An der Luckenwalder Straße in Kreuzberg hat sich das Gelände der STATION Berlin innerhalb weniger Wochen stark verändert. Der Abriss der ehemaligen Vorderhäuser ist weit fortgeschritten, große Teile des Areals sind bereits freigeräumt.

Der Abriss an der STATION Berlin ist weit fortgeschritten. Die ehemaligen Vorderhäuser an der Luckenwalder Straße sind inzwischen fast vollständig verschwunden. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
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Der Abriss an der STATION Berlin ist deutlich weiter vorangeschritten. An der Luckenwalder Straße in Kreuzberg sind die beiden ehemaligen Vorderhäuser inzwischen fast vollständig verschwunden. Wo vor wenigen Wochen noch mehrere Gebäudeteile standen, liegt heute eine weitgehend freie Fläche.
Besonders verändert hat sich der Blick auf das dahinterliegende historische Ensemble. Durch den Rückbau ist inzwischen die historische Fassade des ehemaligen Postbahnhofs sichtbar, die zuvor von den weißen Vorderhäusern verdeckt wurden. Auch der letzte Baukörper ist nur noch in wenigen Resten erhalten. Container und einzelne Schuttflächen weisen auf die noch laufenden Arbeiten hin.
Neue Eingangssituation für die STATION Berlin geplant
Der Abriss erfolgt im Zusammenhang mit der geplanten Weiterentwicklung des Standorts der STATION Berlin. Grundlage für die langfristige Entwicklung sind unter anderem die Planungen zum Bebauungsplan VI-140cab „Urbane Mitte Süd“.
Vorgesehen ist, die historischen Hallen des ehemaligen Postbahnhofs stärker zum umliegenden Stadtraum zu öffnen. Die neue Eingangssituation an der Luckenwalder Straße soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Nach den bisherigen Planungen sollen die abgetragenen Vorderhäuser langfristig durch neue Gebäude ersetzt werden.

Vom ehemaligen Eingangsbereich der STATION Berlin ist nur noch wenig übrig. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Urbane Mitte: Historischer Postbahnhof soll stärker geöffnet werden
Die Pläne sehen zudem neue Verbindungen zwischen dem Gelände, dem Park am Gleisdreieck, dem geplanten Quartier der Urbanen Mitte und dem Deutschen Technikmuseum vor. Neben der bisherigen Nutzung als Veranstaltungsort sind weitere Nutzungen wie Gastronomie, Einzelhandel und Büros vorgesehen.
Auch bauliche Ergänzungen an den historischen Hallen sind geplant. Dazu gehören unter anderem ein zweigeschossiges Brückenbauwerk mit Staffelgeschoss über der Halle 8 sowie ein Neubau an der Halle 7.1. Wie diese Veränderungen architektonisch konkret umgesetzt werden, ist bislang jedoch noch nicht vollständig absehbar.

Zwischen Park, Bahntrassen und neuen Bauprojekten verändert sich das Umfeld des Gleisdreiecks weiter. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
STATION Berlin setzt Veranstaltungsbetrieb fort
Die STATION Berlin dient seit 2005 als Veranstaltungsort für Messen, Kongresse und Ausstellungen. Mit dem weit fortgeschrittenen Abriss verändert sich nun vor allem der bislang geschlossene Eingangsbereich sichtbar. Während die historischen Hallen weiterhin bestehen bleiben, ist die Fläche an der Luckenwalder Straße bereits weitgehend freigeräumt.
Die STATION Berlin soll ihren Veranstaltungsbetrieb unterdessen fortsetzen. Bereits Ende August ist die nächste Veranstaltung geplant.

Der Abriss an der STATION Berlin läuft weiter. Ein großer Teil des Bauschutts wurde bereits vom Gelände abtransportiert. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Luckenwalder Straße 4–6
Quellen: Architektur Urbanistik, STATION Berlin, Industriekultur Berlin, Berlin Cuisine, Visit Berlin Convention Office, Bebauungsplan VI-140cab „Urbane Mitte Süd“
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