Die Sportanlage in der Markgrafenstraße hat in den vergangenen Monaten eine umfassende Erneuerung erfahren. Nach der Sanierung des Spielfelds und der Laufbahnen wird nun ein Ballfangzaun ergänzt, der die Nutzung der unterschiedlichen Sportflächen künftig sicherer machen soll.

Ein neuer Ballfangzaun soll die Sicherheit am Sportplatz an der Markgrafenstraße erhöhen und einen störungsfreien Parallelbetrieb der Sportanlagen ermöglichen. / © Technische Zeichnung: Planungsbüro Ahner Landschaftsarchitektur PartG mbB
© Titelbild: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg
Die Sportanlage an der Markgrafenstraße 19-24 wurde im vergangenen Jahr grundlegend erneuert. Auf dem Gelände, das unter anderem vom Fußballverein Polar Penguin genutzt wird, begannen im Mai 2024 die Bauarbeiten. Im Mittelpunkt stand die Modernisierung des Kunstrasenplatzes. Das Spielfeld erhielt einen neuen Belag sowie zusätzliche Tore für unterschiedliche Spielformen. Auch die Kabinen für die Trainerinnen und Trainer wurden erneuert.
Modernisierung der Sportanlage an der Markgrafenstraße: Anpassungen für Fußball und Leichtathletik, neue Flächen für den Beachsport
Neben der Fußballfläche wurden die Anlagen für Leichtathletik angepasst. Die Weitsprunganlage wurde versetzt, um den Unterhalt zu erleichtern, und die Anlaufbahnen verbreitert. Die Kurzstreckenlaufbahn blieb in ihrer bisherigen Form erhalten, wurde aber mit neuer Oberfläche und Einfassung versehen.
Ergänzt wurde die Sportanlage durch ein Sandspielfeld im nördlichen Bereich. Dort entstanden drei Beachvolleyballfelder sowie eine Beachhandballfläche. Mit dieser Erweiterung sollte ein zusätzliches Angebot für den Vereins- und Freizeitsport geschaffen werden. Volleyballvereine können die Felder künftig für Training und Wettkämpfe nutzen.
Weitere Maßnahmen ab September 2025: Ballfangzaun soll Sicherheit erhöhen
Im Sommer 2025 kündigte das Bezirksamt nun eine weitere Maßnahme an. Entlang der neu angelegten Beachsportflächen wird ein Ballfangzaun errichtet, der die Bereiche von dem benachbarten Hockeyfeld trennt. Die Verwaltung erklärte, dass damit die Sicherheit der Sporttreibenden verbessert werde. Durch den Zaun sollen Bälle nicht mehr auf die jeweils andere Spielfläche gelangen, was einen störungsfreien Betrieb ermöglicht.
Die Umsetzung ist zwischen September und Dezember 2025 vorgesehen. Mit der Planung wurde das Büro Ahner Landschaftsarchitektur betraut, während die Bauarbeiten durch die Firma Schmitt GmbH erfolgen. Das Vorhaben wird mit Mitteln aus dem Sportstättensanierungsprogramm der Senatsverwaltung für Inneres und Sport in Höhe von 170.000 Euro finanziert.
Quellen: Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg
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