Am Stresowplatz in Spandau sollen rund 300 Studentenapartments in attraktiver Lage entstehen, doch die Baustelle steht seit Längerem still. Woran es liegt und wie es mit dem Projekt weitergehen soll, bleibt vorerst offen.

Das Bild zeigt ein großes Baustellenschild für Studenten-Wohnungen in Spandau vor einem teilweise errichteten Gebäude im Rohbauzustand.

Ein Bauschild am Stresowplatz in Spandau zeigt die geplanten Studenten-Wohnungen, während im Hintergrund ein unfertiger Rohbau steht./ © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

© Titelbild: ENTWICKLUNGSSTADT

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In Spandau sollen neue Studenten-Wohnungen mit direktem Blick auf die Havel entstehen. Das Projekt am Stresowplatz galt lange als wichtiger Beitrag für bezahlbaren Wohnraum. Doch auf der zentral gelegenen Baustelle herrscht seit Ewigkeiten Stillstand. Nun äußert sich die landeseigene Gesellschaft Berlinovo zu den Gründen und zum weiteren Ablauf.

  • Bezirk: Spandau
  • Adresse: Stresowplatz, nahe Bahnhof Spandau
  • Bauherr: Berlinovo
  • Geplante Einheiten: rund 300 Apartments
  • Gebäude: drei Häuser, drei bis fünf Stockwerke

Das Bauprojekt liegt an einem der verkehrstechnisch wichtigsten Punkte im Westen Berlins. Der Stresowplatz befindet sich direkt gegenüber der Altstadt und in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Spandau. Von hier aus bestehen schnelle Verbindungen in die Innenstadt und nach Potsdam. Genau diese Lage soll das Vorhaben für Studierende attraktiv machen. Geplant sind kompakte Apartments mit eigenem Bad und Pantryküche, teilweise barrierefrei und vollständig ausgestattet.

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Auf dem Bild ist eine große Baustelle mit ungenutzten Flächen und ohne Bauarbeiter in zentraler Lage von Spandau zu sehen.

Die Baustelle der Studenten-Wohnungen in Spandau wirkt weitgehend verlassen, obwohl sie sich in zentraler Lage nahe Bahnhof und Altstadt befindet. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Immer wieder Verzögerungen bei Studenten-Wohnungen am Stresowplatz

Neben den Studenten-Wohnungen ist auch eine städtebauliche Aufwertung geplant. Am Ufer soll ein öffentlicher Platz entstehen, der Aufenthaltsqualität bietet und die Verbindung zur Altstadt stärkt. Zudem existieren Überlegungen, den sogenannten Postbrunnen dort aufzustellen. Dieser stand 40 Jahre lang vor der Postzentrale in Spandau und war eine lokale Berühmtheit.

Doch von all den schönen Plänen ist derzeit nicht viel zu sehen. Ursprünglich sollte der Bau bereits 2024 abgeschlossen sein. Später verschob sich der Termin auf 2025 und danach auf 2026. Inzwischen gilt auch dieser Zeitplan als überholt. Vor Ort gibt es seit längerer Zeit keine Bauarbeiten mehr. Stattdessen prägen ungenutzte Flächen, beschädigte Bauteile und überwucherte Bereiche das Bild.

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Zu sehen ist ein Baugerüst an einem unfertigen Gebäude sowie ungenutzte Flächen auf der Baustelle für Studenten-Wohnungen in Spandau.

Ein Rohbau mit Gerüst steht am Rand der Baustelle in Spandau, während große Teile des Geländes brachliegen. / © Foto: ENTWICKLUNGSSTADT

Strukturelle Probleme beim Bau der Studenten-Wohnungen am Stresowplatz

Als Ursache nennt Berlinovo strukturelle Probleme im Bauablauf. Nach Angaben des Unternehmens habe sich die Neuvergabe von Bauleistungen verzögert, nachdem ein Subunternehmen ausgeschieden sei.

Infolgedessen kam es zu einem längeren Stillstand. Gleichzeitig erklärt das Unternehmen, dass die Bauarbeiten in absehbarer Zeit wieder aufgenommen werden sollen. Ein konkreter Fertigstellungstermin wird derzeit nicht genannt.

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Künftige Studenten-Wohnungen am Stresowplatz (Spandau)

Quellen: Tagesspiegel, Berliner Morgenpost

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