplan haben die Bauarbeiten kürzlich begonnen. Anfang 2029 soll das Gebäude fertiggestellt sein, die Wohnungen sollen voraussichtlich im Juni 2029 bezugsfertig werden.

Von den insgesamt 73 Mietwohnungen sollen 62 durch das Land Berlin gefördert werden. Sie sind für Haushalte mit Wohnberechtigungsschein vorgesehen. Damit entfallen rund 85 Prozent der Wohnungen des Neubaus auf den geförderten Bereich.

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Die Visualisierung zeigt den geplanten Neubau in Berlin-Mariendorf zwischen bestehenden Wohnhäusern mit Bäumen, Grünflächen und einem Fußweg.

Der geplante Neubau ergänzt die bestehende Wohnbebauung an der Kruckenbergstraße in Mariendorf. Die Wohnungen sollen voraussichtlich Mitte 2029 bezugsfertig sein. / © Visualisierung: Claus Neumann Architekten

Parkpalette wird abgerissen: Generalunternehmer steht bereits fest

Auch die Aufteilung der Wohnungen steht bereits fest: Geplant sind 39 Zwei-Zimmer-Wohnungen, 23 Drei-Zimmer-Wohnungen und elf Vier-Zimmer-Wohnungen. Hinzu kommt eine Tiefgarage mit 39 Pkw-Stellplätzen.

Im Vergabeverfahren ausgeschrieben waren neben den eigentlichen Hochbauarbeiten auch fachtechnische Leistungen, Freianlagen sowie Teile der Ausführungsplanung. Die Zufahrt zur neuen Tiefgarage soll wie bei der bisherigen Parkpalette über die Fritz-Werner-Straße erfolgen. Inzwischen ist der Auftrag vergeben. Nach den offiziellen EU-Vergabedaten erhielt die JOHANN BUNTE Bauunternehmung den Zuschlag.

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In Mariendorf entstehen derzeit an mehreren Stellen neue Wohnungen

Der Neubau reiht sich in mehrere aktuelle Wohnungsbauprojekte im Süden des Bezirks ein. Erst vor wenigen Tagen wurde ein Neubau mit 51 Wohnungen an der Rathausstraße in Mariendorf fertiggestellt. Auch das größere Wohnquartier HUGOS in Mariendorf ist inzwischen weit fortgeschritten. Dort sind viele Gebäude bereits bewohnt, während an weiteren Häusern noch gearbeitet wird.

Auch STADT UND LAND baut derzeit an mehreren Stellen im Bezirk. Im September begann beispielsweise der Bau von 70 geförderten Mietwohnungen in der Neuen Mitte Tempelhof. An der Fritz-Werner-Straße fällt die Förderquote allerdings noch höher aus: Nur elf der 73 geplanten Wohnungen gehören nach aktuellem Stand nicht zum öffentlich geförderten Kontingent.

Quellen: STADT UND LAND, Claus Neumann Architekten

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