Mitten in der Frankfurter Innenstadt wird ein kirchliches Tagungshaus umfassend umgebaut. Das Spenerhaus soll nachhaltiger werden und zugleich mehr Gäste aufnehmen. Die Wiedereröffnung soll noch im Frühjahr 2026 erfolgen.

Teilansicht eines modernisierten Gebäudes in Frankfurt mit neuer Fassade und großen Fenstern, während im unteren Bereich noch Baustellenzustand mit Treppe, Rohbauflächen und Materialien erkennbar ist

Das Spenerhaus in der Dominikanergasse in Frankfurt am Main: Blick auf das Gebäude während der Bauarbeiten, mit weitgehend fertiggestelltem oberen Bereich und laufenden Arbeiten im Erdgeschoss. / © ENTWICKLUNGSSTADT

© Fotos: ENTWICKLUNGSSTADT

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In der Frankfurter Innenstadt wird ein bekanntes Tagungshaus derzeit grundlegend erneuert. Das Spenerhaus in der Dominikanergasse prägt seit Jahrzehnten das kirchliche Leben der Stadt und dient zugleich als Hotel für Gäste aus unterschiedlichen Bereichen. Seit Anfang 2024 laufen umfangreiche Bauarbeiten, die das Gebäude funktional und energetisch auf einen neuen Stand bringen sollen.

Der Evangelische Regionalverband Frankfurt und Offenbach verfolgt mit dem Projekt mehrere Ziele. Er will die bestehenden Räume modernisieren und gleichzeitig die Kapazität deutlich erhöhen. Dabei rückte vor allem die Frage in den Mittelpunkt, wie sich ein Gebäude aus den späten 1970er Jahren unter heutigen Anforderungen nachhaltig weiterentwickeln lässt.

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Umbau setzt auf Erhalt der Bausubstanz aus den 1970er Jahren

Ein zentraler Ansatz des Projekts liegt im Erhalt der vorhandenen Struktur. Dabei nutzen die Planenden die bestehende Bausubstanz und ergänzen sie gezielt. So entsteht unter anderem eine Aufstockung in Holzbauweise, während die Energieversorgung künftig über Fernwärme läuft und durch Photovoltaik ergänzt wird.

Die Verantwortlichen bewerten diesen Weg als ressourcenschonender als einen kompletten Neubau, weil weniger Material benötigt wird und Emissionen reduziert werden. Damit folgt das Projekt einem Ansatz, der in vielen Städten an Bedeutung gewinnt, da immer mehr Bauvorhaben auf den Bestand setzen.

Blick auf das Spenerhaus in Frankfurt während der Bauarbeiten: Der modernisierte Gebäudeteil ist weitgehend fertiggestellt, während im unteren Bereich noch gearbeitet wird.

Im Frühjahr 2026 soll das Gebäude wieder öffnen. Derzeit erfolgen noch letzte Arbeiten. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

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Spenerhaus in Frankfurt: Mehr Raum für Gäste und Veranstaltungen

Mit dem Umbau verändert sich auch die Nutzung. Künftig soll das Spenerhaus über 94 Betten in 64 Zimmern verfügen und damit deutlich mehr Gäste aufnehmen können als bisher. Die Zahl der Zimmer wird damit nahezu verdoppelt. Parallel dazu bleiben die Tagungsräume erhalten und werden technisch aufgewertet.

Das Haus richtet sich weiterhin an ein gemischtes Publikum aus Kirche, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Die Kombination aus Übernachtung und Veranstaltungsbetrieb bleibt damit bestehen. Ziel ist es, die Nutzung zu stabilisieren und gleichzeitig an aktuelle Anforderungen anzupassen.

Letzte Bauarbeiten laufen: Wiedereröffnung für Frühjahr 2026 geplant

Die Bauarbeiten sollen nach aktueller Planung im Frühjahr 2026 abgeschlossen werden; bis dahin bleibt das Gebäude zunächst geschlossen. Das Projekt umfasst Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe und zählt damit zu den größeren Bauvorhaben kirchlicher Träger in der Frankfurter Innenstadt.

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Mehrstöckiges Gebäude in der Frankfurter Innenstadt, das im Zuge eines Umbaus modernisiert und nach oben erweitert wurde, aufgenommen von außen.

Das Spenerhaus in der Frankfurter Innenstadt wurde aufgestockt. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Spenerhaus /Tagungshotel Frankfurt

Quellen: Diakonie Frankfurt, Evangelische Kirche Hessen 

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