Nach mehr als zwei Jahrzehnten Planungs- und Bauzeit ist der Sri-Ganesha-Hindu-Tempel an der Hasenheide in Berlin-Neukölln fertiggestellt worden. Das Projekt war über viele Jahre von Verzögerungen geprägt. Nun wurde das Gotteshaus im Rahmen mehrtägiger Feierlichkeiten offiziell eröffnet.

Blick über eine Grünfläche auf den fertiggestellten Tempelkomplex mit Hauptgebäude und Tempelturm.

Der neue Sri-Ganesha-Hindu-Tempel in Berlin-Neukölln wurde eröffnet. Das durch Spenden finanzierte Bauprojekt war seit 2005 in Planung und wurde nach zahlreichen Verzögerungen nun abgeschlossen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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Am nordöstlichen Rand der Hasenheide hat die hinduistische Gemeinde Berlins ihr langjähriges Bauvorhaben abgeschlossen. Der Sri-Ganesha-Hindu-Tempel wurde im Rahmen mehrtägiger religiöser Zeremonien eröffnet. Besucher können das Gebäude seit den Eröffnungstagen erstmals vollständig besichtigen.

Der Tempel ist der Gottheit Ganesha gewidmet und gilt als zweiter Hindu-Tempel Berlins. Nach Angaben des Trägervereins steht das Gotteshaus Menschen aller Glaubensrichtungen offen. Die Feierlichkeiten zur Einweihung erstrecken sich über mehrere Tage und enden mit der offiziellen Tempelweihe.

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Planung und Bau des Tempels in Neukölln: Fertigstellung nach jahrelangen Verzögerungen

Die Planungen des Tempels reicht bis ins Jahr 2005 zurück. Zwei Jahre später erfolgte der Spatenstich, während die eigentlichen Bauarbeiten erst 2010 begannen. Bereits damals verzögerten Genehmigungsfragen den Start des Projekts.

Auch in den folgenden Jahren kam es immer wieder zu Unterbrechungen. Der Trägerverein finanzierte den Bau ausschließlich über Spenden und ehrenamtliches Engagement. Zudem mussten die Verantwortlichen mehrfach geplante Eröffnungstermine verschieben. Zuletzt verzögerte sich die Fertigstellung durch lange Lieferzeiten für den Granitboden. Hinzu kam, dass die indischen Fachkräfte nur während der wärmeren Monate arbeiten konnten.

Architektur des Tempels an der Hasenheide: Einer der größten Tempel Europas

Der Tempel zählt nach Angaben des Trägervereins zu den größten Hindu-Tempeln Europas. Auffällig ist vor allem der rund 17 Meter hohe Turm mit seiner goldfarbenen Dachkonstruktion. Die blaue Fassade wird von zahlreichen Ornamenten und Götterfiguren geprägt.

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Das Gebäude verfügt über eine Fläche von rund 850 Quadratmetern und steht auf einem etwa 5.000 Quadratmeter großen Grundstück. Die Baukosten beliefen sich auf rund 1,1 Millionen Euro. Vertreter des Trägervereins erklärten zur Eröffnung, dass mit der Fertigstellung ein lang verfolgtes Ziel erreicht worden sei. Für die hinduistische Gemeinschaft in Berlin endet damit ein Projekt, das über zwei Jahrzehnte hinweg Schritt für Schritt verwirklicht wurde.

Quellen: Sri Ganesha Hindu Tempel Berlin e.V., rbb24 Inforadio, Der Tagesspiegel

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