Nach mehr als zwei Jahren Bauzeit ist der Willi-Boos-Sportplatz in Kreuzberg wieder nutzbar. Die modernisierte Anlage steht seit Anfang 2026 für Vereinssport und Schulbetrieb zur Verfügung. Damit kehrt ein zentraler Ort des Breitensports in den Kiez zurück.
Willi-Boos-Sportplatz
© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT
Die Sanierung des Willi-Boos-Sportplatzes in Berlin-Kreuzberg ist abgeschlossen. Nach einer Bauzeit von mehr als zwei Jahren steht die Anlage seit Januar 2026 wieder für den Spiel- und Trainingsbetrieb zur Verfügung. Damit endet eine Phase, in der Vereine und Schulen auf alternative Standorte ausweichen mussten.
Von der Wiedereröffnung profitiert insbesondere der Berliner Sport-Club Eintracht Südring, der den Platz als Heimstätte nutzt. Für den Verein bedeutet die Rückkehr eine deutliche Entlastung im Trainings- und Spielbetrieb. Auch das benachbarte Leibniz-Gymnasium kann die Sportflächen nun wieder regulär für den Schulsport einsetzen.
Willi-Boos-Sportplatz: Umfangreiche Arbeiten dauerten mehr als zwei Jahre
Die Sanierung war notwendig, da sich der Zustand der Anlage in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert hatte. Unter anderem galt der Kunstrasen als stark abgenutzt, zudem bestanden sicherheitsrelevante Mängel an der Infrastruktur. Bereits zuvor war der Platz deshalb nur eingeschränkt nutzbar.
Im Zuge der Bauarbeiten wurde der Sportplatz grundlegend erneuert. Neben dem Austausch des Kunstrasens umfassten die Maßnahmen auch Verbesserungen an angrenzenden Anlagen und technischen Einrichtungen. Ziel war es, die langfristige Nutzbarkeit sicherzustellen und die Anlage an aktuelle Anforderungen des Schul- und Vereinssports anzupassen.

Der Sportplatz an der Gneisenaustraße während der Bauarbeiten 2024. Seit Anfang 2026 ist die Anlage wieder in Betrieb. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT
Spiel- und Trainingsbetrieb in Kreuzberg: Bedeutung für Verein und Quartier
Die Wiederinbetriebnahme hat nicht nur sportliche, sondern auch soziale Bedeutung für das Umfeld. Der BSC Eintracht Südring zählt zu den größeren Sportvereinen im Bezirk und bietet ein breites Angebot für unterschiedliche Altersgruppen. Die Sportanlage dient damit als wichtiger Treffpunkt für den Breitensport im Quartier.
Mit der Rückkehr auf die eigene Anlage können Trainingsabläufe wieder gebündelt werden. Laut Bezirksamt sei dies auch für das Vereinsleben von zentraler Bedeutung, da zuvor Trainingszeiten und Spielbetrieb auf mehrere Standorte verteilt werden mussten.
Quellen: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
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