Die AVENTOS Group plant in Berlin-Spandau einen neuen Gewerbehof nach ihrem Konzept „BENTO Box“. Auf dem 14.600 Quadratmeter großen Grundstück am Oberhafen sollen rund 45 flexible und nachhaltige Gewerbeeinheiten entstehen.

Auf dem Grundstück Am Oberhafen 24 in Berlin-Spandau soll auf insgesamt 11.500 Quadratmetern Mietfläche ein neuer Gewerbehof entstehen. / © Foto: AVENTOS
© Fotos: AVENTOS
Die AVENTOS Group hat ein rund 14.600 Quadratmeter großes Grundstück in Berlin-Spandau erworben, um dort ein Gewerbeprojekt nach dem eigenen Konzept „BENTO Box“ zu entwickeln. Auf dem Gelände am Oberhafen 24 sollen etwa 45 Mieteinheiten mit einer Fläche zwischen 150 und 400 Quadratmetern entstehen, die sich flexibel zusammenlegen lassen.
Insgesamt sind rund 11.500 Quadratmeter Mietfläche geplant. Laut AVENTOS richtet sich das neue Konzept insbesondere an Unternehmen, die kurzfristig und digital Flächen anmieten möchten. Die Einheiten sollen modern, nachhaltig und flexibel nutzbar sein und insbesondere für Handwerker, Start-ups oder kleine Unternehmen geeignet sein.
AVENTOS setzt auf kleinteilige Flächen für wachsende Nachfrage in Spandau
Der Standort Oberhafen 24 liegt im nördlichen Teil des Spandauer Südhafens, einer historisch bedeutsamen Industrie- und Handelslage. Während der Unterhafen noch rege genutzt wird, bietet der Oberhafen derzeit ungenutztes Potenzial. Die direkte Wasserlage soll künftig Aufenthalts- und Freiflächen für die Nutzerinnen und Nutzer ermöglichen.
Die Flächen im Erdgeschoss werden über eigene Sektionaltore erschlossen und verfügen über eine lichte Höhe von mindestens 4,80 Metern. Sie eignen sich laut Projektverantwortlichen für leichte Produktion, Forschung und Entwicklung, Werkstätten oder Lagerung. Im Obergeschoss sollen Sozial- und Büroflächen entstehen. Die Einheiten können modular zusammengeschaltet werden, sodass auch größere Unternehmen oder Abteilungen Platz finden.
„BENTO Box“-Konzept für Gewerbeflächen im Südhafen: Nachhaltigkeit als zentrales Element
AVENTOS betont, dass bei der Entwicklung umfassende ESG-Maßnahmen – also Strategien für Umwelt, Soziales und verantwortungsvolle Unternehmensführung – einbezogen werden sollen. Dazu zählen nach Unternehmensangaben ressourcenschonende Bauweisen, der Einsatz nachwachsender Rohstoffe, Photovoltaikanlagen, Elektroladestationen sowie begrünte Dächer zur Förderung der Biodiversität.
Der Name „BENTO Box“ stammt aus Japan und beschreibt dort eine Mahlzeitenbox, in der die einzelnen Komponenten flexibel angeordnet werden können. Dieses Prinzip soll auch auf die Gewerbeflächen übertragen werden: Unterschiedliche Nutzungen und Größen lassen sich modular kombinieren und anpassen. So will das Unternehmen künftig Flächen bereitstellen, die den aktuellen Anforderungen kleinerer Unternehmen besser entsprechen.
Quellen: AVENTOS
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