Am Stadtgut Hellersdorf wird derzeit umfassend gebaut und saniert: An der Straße Alt Hellersdorf 1–15 entstehen unter anderem ein Ärztehaus und Gewerbeflächen.

Modernisierung und Neubau am Stadtgut Hellersdorf: Mehrere Gebäude sind eingerüstet, während parallel an Fassade, Dach und Innenausbau gearbeitet wird. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT
Am „Quartier Stadtgut Hellersdorf“ in Marzahn-Hellersdorf laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Hier entstehen wichtige Einrichtungen für den Alltag: ein Ärztehaus, Gewerbeeinheiten, Gastronomie. Das Bauvorhaben an der Adresse Alt Hellersdorf 1–15 ist Teil einer größeren Quartiersentwicklung in Hellersdorf. Die Arbeiten am Neubau und an den Bestandsgebäuden sind deutlich vorangeschritten.
- Adresse: Alt Hellersdorf 1–15, 12629 Berlin
- Bezirk: Marzahn-Hellersdorf
- Nutzung: Gewerbe, Arzt- und Gesundheitszentrum, Mehrzwecksaal, Gastronomie
Der Bereich rund um das Stadtgut Hellersdorf wird seit mehreren Jahren schrittweise entwickelt. Ziel ist ein gemischtes Quartier mit Wohnungen, Gewerbe, Gastronomie sowie Kultur- und Bildungsangeboten. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Gesobau realisiert das Projekt.
In der aktuellen Bauphase wird unter anderem in der Straße Alt Hellersdorf 1–15 saniert und neu gebaut. Ziel sind der Neubau eines Arzt- und Gesundheitszentrums, die Modernisierung mehrerer Gebäude mit Gewerbeeinheiten, der Bau eines Mehrzwecksaals sowie neue Flächen für Gastronomie. Bereits fertig ist der Gutsplatz mit Wasserspiel, Bänken und Grüninseln zur Erholung.

Deutlich sichtbarer Baufortschritt am Stadtgut Hellersdorf: Hier entsteht unter anderem ein neues Ärztehaus. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Baufortschritt am Neubau in Hellersdorf deutlich erkennbar
Mehrere der neuen Häuser stehen bereits im Rohbau oder sind äußerlich weitgehend fertiggestellt. Fassaden sind teilweise geschlossen, Fenster eingebaut. Andere Gebäude sind noch vollständig eingerüstet. Dort laufen Arbeiten an Dach, Fassade und Innenausbau parallel.
Auch die Infrastruktur entwickelt sich weiter. Wege, Freiflächen und Plätze sind teilweise angelegt. Gleichzeitig sind Baustellenbereiche klar abgegrenzt. Materiallager, Baugeräte und temporäre Absperrungen prägen das Bild.
Die denkmalgeschützten Bestandsgebäude im Stadtgut Hellersdorf werden parallel saniert. Ziel ist es, die historische Struktur zu erhalten und für neue Nutzungen vorzubereiten. Künftig sollen sie für Gewerbeeinheiten, Büros und gastronomische Angebote genutzt werden.

Der neu gestaltete Gutsplatz am Stadtgut Hellersdorf ist bereits fertiggestellt und bildet das Zentrum der künftigen Nutzung mit Gewerbe, Gastronomie und Gesundheitsangeboten. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Kombination aus Sanierung und Neubau am Stadtgut Hellersdorf
Die Entwicklung verbindet Neubau und Bestand. In der unmittelbaren Nähe sind in den letzten Jahren rund 1.500 Wohnungen entstanden. Weitere sind im Bau, wie etwa in der Alten Hellersdorfer Straße 41A–46D, wo 76 neue Wohnungen entstehen.
Die neuen Gebäude am historischen Stadtgut orientieren sich in Höhe und Struktur an der bestehenden Umgebung. Parallel wird auch die Umgebung aufgewertet. Grünflächen, Spielbereiche und Wege sind Teil des Konzepts. Ziel ist ein vernetztes Quartier, das Wohnen, Arbeiten und Freizeit kombiniert.

Sanierung denkmalgeschützter Gebäude am Stadtgut Hellersdorf: Historische Bausubstanz wird für neue Gewerbe- und Gastronomienutzungen vorbereitet. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Neubau und Sanierung am Stadtgut Hellersdorf
Quelle: Gesobau
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2 Kommentare
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Höher bauen, die Flächen sind begrenzt. Und so wird auch weniger versiegelt.
Rund um das Stadtgut Hellersdorf besteht bereits eine sehr hohe und auch dichte Bebauung. Der ganze Stadtteil hat einen ausgesprochenen Großsiedlungs-Charakter. Dabei liegt Hellersdorf am äußersten Stadtrand, nicht mal 1km weiter beginnen bereits die Brandenburger Feld- und Heidelandschaften.
In der Innenstadt sowie rund um die Verkehrsknotenpunkte kann uns sollte man in die Höhe gehen. In den Außenbezirken geht es dagegen vor allem um räumliche Verdichtung, Lückenschlüsse, Aufnahme historischer Achsen, Konversion von alten Industrie- und Verkehrsflächen sowie Neubebauung. Da ist noch sehr viel Luft. Keineswegs sollte man den zweiten Schritt – das Bauen in die Höhe – vor dem ersten Schritt tun, sonst haben wir in den Außenbezirken Hochhäuser neben unbebauten Flächen, städtebaulich eine klassische Fehlleistung.