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Rund um die Alte Försterei ist derzeit viel Bewegung zu beobachten. Das neue Trainingszentrum von Union Berlin hat die Rohbauphase erreicht und prägt zunehmend das Stadionumfeld in Köpenick.

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Schaffung professioneller Strukturen in Köpenick: Mit einem modernen Funktionsgebäude und einem Parkhaus samt Dachspielfeld startete der Umbau der Alten Försterei im Juli 2025. / © Visualisierung: 1. FC Union Berlin

© Visualisierungen: 1. FC Union Berlin

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Rund um das Stadion An der Alten Försterei schreitet eines der zentralen Infrastrukturprojekte des 1. FC Union Berlin weiter voran. Seit dem Sommer wird direkt am Stadionumfeld ein neues Trainingszentrum errichtet, das künftig zentrale Funktionen für den Profi- und Nachwuchsbereich bündeln soll. Das Vorhaben ist Teil einer langfristigen Standortstrategie, mit der der Verein seine sportlichen Rahmenbedingungen nachhaltig verbessern möchte.

Stadion an der Alten Försterei: Trainingszentrum und Parkgarage als kompakte Lösung

Kern des Projekts ist ein modernes Sportfunktionsgebäude mit Umkleiden, Trainings-, Therapie- und Funktionsräumen. Ergänzt wird der Neubau durch eine mehrgeschossige Parkgarage, deren Dachfläche künftig als zusätzliches Trainingsfeld genutzt werden soll.

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Mit dieser Kombination reagiert der Verein auf die begrenzten Flächenreserven rund um das Stadion und setzt auf eine platzsparende Mehrfachnutzung. Zugleich entsteht eine klare funktionale Trennung zwischen Spielbetrieb im Stadion und dem täglichen Trainingsbetrieb.

Köpenick: Sichtbarer Baufortschritt auf dem Stadiongelände des 1. FC Union

In den vergangenen Monaten hat die Baustelle deutlich an Dynamik gewonnen. Nach Abschluss umfangreicher Erd- und Gründungsarbeiten wurden im vergangenen Spätsommer die Bodenplatten des Sportfunktionsgebäudes hergestellt, erste tragende Bauteile ragen inzwischen sichtbar aus dem Baufeld, der Hochbau läuft auf Hochtouren.

Mehrere Kräne prägen derzeit das Bild rund um die Alte Försterei, das neue Trainingszentrum wächst sukzessive in die Höhe. Die unter dem Trainingsplatz liegende Parkgarage soll später auch den Mannschafts- und Busverkehr aufnehmen.

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Alte Försterei: Effiziente Flächennutzung im Stadionumfeld

Städtebaulich fügt sich das Projekt in das gewachsene Umfeld des Stadions ein. Anstatt zusätzliche Flächen außerhalb Köpenicks zu erschließen, bleibt der Verein bewusst am angestammten Standort.

Das neue Trainingszentrum stärkt damit nicht nur die sportliche Infrastruktur, sondern auch die Identität des Ortes. Die Verdichtung durch das Dachspielfeld gilt dabei als Schlüssel, um zusätzliche Trainingskapazitäten zu schaffen, ohne weitere Freiflächen zu versiegeln.

Neues Zentrum für ein ganzes Quartier: Schrittweiser Ausbau des Union-Campus

Mit dem fortschreitenden Rohbau nimmt das Trainingszentrum zunehmend Gestalt an. Es bildet einen wichtigen Baustein für die zukünftige Entwicklung des gesamten Areals an der Alten Försterei.

Im Rahmen der geplanten Erweiterung sollen auch neue Räumlichkeiten für die Vereinsführung entstehen. Das neue Parkhaus soll mit einer eingebauten Konzertbühne versehen werden, vor der Haupttribüne soll ein Stadionvorplatz im Stile eines großen Innenhofs entstehen.

Berlin-Köpenick: Umbau der Alten Försterei dauert bis zum Ende der 2020er Jahre

Der Fußball-Bundesligist aus dem Berliner Südosten unterstreicht damit den Anspruch, den Standort Köpenick langfristig als leistungsfähigen und zugleich identitätsstiftenden Fußball- und Trainingscampus weiterzuentwickeln.

Bis es soweit ist, müssen sich die Fans des 1. FC Union allerdings noch etwas gedulden, der Umbau des gesamten Stadiongeländes wird bis zum Ende der 2020er Jahre andauern.

So sieht es derzeit vor Ort aus: Das neue Parkhaus, auf dem später der Trainingsplatz errichtet werden soll, entsteht. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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© Visualisierung: 1. FC Union Berlin

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© Visualisierung: 1. FC Union Berlin

Quellen: 1. FC Union Berlin, Berliner Morgenpost

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2 Kommentare

  1. a.t. 22. Januar 2026 at 17:56 - Reply

    Eisern!… Und nicht Big-City-Club… :)

  2. Atilla 23. Januar 2026 at 04:58 - Reply

    Unioner freuen sich schon darauf. Eisern!

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