Mit dem Projekt „Stadtkontor“ revitalisiert die B&L Gruppe eines der größten Büroensembles der Hamburger Innenstadt. In zentraler Lage in St. Georg entstehen moderne Arbeitswelten mit hohem Nachhaltigkeitsanspruch. Nun steht mit der IFB Hamburg der erste prominente Mieter fest.

Modernisierung des „Stadtkontor Hamburg“: Ziel ist es, eine der größten Büroimmobilien der Innenstadt energetisch zu sanieren und unter modernen ESG-Kriterien neu zu positionieren. / © Visualisierung: B&L Real Estate GmbH

© Visualisierungen: B&L Real Estate GmbH

 

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Im Stadtteil St. Georg, unweit des Hamburger Hauptbahnhofs, entsteht mit dem „Stadtkontor“ ein zukunftsorientiertes Büroquartier. Die B&L Gruppe hat auf dem rund 19.700 Quadratmeter großen Grundstück am Besenbinderhof 43–52 / Norderstraße 101 ein umfassendes Revitalisierungsprojekt gestartet, das bis 2027 abgeschlossen sein soll. Ziel ist es, eine der größten Büroimmobilien der Innenstadt energetisch zu sanieren und unter modernen ESG-Kriterien neu zu positionieren.

Das Quartier umfasst insgesamt rund 86.000 Quadratmeter oberirdische Bruttogrundfläche, darunter etwa 68.500 Quadratmeter Büroflächen und rund 4.000 Quadratmeter Lager. Ein weiteres Merkmal ist das geplante gastronomische Angebot im neu gestalteten Marktplatz des Areals, ergänzt durch eine Kita sowie ein Fitnessangebot. Die Verkehrsanbindung an den öffentlichen Nah- und Fernverkehr gilt als ausgezeichnet.

Stadtkontor Hamburg: Kreislaufgerechte Sanierung im Fokus

Ein zentrales Element der Projektentwicklung ist die konsequente Nutzung gebundener grauer Energie. Die Revitalisierung orientiert sich an der EU-Taxonomie und verfolgt ein ESG-konformes Konzept, das sowohl ökologische als auch soziale Anforderungen integriert. Durch die karreeartige Strukturierung der Gebäudeteile können flexible Nutzungseinheiten entstehen, die sich an unterschiedliche Unternehmensbedarfe anpassen lassen.

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Die Büroeinheiten im Stadtkontor sind ab etwa 530 Quadratmetern teilbar, wobei die größte zusammenhängende Einheit bis zu 26.000 Quadratmeter umfassen kann. Die Gebäudeplanung basiert auf dem Prinzip des Activity Based Working, bei dem Mitarbeitende entsprechend ihrer Tätigkeit flexibel zwischen verschiedenen Arbeitsumgebungen wechseln können.

Büroimmobilie im Herzen Hamburgs: Architekturwettbewerb prägt äußeres Erscheinungsbild

Das Erscheinungsbild des Stadtkontors wird künftig von der neuen Fassadengestaltung bestimmt, die aus einem Architekturwettbewerb hervorgegangen ist. Den Zuschlag erhielten KPW Papay Warncke Vagt Architekten aus Hamburg, deren Entwurf eine klare, zeitgenössische Formsprache mit urbaner Präsenz kombiniert. Die neue Hauptzugangszone soll als identitätsstiftendes Merkmal das Quartier optisch und funktional aufwerten.

Das architektonische Konzept trägt zur städtebaulichen Aufwertung des Quartiers bei, das als Bindeglied zwischen Innenstadt und östlichem Bahnhofsviertel fungiert. Gleichzeitig schafft es die Voraussetzungen für einen vielfältig nutzbaren Arbeits- und Lebensraum in zentraler Lage.

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IFB Hamburg als erste Mieterin im Stadtkontor Hamburg bestätigt

Ein wichtiger Schritt für das Projekt ist die kürzlich bekannt gewordene Unterzeichnung des ersten Mietvertrags: Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) wird ab März 2025 neue Büroräume im Stadtkontor beziehen. Auf rund 1.600 Quadratmetern sollen Teile der Mitarbeitenden untergebracht werden.

Die Entscheidung der IFB Hamburg spiegele laut Projektbeteiligten die Standortvorteile und das nachhaltige Gesamtkonzept des Stadtkontors wider. Die Kombination aus zentraler Lage, ESG-Konformität und flexiblen Flächenangeboten habe den Ausschlag für die Wahl des neuen Unternehmensstandorts gegeben.

Stadtkontor etabliert sich als neuer Bürostandort

Mit dem Projekt „Stadtkontor“ positioniert sich die Hamburger Innenstadt einmal mehr als attraktiver Bürostandort für Großnutzer mit Nachhaltigkeitsanspruch. Die flexible Flächenstruktur sowie die durchdachte Infrastruktur sprechen insbesondere Unternehmen an, die zentrale Lagen mit zukunftsorientierten Arbeitskonzepten verbinden möchten.

Die Ansiedlung der IFB Hamburg markiert den Auftakt für die Vermietung weiterer Flächen und dürfte Signalwirkung für potenzielle weitere Mieter entfalten. Bis zur geplanten Fertigstellung im Jahr 2027 entsteht hier ein modernes Büroensemble, das sowohl städtebaulich als auch ökologisch Maßstäbe setzen soll.

Quellen: Hamburg Invest, B&L Real Estate GmbH, Deutsches Architektur Forum, KPW Papay Warncke Vagt Architekten, Hamburgische Investitions- und Förderbank

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