Das Stadtbad Charlottenburg soll umgebaut werden. Neue Halle und Alte Halle sollen künftig über einen gemeinsamen barrierefreien Eingang und zentrale Umkleiden verbunden werden.

Das Bild zeigt die denkmalgeschützte Fassade des Stadtbads Charlottenburg in Berlin. Im Rahmen des geplanten Umbaus sollen die Alte Halle und die Neue Halle zu einem gemeinsamen Badstandort zusammengeführt werden.

Das Stadtbad Charlottenburg zählt zu den bekanntesten historischen Hallenbädern Berlins. Künftig sollen Alte Halle und Neue Halle über einen gemeinsamen Eingang und zentrale Umkleiden verbunden werden. / © Foto: Wikimedia Commons, Jorge Pérez de Lara, CC BY-SA 4.0

© Titelbild: Wikimedia Commons, Rainer Halama, CC BY-SA 4.0

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Im Stadtbad Charlottenburg deutet sich ein größerer Umbau an. Die Berliner Bäder-Betriebe planen, die seit Jahren geschlossene Neue Halle mit der Alten Halle zu einem gemeinsamen Badstandort zusammenzuführen. Die Idee liegt bereits seit mehreren Jahren auf dem Tisch. Nachdem es zuletzt kaum neue Informationen gegeben hatte, gibt es nun einen konkreteren Zeitplan.

  • Bezirk: Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Adresse: Krumme Straße 10, Charlottenburg
  • Projektstatus: Planung
  • Baubeginn: Quartal 2028
  • Fertigstellung: Anfang 2031

Die Neue Halle des Stadtbads Charlottenburg ist bereits seit Sommer 2020 geschlossen. Nach Angaben des Senats begann bereits 2019 eine Planung zur umfassenden Standortentwicklung und Sanierung. Provisorische Maßnahmen sollten die Nutzung zunächst verlängern. Eine Statik-Untersuchung führte 2021 jedoch zur endgültigen Schließung der Schwimmhalle.

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Stadtbad Charlottenburg: Umbau soll beide Hallen verbinden

Kern des Projekts ist die bauliche und funktionale Zusammenlegung der beiden bislang getrennten Hallen zu einem gemeinsamen Hallenbadstandort. Geplant sind ein zentraler, barrierefreier Eingang und gemeinsame Umkleiden. In der Alten Halle sollen kleinere Sanierungsarbeiten erfolgen, vor allem an den Beckenumgängen. Für die Umsetzung braucht das Vorhaben noch die Bestätigung des Aufsichtsrats. Diese soll zeitnah erteilt werden.

Nach dem Umbau erwarten die Bäder-Betriebe energetische Verbesserungen an Gebäudehülle und Haustechnik. Laut Senatsantwort wird eine CO2-Einsparung von 46 Prozent beim Strom und 50 Prozent bei der Wärme erwartet. Das entspricht derzeit 151 Tonnen CO2 pro Jahr. Für die künftige Auslastung rechnen die Bäder-Betriebe mit 190.000 Besuchen in der Alten und Neuen Halle zusammen.

Die zwischenzeitlich diskutierte Idee, auf dem Gelände ergänzend Wohnungsbau zu ermöglichen, wird dabei nicht weiterverfolgt. Die planungsrechtlichen Voraussetzungen ließen eine solche Entwicklung derzeit nicht zu.

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Umbau im Stadtbad Charlottenburg: Eröffnung frühestens 2031

Nach aktuellem Sachstand sollen die Bauarbeiten am Stadtbad Charlottenburg im zweiten Quartal 2028 starten. Die Arbeiten in der Alten Halle sollen möglichst in regulären Schließzeiten stattfinden. Deshalb rechnen die Bäder-Betriebe derzeit nicht mit zusätzlichen Ausgleichsflächen oder Ausgleichszeiten. Sicher ist das aber nur, soweit sich dieser Ablauf tatsächlich umsetzen lässt.

Die Finanzierung soll aus Mitteln des Berliner Klimapakts kommen. Eine genaue Summe nennt der Senat nicht, weil sie von den Ergebnissen der Ausschreibungen abhängt. Zuletzt waren jedoch Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe im Gespräch. Mit einer Eröffnung ist nicht vor 2031 zu rechnen.

Neue Halle
Alte Halle

 

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Quellen: Schriftliche Anfrage an das Abgeordnetenhaus Berlin, Drucksache 19/26 236, Schriftliche Anfrage Drucksache 19 / 25 151, Berliner Bäder Betriebe

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